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Vorher-Nachher auf einen Blick: In eine mediterrane Villa umgebaut

Das Grundstück war ideal. Es lag in schönster Lage über sattgrünen Rheinauen im Süden von Köln. Nur das unscheinbare Einfamilienhaus aus den sechziger Jahren störte hier. Nach einer radikalen Modernisierung mit Hilfe ihres Architekten besitzen die Bauherren Almuth und Jörg Roselieb nun eine weiß strahlende Villa über dem Fluss. Was vorher in biederer Anmutung daher kam, versprüht jetzt mediterranes Flair und architektonische Klarheit.

Vorher: Einfamilienhaus aus den 1960er Jahren

Ein unverbauter Blick auf grüne Rheinauen und Fluss – schnell war mit solch einer Aussicht das Grundstück gekauft. Nur das Gebäude darauf entsprach nicht ganz der 1A-Lage im Kölner Süden. In den sechziger Jahren erbaut, bot das Einfamilienhaus gerade einmal 90 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Ebenen.

Auch war das Gebäude mit Satteldach vom Zustand ziemlich heruntergekommen. Und der Garten am Hang bot ebenfalls einen schmucklosen und verwilderten Anblick. Die Herausforderung für den Architekten und die Bauherren lautet daher: Das Domizil größer, heller und eleganter gestalten.

Nachher: Moderner Flachdachbau in Weiß

Hell, offen, einladend – so präsentiert sich heute das umgebaute Haus. Statt biederer Optik verbreitet es mediterrane Lebensart in Form einer weißen, modernen Flachdachvilla. Dafür musste bei den sieben Monate andauernden Modernisierungsarbeiten das einstige Satteldach weichen.

Ein Anbau erweitert nun im Erdgeschoss die Wohnfläche auf insgesamt 120 Quadratmeter. Auf ihm befindet sich eine neue, zweite Terrasse im Obergeschoss. Und statt schmaler Fensterschlitze bieten nun raumhohe Fensterfronten beste Aussicht in Richtung des neu angelegten Gartens.

Größeres Wohnzimmer dank Anbau

Wo früher die Außenwand stand, sichert heute im vergrößerten Ess- und Wohnbereich ein Unterzug die Statik der Decke. Mit dem neuen Anbau wächst das Haus deutlich in Richtung Garten und gewinnt dabei 30 Quadratmeter mehr Wohnfläche. Bei schönem Wetter ist dank der großen Glasschiebetür der Übergang vom Wohnbereich zur Terrasse fließend.

Terrassenboden aus Kies und Beton

Die große Terrasse nutzen die Bauherren im Sommer als Outdoor-Wohnzimmer. In einem weißen Kiesbett sind hier auf Maß gegossene helle Betonplatten verlegt. Auf ihnen lassen sich die Lärche-Stahl-Möbel des Essplatzes problemlos verschieben. Zugang zum steil abfallenden Garten bieten im hinteren Bereich Treppenstufen aus Beton. Sie beginnen gleich neben dem Schatten spendenden Olivenbaum.

Gelungene Raumgestaltung

Nahezu übergangslos gehen Flur, Treppenhaus, Küche und Wohnraum im Erdgeschoss ineinander über. Optisch dominiert hier an Wänden und in der Einrichtung die Farbe Weiß. Um seine Kühle zu mindern, setzen Einholzdielen ein warmes Braun dagegen.

Flachdach statt Satteldach

Zur Straße hin zeigt das Haus seine kühle Schulter in Form eines strahlend weißen Kubus. Dafür musste beim Umbau das einstige Satteldach dem eleganter wirkenden Flachdach weichen.

Treppe aus Stahl und Glas

Von der Eingangstür geradeaus geht’s in die Küche. Links davon befindet sich das Arbeitszimmer, an welches der Wohnbereich direkt anschließt. Auf der rechten Seite führt eine weiße Stahltreppe mit offenen Stufen ins Obergeschoss. Eine unsichtbar befestigte Sicherheitsglasscheibe übernimmt hier die Aufgaben eines Geländers als seitlichen Fallschutz. So bleibt der gesamte Eingangsbereich hell und luftig.

Die Wohnfläche optisch vergrößert

Überall im Haus, wie auch im Büro, strecken raumhohe Fenster die Räumlichkeiten. Durch den in einer Ebene angelegten Boden von Terrasse und Arbeitszimmer wird der Raum auch noch optisch bis nach außen hin verlängert. Einziger Unterschied: Innen dienen als Boden gekälkte Eichendielen, während man draußen auf Betonplatten und Kies läuft.

Schlafzimmer mit Terrasse

Für ungetrübten Rheinblick bekam das Schlafzimmer im Obergeschoss ein eigenes Sonnendeck. Damit auch vom Bett aus die Aussicht zu genießen ist, bietet eine raumhohe Fensterfront jederzeit besten Blick ins Grüne.

Weißes Bad

Wie schon bei der Optik des gesamten Hauses überließ der Architekt auch beim Badezimmer nichts dem Zufall: Waschtisch und Spiegelschrank entwarf er selbst. Eine Schreinerei realisierte später die Entwürfe. So entstand mit klarer Formsprache ein puristisches Bad in Weiß.

Offene Architektur

Kaum wieder zu erkennen ist das ehemalige Einfamilienhaus nach dem Umbau: Zur Straße hin eher geschlossen und nüchtern, öffnet sich heute sein geradliniger Baukörper mit großzügigen Fensterflächen in Richtung Garten. Die abgestufte und nach hinten versetzte Anordnung der Geschosse sorgt dabei für einen einladenden Charakter.

Bauherren: Klare Angaben für die Modernisierung

Sturmerprobt sind die Bauherren Almuth und Jörg Roselieb. Als beim Umbau das Flachdach gerade provisorisch aufgebaut war, fegte der Orkan Kyrill darüber hinweg. Zum Glück hat jedoch alles gehalten.

Insgesamt verlief der Umbau sehr unproblematisch. Da das Ehepaar zuvor im alten Haus ein halbes Jahr zur Probe gewohnt hat, wussten sie exakt, was sie geändert haben wollten. Später konnten sie dementsprechend ihren Architekten briefen.