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Vorher-Nachher auf einen Blick: Mit Detaillösungen Raum gewinnen

Ein ungünstiger Grundriss ließ die Kölner Mansardenwohnung kleiner wirken, als sie mit ihren 80 Quadratmetern in Wirklichkeit war. Aus diesem Grund beauftragte der Bauherr ein Architektenduo, um das abzuändern. Nach dem Umbau sorgen jetzt ein neues Raumkonzept und viele Detaillösung für mehr Platz und gleichzeitig auch mehr Wohnkomfort im Dachgeschoss. Bei den umfangreichen Arbeiten wurde auch gleich die Dachterrasse vollständig neu angelegt.

Vorher: Mehrere Wohnprobleme galt es zu lösen

Vor dem Umbau störten den Bauherren die Enge, die Dunkelheit in den Räumen und der in die Jahre gekommene Stil der Wohnung. Glasfasertapete an den Wänden, eine dunkle Küche, unschöne Gehwegplatten auf der Dachterrasse und eine ausladende Wendeltreppe waren weitere Probleme der ausgebauten Mansardenwohnung.

Ein zweites, nicht genutztes Badezimmer verschenkte noch zusätzlich kostbaren Wohnraum. Für all das mussten Lösungen gefunden werden, die schließlich der große Umbau mit sich brachte.

Dabei gab es jedoch auch Vorgaben vom Denkmalamt. Außenwände, Dachschrägen und Fenster des Gründerzeithauses sollten von den Arbeiten nicht betroffen sein.

Nachher: Durchdachtes Wohnkonzept

Sowohl außen als auch innen gelang es, die Enge aufzubrechen. Die 40 Quadratmeter große Dachterrasse wurde zum Freiluftwohnzimmer mit Panoramablick.

Unten bekam die Wohnung einen komplett neuen Grundriss. Eine Längswand im Flur wurde durch raumhohe Schiebetüren ersetzt, wodurch mehr Platz entstand. Das zweite Bad erhielt eine neue Funktion als Sauna mit einer Dusche und WC. Und Einbaumöbel, als Raumteiler eingesetzte Schrankelemente und Wandnischen nutzen außerdem jede kleinste Ecke als Stauraum.

Auch wurde optisch aufgeräumt. So kamen nur wenige, aber kontrastreiche Materialien zum Einsatz. Neben viel Glas verarbeiteten die Architekten bergische Grauwacke für den Badreich sowie Bilinga-Holz für Fußboden, Schiebetüren und Möbelfronten.

Neuer Zugang zur Terrasse

Den alten verzinkten Ausstieg zur Dachterrasse ersetzten die Architekten durch einen zweiseitig verglasten, 2,50 Meter hohen Kubus. Glaspaneele mit Lamellen flankieren die Terrasse als Windschutz. Ursprünglich war die 40 Quadratmeter große Terrasse mit einfachen Gehwegplatten ausgelegt, jetzt verschönern Holzbretter die begrünte Dachlandschaft.

Filigrane Treppe aus Stahl

Wo vorher die breite Wendeltreppe viel Platz verschenkte, findet sich nun eine relativ steile Treppe übereck. Gefertigt ist sie aus nur fünf Millimeter dickem Stahl. Im Wohnraum entstand durch ihr schmales Design genug Platz für einen großen, weißen Esstisch.

Ein Lichtschacht im Wohnzimmer

Mit dem neuen, verglasten Ausstieg zum Dach verdoppelt sich die Höhe des Wohnraumes enorm. Zweiter Vorteil ist die gewonnene Helligkeit. So sind der gesamte Wohn-Essbereich und die offene Küche durch die zusätzlichen Fensterflächen perfekt beleuchtet.

Glas als Fußbodenbelag

Offenheit und Eleganz kennzeichnen die neue Küche. Durch zwei entfernte Wandvorsprünge öffnet sie sicht jetzt zum Wohnbereich. Als Material für die Fronten sowie für den Boden und die Decke wurde hellgraues, pulver­beschichtetes Glas verwendet.

Die Wohnung entkernt

Die Architekten räumten den Grundriss der Wohnung radikal auf. Wo früher eine Mauer den schlauchartigen Flur beengte, wirkt jetzt alles viel offener. Raumhohe Schiebetüren mit edlem Furnier bieten nun für Bad, Sauna und Toilette den notwendigen Sichtschutz.

Bauherren: Umbau als sinnvolle Investition

Eigentlich sollte anfangs nur die Küche heller und größer werden. Als Bauherr Stephen Brenn jedoch die ersten Entwürfe sah, bekam er Lust auf mehr. Zum Schluss wurde es ein Komplettumbau der ganzen Wohnung für 150 000 Euro.

Für den Bauherrn eine Investition, die sich gelohnt hat. Seine Wohnung – insbesondere das Wohnzimmer – ist dadurch viel lebenswerter, heller und schicker geworden und wirkt deutlich größer.

Nur mit der Zeitspanne hatte sich der Bauherr verkalkuliert. Anstatt sechs Monate dauerte der ganze Umbau knapp ein Jahr. So musste er einige Zeit mit auf der Baustelle wohnen.