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Ehemalige Mühle vor dem Dachausbau

Haus mit Geschichte: Die Mühle drehte sich bis in die 50er-Jahre in Nieder-Beerbach und im Dach logierten bis 1.985 Gäste.

Nach dem Umbau: helles Loft mit Blick ins Grüne

Zwischen Wald, Feldern und Himmel – hier thront und wohnt man mitten in der Urwüchsigkeit des Odenwaldes. Das ausgebaute Dachgeschoss ist ein einziger großer Raum, in den lediglich ein mit Filz verkleideter Korpus gestellt wurde. Darin: oben – wie ein Refugium – das Schlafzimmer, unten rechts der Kleiderschrank, unten links am Esstisch der Geschirrschrank.

Hausherr und Deutschland-Chef von Leica: Steffen Keil

Als Manager ist Steffen Keil viel unterwegs. Er suchte einen Ruhepol und fand ihn unter dem Dach der Waldmühle, in der er aufgewachsen ist.

Blick ins Grüne dank Kastenfenster zum Zusammenschieben

Die Mühle steht frei, vorn Felder, hinten Wald. Das Mittelfenster einer Längsgaube wurde zum Kastenfenster ausgebildet, die Scheibe lässt sich wie eine Faltschiebetür nach rechts öffnen. Offen oder geschlossen – ein besinnlicher Sitzplatz.

Esstisch und Stühle mit Vergangenheit

Der Tisch stammt aus dem Fundus des ehemaligen Gasthauses, das Steffen Keils Großeltern bis in die 1980er-Jahre betrieben. Die Stühle fand Keil im Keller des Leica-Werks in Wetzlar, dessen Chef er ist. Sie wurden einfach neu lackiert.

Entwurf der Architektin: MdF-Platte mit Steckschlitzen als Bücherregal

Eine weiß lackierte MdF-Platte mit Steckschlitzen bietet Keils Bildbänden genügend Raum. Architektin Anja Thede hat es entworfen, demnächst geht es in Serie.

Offene Küche mit viel Tageslicht

Eine Zeile, eine Insel und ein Hängeregal bilden die offene Küche, die Tischler Elmar Busch nach Plänen von Anja Thede angefertigt hat.

Ebenerdige Dusche mit Fliesen aus Glas

Nur eine raumhohe Glasscheibe trennt die ebenerdige Dusche vom Bad. Die schwarzen Fliesen sind aus satiniertem, rückseitig lackiertem Glas und nehmen den dunklen Ton der Fensterrahmen noch einmal auf.

Farbmix im separaten WC

Das WC ist getrennt vom Bad in einem Extraraum untergebracht. Hier wurden dieselben Glasfliesen wie im Bad verwendet – in Lindgrün. Ein beleuchteter Sammlerschrank aus orangefarbigem Plexiglas wertet das stille Örtchen zum Kunstraum auf.

Duschen mit Blick in den Wald

"Beim Duschen in den Wald zu schauen – das gibt mir eine Ruhe, die ich nur hier finde", schwärmt Steffen Keil. Die Bruchsteinwand wurde unterm Putz entdeckt, freigelegt und sauber verfugt. Die Duschabtrennung ist im Siebdruckverfahren mit Worten rund ums Thema Wasser dekoriert. Poesie, die im Raum steht.

Hochbett unterm Dach

Steffen Keil wünschte sich ein intimes Plätzchen, in das er sich zurückziehen kann und das sich gut verdunkeln lässt – eine Erinnerung an Kindertage im Wald. Anja Thede baute ihm eine Art Hochbett unters Dach, das er über eine Treppe erreicht. Das Haus im Haus ist mit Filz überzogen. Das weiche, mit Wärme assoziierte Kleid steigert den
Alkoven-Charakter des Schlafplatzes, gleichzeitig bildet es einen Kontrast zur Eisenbrücke.