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Vorher-Nachher auf einen Blick: Wohnen im Penthouse

Über Hamburgs Dächern wohnt im Stadtteil Eppendorf der Bauherr Philipp Kay. Sein Trick für die luftige Lage: Auf ein Einfamilienhaus ließ er anstelle des alten Daches eine neue Etage setzen. Mit diesem Neubau bekam er die gewünschte Planungsfreiheit. In der neuen Wohnung befinden sich nun ein offener Kamin und eine geräumige Dachterrasse. Neben dem Huckepack-Stockwerk ließ sich sein Architekt weitere Kniffe einfallen, um für mehr Licht im Altbau zu sorgen.

Vorher: Sanierung vom Keller bis zum Dach

Baumängel wie ein feuchter Keller oder marode Wände gab es genug. Damit war klar, dass das Einfamilienhaus von 1900 saniert werden musste. Um es später auch für zwei Parteien nutzen zu können, bedurfte es neben dem vorhandenen Treppenhaus auch noch eines weiteren, separaten Eingangs.

Leider zeichnete sich früh ab, dass für die notwendige Statik auch ein neues Fundament nötig ist. Nur damit ließ sich später das geplante Penthouse aufs Dach setzen.

Nachher: Neues Fundament für den Umbau

Auf der Rückseite des Hauses erkennt man deutlich, wo der überkragende Neubau beginnt. Gegenüber dem weiß verputzten Altbau stehen das verwendete Zinkblech und Glas für die neu gewonnene Modernität.

Damit das Haus überhaupt aufgestockt werden konnte, bilden heute mehrere Tonnen Beton das neue Fundament im Keller. Erst danach ließ sich die Etage mit Stahlträgern und Mauerwerk erbauen.

Die Mühe lohnt sich: Der neue Wohnraum überzeugt durch seine offene Struktur. Und die großen Glasflächen fangen für die Innenräume die Südwest-Sonne ein.

Esstisch mit Designklassikern

Eine neue Stahltreppe führt vom tiefer liegenden Geschoss direkt zur offenen Küchenzeile mit großem Essplatz. Hier bilden weiße Panton-Stühle einen gelungenen Kontrast zum geradlinigen Holztisch. An den Essplatz schließt sich seitlich der Wohnbereich an.

Leben wie im Loft

Integriert ins Treppengeländer steht eine von drei weißen Stahlsäulen. Zusammen stehen sie auf einem Stahlträger im Boden und stützen damit das Dach. Neben dieser nützlichen Funktion verleihen sie der Wohnung außerdem einen gewissen Loft-Charme.

Refugium auf dem Dach

Geschützt vor Wind und Einblicken liegt die Dachterrasse in der Aussparung des Küchen- und Wohnbereichs. Dunkles Holz korrespondiert hier mit dem Boden drinnen. Und für den Fernblick ziert ein Van-Gogh-Motiv die Wand des Nachbarhauses.

Offener Wohnraum

Wie ein Raum wirken Dachterrasse und Wohnzimmer bei geöffneten Schiebetüren. Kunstgriff ist die begehbare Glasplatte im Boden: Sie garantiert zusätzliches Licht in der ersten Etage mit dem Schlaf- und Gästezimmer. Außerdem verschafft sie dem Wohnraum noch mehr Luftigkeit. Im Hintergrund befindet sich der verwirklichte Herzenswunsch des Bauherrn – der Kamin.

Ein Haus, zwei Parteien

Vom Flur in der ersten Etage führt die neue Stahltreppe in den aufgestockten Penthouse-Bereich. Nach unten geht es über die erhaltene Holztreppe zum Ausgang. Damit die Vermietung der Wohnung im Hochparterre möglich war, trennt heute eine Wand zum Treppenhaus das Erdgeschoss von den Etagen darüber.

Eingang neu gestaltet

Was früher ein Einfamilienhaus war, ist heute ein Zwei-Parteien-Haus mit Penthouse-Anbau auf dem Dach. Während der alte Eingang links weiterhin nach oben führt, kommt man in die Erdgeschosswohnung über den neuen Vorbau. Der Kubus dient dabei als Diele für die Mieter.

Bauherren: Penthouse über zwei Etagen

Das Ziel ist erreicht. Bauherr Philipp Kay kann sich heute stolzer Besitzer eines offenen Kamins und einer Dachterrasse nennen. Aber auch die übrige Wohnung über zwei Etagen gefällt ihm durch die offene Gestaltung.

Eines hat der Hamburger bei seinem Projekt gelernt: Ein Umbau ist stets aufwändiger als ein Neubau. Gut, dass er sich daher auf den beratenen Architekten jederzeit verlassen konnte. Dieser übernahm für Kay sowohl Bauaufsicht als auch die Innenarchitektur.