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Vorher-Nachher auf einen Blick: Mit Bedacht modernisiert

Behutsam gingen die Bauherren Lara und Mark Fuller beim Umbau einer knapp 100-jährigen Backsteinvilla im niederländischen Enkhuizen am Ijsselmeer vor. Obwohl Sie das Haus nach den eigenen Wünschen umgestalteten und um 10 Quadratmeter erweiterten, achteten Sie darauf, den ursprünglichen Charakter nicht zu verändern.

Vorher: Backsteinhaus von 1917

Als der amerikanische Architekt Mark Fuller und seine niederländische Frau Lara das alte Haus kauften, schlummerte es im Dornröschenschlaf: Innen war es dunkel, und die Vorbesitzer hatten im Laufe der Jahre einen Wintergarten und Dachgauben hinzugefügt. Als Architekt erkannte Mark Fuller dennoch sofort das Potential, welches das Haus als Familienwohnsitz für das Ehepaar und seine drei Kinder bot.

Nachher: Freundliches Einfamilienhaus

Nach dem Umbau ist das Haus heller und offener. Für ein großzügigeres Raumerlebnis ließ Fuller im Erdgeschoss sämtliche Wände zwischen Küche, Essbereich und Wohnzimmer entfernen. Neue bodentiefe Fenster holen Tageslicht ins Haus und verschmelzen den Innenbereich mit dem Außenraum. Die Wohnfläche wuchs mit einem Anbau für Küche und Eingangsbereich um 10 Quadratmeter auf insgesamt 180 Quadratmeter.

Moderner Wohnraum

Von der einstigen Dunkelheit ist im offenen Wohnbereich heute keine Spur mehr. Neben der Helligkeit überzeugen moderne Elemente wie der markante Kamin. Er ist mit seiner Verkleidung aus Cortenstahl interessanter Blickfang und Raumtrenner zugleich. Auch die Einrichtung unterstützt das freundliche, moderne Ambiente mit Patchwork-Vorhang und farbenfrohen Leuchten der niederländischen Designerin Hella Jongerius.

Individuell eingerichtetes Wohnzimmer

Vielfalt statt Einheitslook: Bei Familie Fuller hat jedes Einrichtungsdetail seine Berechtigung. Aus Kunst, Design und auch mal ein bisschen Kitsch schaffen sie ein behagliches Zuhause mit sehr persönlicher Note. Selbst so ausgefallene Einzelstücke wie der Geweihleuchter oder der Karton-Wellenstuhl von Frank Gehry werden dabei harmonisch integriert.

Weiße Küche

Für jeden Raum entschieden sich die Bauherren für eine andere Farbwelt. In der Küche dominiert reines Weiß. Holzelemente wie die Tür sorgen dabei für die nötige optische Wärme.

Separater Frühstücksplatz

Ganz in Holz haben die Bauherren den Frühstücksplatz mit massivem Esstisch und passender Bank gestaltet. Auch die Wand ist vertäfelt, und vor dem Fenster läuft die Holzfassade des Anbaus aus Lärchenholzfassade partiell weiter.

Ruhige Optik im Elternschlafzimmer

Die dunkelblaue Wand über dem Bett verwandelt das Elternschlafzimmer in eine Oase der Ruhe. Als Nachtisch dient der schwarze Metallhocker "Plopp" in Schwarz von Oskar Zieta.

Raum im Raum

Unter dem offenen First des Schlafzimmer steht das Duschbad mit Waschbecken und WC als monolithische schwarze Holzbox. Auf der Rückseite bietet es Stauraum für den Fernseher und weitere elektronische Geräte wie den DVD-Spieler.

Freiligende Balken

Nicht nur der Grundriss wurde beim Umbau verändert. Für mehr Freiraum wurde im Obergeschoss die Decke geöffnet und die freiliegenden Balken dezent weiß lackiert. Das verleiht den Räumen einen angenehmen Landhauscharme.

Wandgestaltung mit Folklore-Tapete

Neben der offenen Balkendecke ist die rotweiße Tapete mit Folklore-Muster absoluter Blickfang im Kinderzimmer. Auch die Tür zum Flur ist mit ihr beklebt. So verschmilzt sie im geschlossenen Zustand nahezu vollständig mit der Wand.

Bauherren: Altbau-Charme erhalten

Die Bauherren Lara und Mark Fuller beweisen, dass man ein Haus konsequent modernisieren kann, ohne seinen Charakter zu verändern. Bis auf kleine Details beließen sie die äußere Erscheinung der Backsteinvilla einschließlich des Krüppelwalmdaches und der nachträglich eingebauten Gauben aus den 70er Jahren. Diese Vielfalt ist es auch, was Lara Fuller an ihrem Zuhause so gefällt: "Unser Haus ist alt und jung, gemütlich und modern, edel und lässig."

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