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Vorher-Nachher auf einen Blick: Mehr Raum und Licht fürs Bauernhaus

Ein Haus auf dem Land mit Reetdach und großem Garten – das klang viel versprechend. Damit die neuen Bauherren auch wirklich einziehen konnten, sollte ein Umbau zuvor einige Probleme lösen. Um mehr Platz zu gewinnen, musste ein bestehender Anbau sinnvoll mit dem Haupthaus verbunden werden. Ebenso war die Dunkelheit im Inneren eine weitere Herausforderung für den Architekten und die Bauherren. Und moderner sollte das Gebäude auch noch wirken.

Vorher: Viel marode Bausubstanz

Ein klarer Fall für eine Sanierung war das Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert. Seit 30 Jahren war an dem Gebäude nichts mehr erneuert worden. Das Reetdach völlig marode: Auf dem Dachboden standen Töpfe und Eimer, um durchtropfendes Regenwasser aufzufangen. Auch der Garten zeigte sich in einem traurigen Zustand. Und selbst die Findlinge, auf denen die Kate ruhte, waren verrottet.

Außerdem gab es keine Baupläne, wie es bei Landhäusern oft der Fall ist. Alles musste daher neu vermessen werden. Dies mit dem Vorwissen, dass danach das Gebäude vermutlich komplett zu entkernen ist.

Auf der Westseite des Hauses sollte ein bestehenden Anbau von 1920 genutzt werden, um später die Wohnfläche zu vergrößern.

Nachher: Saniert und entkernt

Heute ist die Kate in Schleswig-Holstein in der Nähe der Schlei ein Traum vom Wochenendhaus. Zwei Jahre dauerte der Umbau. Dabei wurden bis auf wenige tragende Wände alle Mauern eingerissen und der Grundriss neu strukturiert.

Es lohnte sich. In den neuen Wohn- und Essbereich im Anbau fällt das Licht heute durch hohe Glastüren. Direkt daran schließt sich ein Glashaus an. Und rund herum blüht es im 12500 Quadratmeter großen Garten nahezu zu jeder Jahreszeit.

Auch das Dach des Hauptgebäudes ist wieder mit Reet gedeckt. Zusätzliche Oberlichter im Dachfirst machen die Räume darunter heller. Und großzügiges Wohnen gestatten die neu angelegten Räume im Erdgeschoss.

Ein neuer, großer Kochbereich

Der renovierte Anbau enthält die offene Küche mit Essplatz für viele Gäste. An einem massiven, hellen Holztisch sitzt man auf bequemen, blauen Panton-Stühlen. Daneben führt eine luftige Stahltreppe mit Glasstufen zu den zwei Gästezimmern unterm Dach.

Die Bibliothek im Anbau

Auf einer Galerie aus Glas und Stahl befindet sich im oberen Teil des Anbaus die Bibliothek. Die Zwischendecke wurde dafür zur Hälfte durchbrochen, so entstand der großzügige Lichtraum über dem Wohn- und Essplatz. Unten lädt ein moderner Einrichtungsklassiker – ein hellblauer Egg Chair von Fritz Hansen – zum Lesen ein.

Eine große Glasfront

Zur Gartenseite beeindruckt eine fast vier Meter hohe, speziell angefertigte Glastür. Sie sorgt für optimales Licht im Innern. Die Idee dazu entlieh der Architekt dem Museumsbau. Heute verleiht die große Glasfront dem Anbau selbst bei bewölktem Himmel noch stets eine freundlich helle Atmosphäre.

Ein Badezimmer zum Wohlfühlen

Von trister Nasszelle ist hier keine Spur, von Wellness schon eher. Glitzerndes Mosaik verbirgt die Dusche hinter einer Wand, die sich spiralförmig in den dahinter liegenden Raum öffnet. Und von der freistehenden Badewanne hat man eine schöne Sicht in den Garten.

Ländliches Idyll mit Fachwerk

Während innen die Moderne Einzug hielt, sieht die alte Bauernkate von außen genauso aus wie vor 100 Jahren. Reetdach, Fachwerkfassade und der rote Klinker strahlen eine angenehm ländliche Ruhe aus.

Teilweise verglastes Dach

Durch den mit Fenstern geöffneten First fällt das Licht ins Dachgeschoss. Solche Oberlichter machen einen Raum bis zu acht Mal heller als Fenster zur Seite. Der Badezimmerbereich gewinnt damit deutlich. Weiter hinten auf der Ebene liegt noch das offene Schlafzimmer. Dazwischen, hinter der niedrigen Mauer mit den Armaturen, führt eine Treppe nach unten in die Diele.

Helles Kaminzimmer

Ein Kamin war einer der größten Wünsche der Bauherrin. Hier verbringt die Hamburgerin mit ihrem Mann während der Wintermonate gemütliche Stunden. Überraschend modern ist dabei die Ausstattung des Raums, mit viel Weiß, hellem Boden und freiliegenden Trägern an der Decke.

Bauherren: Natur pur ums Reetdachhaus

Das große Grundstück gab den Ausschlag, dass die Bauherren sich für das Anwesen in Schleswig-Holstein entschieden. Auf mehr als einem Hektar Land können sie hier ihr Hobby eines eigenen Gartens pflegen. Auch vom Reetdach sind die Bauherren begeistert. Egal wie heiß ein Sommer auch wird, unter dem Naturmaterial bleibt es immer angenehm kühl.

Trotz der langen Spanne von zwei Jahren zwischen der ersten Besichtigung und dem Einzug sind beide nun vollkommen zufrieden. Alle ihre Erwartungen wurden umgesetzt: Sie haben einen Kamin, können in einem geräumigen Bad entspannen und auch größere Gästerunden im geräumigen Bibliotheks- und Esszimmer des Anbaus empfangen.