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Vorher-Nachher auf einen Blick: Alt mit Neu kombiniert

Ein echter Glücksgriff war der Kauf des Seehauses für das Bremer Ärztepaar. Danach begann jedoch das große private Abenteuer: Bevor die Räumlichkeiten bezugsreif waren, mussten sie komplett saniert und gleichzeitig erweitert werden. Das Credo dabei: Altes erhalten und um Neues bereichern. Der Aufwand hat sich gelohnt. Nun leben sie mit dem feudalen Charme der Gründerzeit und der Großzügigkeit eines Neubaus direkt am Badesee.

Vorher: Eine solide Basis für den Umbau

Das Einfamilienhaus aus dem Jahr 1910 war für heutige Ansprüche einer Familie zu klein. Zwar bestand schon ein Anbau, aber der durfte nicht als Wohnraum genutzt werden. So stand eine neue Erweiterung schon früh fest.

Auch war das Haus nicht mehr auf dem heutigen Stand der Wärmedämmung. Daher waren Energiesparmaßnahmen ein wichtiger Punkt auf der Aufgabenliste. Glücklicherweise erwies sich das bestehende Mauerwerk für eine Hohlraumdämmung geeignet, so konnten die Zierelemente der Fassade erhalten bleiben.

Mehr Licht im Haus war eine weitere Aufgabe, die angegangen werden musste. Mit zusätzlichen Fenstern sollte auch das Problem später behoben sein.

Nachher: Behördengänge wegen der Erweiterung

Nach der Sanierung war endlich genug Platz für die vier neuen Bewohner vorhanden. Große Schiebetüren untergliedern nun das Erdgeschoss und geben auf Wunsch ungestört den Blick vom Anbau auf der Gartenseite bis zur Straße hin frei. Um die gewünschte Raumhöhe von knapp drei Metern zu erzielen, wurde der Neubau um zwei Stufen tiefer gelegt.

Mehrmalige Behördengänge über mehrere Monate hinweg waren unvermeidlich. Nur so konnten die immer wieder neuen Genehmigungen für die Erweiterung und den Anbau eingeholt werden. Ursache des Amtsaufwands war, dass nach dem Umbau der Mindestabstand zum Nachbargrundstück von drei Meter unterschritten sein sollte. Glücklicherweise konnten all diese Formalien gelöst werden.

Krüppelwalm und Spitzdach

Um mehr Platz zu gewinnen, wurde die im Garten bestehende Remise erweitert. Dies aber nur im Erdgeschoss, wo der Ess- und Wohnbereich liegen. So blieb das Erscheinungsbild des Hauses erhalten. Die unterschiedlichen Dachformen – Krüppelwalm und Spitzdach – sowie die verschiedenen Anbauten verleihen dem Haus heute seinen individuellen Charakter.

Mehr Licht im Eingangsbereich

Eine hellere Diele war ein Wunsch der Bauherren. Die Lösung: Die hölzerne Treppe und die Zwischentür wurden zwar erhalten, haben aber durch ihren weißen Anstrich eine viel freundlichere Ausstrahlung bekommen. Zusätzlich wurde ein Fenster eingebaut. Auch die südländisch wirkenden Fliesen mit den Arabesken sind neu, sie kommen aus Portugal. Unter der Treppe befindet sich in einer Kammer noch die Garderobe, wodurch der Eingangsbereich immer frei und aufgeräumt wirkt.

Küche ganz in Weiß

Die Küche befindet sich zentral im Haus. Sie liegt zwischen dem angebauten Wohn- und Esszimmer und der Bibliothek. Wie auch in allen anderen Räumen wurde auch hier auf Offenheit und mit den weißen Fronten auch auf Helligkeit viel Wert gelegt.

Das Haus zum Garten erweitert

Der alte Anbau diente vorher nicht als Wohnraum. Um ihn heute als Essbereich nutzen zu dürfen, war eine Änderung im Grundbuch nötig. Der neue Anbau für den Wohnbereich beginnt hingegen gut erkennbar unter dem Sturz.

Klare Linien schaffen Ruhe

Das Schlafzimmer der Eltern liegt im ausgebauten Dach des Anbaus. Auch hier herrscht wie im übrigen Haus eine aufgeräumte Optik mit klaren Linien und hellen Möbeln vor. Dies sorgt für eine ruhige und entspannte Atmosphäre.

Terrasse auf neuem Anbau

Einen großzügigen Freisitz vorm Schlafzimmer ermöglicht der Ausbau der Remise im Erdgeschoss. Die Terrasse liegt über dem neuen Wohn- und Esszimmer. Vom Liegestuhl aus sieht man den Deich des dahinter liegenden Badesees. Das lässt Urlaubsstimmung schon zu Hause aufkommen.

Bauherren: Baustellenbesuche verhinderten Fehler

Sehnsüchtig blickte früher die Familie Posoreck-Martens auf Einfamilienhäuser aus der Gründerzeit. Heute besitzen sie selbst eines – und dies noch mit direktem Zugang zum Badesee.

Dass bei einem Umbau nicht immer alles einwandfrei abläuft, war ihnen schon im Vorfeld bewusst. „Beim Bauen müssen die Nerven ein bisschen blank liegen“, weiß daher Eckard Martens. Hilfreich waren vor allem die täglichen Besuche der Bauherren auf der Baustelle, so konnten sie manchen Fehler rechtzeitig stoppen.