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Vorher-Nachher auf einen Blick: Umbau mit Tradition

Ein Haus am Övelgönner Elbstrand ist für viele Hamburger ein Traum. Die Gartengestalterin Sabine Tonne verwirklichte sich ihn mit einem renovierten Einfamilienhaus im Louisiana-Stil. Mit dem Umbau ihres weißen Hauses hat sie hanseatische Tradition mit der Gegenwart perfekt vereint.

Vorher: Verfallene Bausubstanz

Dunkle Räume besaß das Haus beim Kauf 1985. Von der einstigen Pracht des mittlerweile mehr als 110 Jahre alten Gebäudes war kaum noch etwas zu erkennen, dermaßen herunter gekommen war es. Auch hatte eine Schwammsanierung in den siebziger Jahren alle originalen Stilelemente auf den drei Stockwerken beseitigt. Aber nicht nur das, der 260 Quadratmeter große Altbau war außerdem noch in drei Parteien unterteilt.

Nur mit Fantasie, viel Geduld und einer totalen Entkernung ließ sich da etwas retten. So wurde aus der einstigen Ruine wieder ein ansehnliches Einfamilienhaus.

Nachher: Mit großem Aufwand umgestaltet

Nach der Renovierung ist das Einfamilienhaus heute innen wieder hell und freundlich. Parkett wurde auf dem Boden verlegt sowie Bäder und Küche modernisiert.

Die ebenfalls ausgetauschten Fenster wurden dabei nach altem Vorbild aus Holz gefertigt. Sie bieten heute wieder einen ungetrübten und stilvollen Ausblick auf die Wasserfläche. Insgesamt dauerte der Umbau mehr als zehn Monate. In der Zeit bekam das Haus auch eine neue Fassade und ein neues Dach.

Grüner Innenhof

Während es vorm Haus mit dem Hafen eher hanseatisch zugeht, erwartet Besucher auf der Rückseite des Gebäudes ein kleiner Innenhof mit fast mediterranem Flair. Trotz des Schattens wachsen hier in großen, alten Kübeln sogar Palmen.

Haus mit amerikanischer Südstaaten-Optik

Mit der Renovierung kommt der Louisiana-Stil des Hauses mit seinen schmiedeeisernen Verzierungen und Geländern wieder voll zur Geltung. Farblichen Akzent zur weißen Fassade bietet dabei die rot-weiß gestreifte Markise auf dem Balkon.

Balkonbrüstung erhalten

Ein schöner Aussichtsplatz an der Elbe ist der renovierte Balkon mit den englischen Jugendstilmöbeln aus Gusseisen. Sie harmonieren sehr gut mit der eisernen Balkonabstützung und dem Geländer. Bei der Sanierung wurden die Eisenelemente zum Konservieren extra abgebaut, feuerverzinkt und wieder neu lackiert.

Geometrische Landschaftsarchitektur

Pflegeleicht ist der Garten mit Rasenflächen und Buchsbaumhecken angelegt. Bis fast hinunter zur Elbe erstreckt sich das geometrisch gegliederte Grün. Je nach Jahreszeit wechselt dabei die Bepflanzung in den Kübeln.

Stilbruch beim Dachausbau

Schönheitsfleck am Haus ist die Dachgaube. Bei ihrem Ausbau haben sich die Arbeiter in den 1970er Jahren nicht an die Optik der vergangenen Jahrhundertwende gehalten. Was jedoch von außen ein wenig das Erscheinungsbild stört, weißt innen ganz andere Qualitäten auf: Hier bieten die Fenster einen grandiosen Ausblick vom Dachzimmer aus.

Praktisches Küchenmöbel

Die Edelstahlkonstruktion, die das Kochfeld trägt, stand einst in einem Blumenladen. Für die neue Küche im Haus wurde sie angepasst und erweitert. Oben liegen nun auf einem Metallgitter über dem Kochbereich Weinflaschen, und unten gibt es Stauraum für Pfannen und Töpfe.

Formvollendetes Wohnen

Viele Design-Objekte finden sich um den Sitzbereich in der Küche. So sind die Stühle Freischwinger von Mart Stam, an der Wand hängt eine Bang & Olufsen-Stereoanlage, und Esstisch und Regal entwarf ein Hamburger Designer extra für das Haus.

Edle Wohnklassiker

Im Dachzimmer bietet das breite Fensterband der Gaube einen Panoramablick auf Elbe und Kaianlagen. Auf den modernen Klassikern von Mies van der Rohe lässt sich diese Aussicht besonders gut genießen. Liege und Sessel Barcelona sind dazu in Richtung der Glasfläche ausgerichtet.

Tischfußball im Kinderzimmer

Das Spielzimmer ist ganz auf die Wünsche von drei Jungen angepasst. Ein Kickertisch befindet sich daher gleich in der Mitte des Raums. Und der Schrank dahinter wurde von einem britischen Graffitikünstler zum schrillen, jugendlichen Kunstwerk umgestaltet.

Bauherren: Gute Zusammenarbeit mit Handwerkern

Ganz ohne die Hilfe eines Architekten startete Familie Tonne das aufwendige Umbauprogramm ihres Hauses. Das ging jedoch nur durch die kreativen, mitdenkenden Handwerker, auf die sich die Bauherren hundertprozentig verlassen konnten. Die Zusammenarbeit erwies sich als so gut, dass für Folgeaufträge die Facharbeiter immer noch beschäftigt werden.

Ein Erfolgsgarant war mit Sicherheit, dass die Handwerker von Anfang an aktiv in das Projekt eingebunden waren. Dadurch entstand auch bei ihnen ein Verantwortungsbewusstsein für das Haus, was sich wiederum in der Qualität der Arbeit ausdrückte.