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Vorher-Nachher auf einen Blick: Zu Hause auf dem Land

Ob New York oder ein anderer Teil der Welt – jahrelang waren Kameramann Norbert Mergel und seine Frau Christa überall und nirgends zu Hause. Im einstigen Winzerhof von Christa Mergels Vater fanden sie nach der Rückkehr ihr neues Heim. Doch weder bieder noch heimelig sollte das Anwesen sein. Mit einem Architekten erarbeiteten sie die notwendigen Renovierungsspläne. Entkernt und mit viel Glas überrascht der Hof jetzt mit heller Geräumigkeit.

Vorher: Hof mit vielen Nutzräumen

Das älteste Gebäude des ehemaligen Winzerhofes entstand schon im Jahr 1726. In Laufe der Jahrhunderte wuchs er weiter. Je nach wirtschaftlicher Notwendigkeit und finanzieller Situation wurde nach Belieben ein neues Gebäude angebaut.

Kein Wunder, dass sich daher die Bausubstanz aus Weinkeller, Stallungen und Strohlager sowie Haupt- und Gesindehaus in entsprechend unterschiedlichem Zustand befand. Leider war manches auch nicht mehr zu retten. Der Trakt mit den Viehställen stellte sich als Abrisskandidat heraus, was jedoch eine Baulücke zwischen Haupthaus und einem Nebengebäude bedeutet hätte.

Nachher: Teilabriss für den Neubau

Der Umbau begann mit dem Abriss der Hühner- und Schweineställe. An ihrer Stelle entstand als Neubau ein lichtes Treppenhaus mit Galerie. Es füllt die entstandene Baulücke und sichert so wieder den Charakter eines geschlossenen Hofes.
Komplettes Entkernen stand hingegen für das Haupthaus mit seinen verschiedenen Nutzräumen an. Nur so konnte die geplante Großzügigkeit erreicht werden. Wo immer es ging, blieb jedoch Altes erhalten. So finden sich auch gern mal kleine Stallfenster neben offenen Wohnlandschaften.

Mehr Platz durch neues Raumkonzept

Imposant und von Licht durchflutet präsentiert sich nach dem Entkernen die neue Wohnhalle über drei Etagen im Haupthaus. Nur im rückwärtigen Teil mit Küche und Bibliothek ist die ursprüngliche Etagenstruktur noch zu erkennen. Kaum vorzustellen, dass sich hier einst Strohlager, Pferdestall und Weinkeller unter einem Dach befanden.

Steinmauern und Glasflächen

Außen im Freien bilden Feldsteinmauer, Glaskonstruktion und Fachwerkgiebel ein harmonisches Patchwork-­Ensemble. Ganz bewusst darf und soll man hier sehen, dass der Winzerhof über fast drei Jahrhunderte immer wieder gewachsen ist.

Rohes Mauerwerk als Wohndetail

Der Kontrast zwischen Alt und Neu setzt sich auch innen fort. Neben dem Essplatz wurde im ehemaligen Gesindehaus die Feldsteinmauer freigelegt. Um das alte Gemäuer auch wirklich dauerhaft zu bewahren, wurde es mit einem Betonstreifen von oben her gesichert. Nun dient das betagte Mauerwerk als historischer Hingucker im ansonsten klar gegliederten Innenraum.

Praktische Küche

Der Wunsch eines Stilmixes beeinflusste auch die Küchenausstattung. Hier treffen Barhocker aus Stahlrohrgestell auf die Küchenzeile aus Holz. Schlichte Einbauschränke in Grau sorgen außerdem für genügend Stauraum für die Kochutensilien.

Bauherren: Daheim auf einem Winzerhof

Wieder ins Heimatdorf zurückzukehren können sich die meisten nicht vorstellen. Die Bauherren Christa und Norbert Mergel machten diesen Rückschritt jedoch ganz bewusst nach langer Zeit des beruflichen Reisens.

Der Winzerhof von Christa Mergels Vater bot ihnen im rheinland-pfälzischen Erbes-Büdesheim wieder einen festen Lebensmittelpunkt. Für den Umbau engagierten sie einen Architekten, mit dem sie zusammen die Pläne und Ideen entwickelten. Heute genießen sie den Charme aus Alt und Neu in ihrem neuen Heim.