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Vorher-Nachher auf einen Blick: Industriehalle gekauft

Einmal ein Loft zu bewohnen, das hatte sich das Kölner Unternehmerpaar Karpinski schon lange vorgenommen. Mit einer umgebauten ehemaligen Fabrik setzten sie die Idee in die Tat um. Weiterer Vorteil: Durch die geräumigen Industriehallen konnten sie außerdem Wohnen und Arbeiten unter einem Dach verwirklichen. Die dreigliedrige Fabrik erwies sich mit der schon vorgegebenen Unterteilung ideal dafür und bot außerdem noch industriell-romantischen Charme.

Vorher: Sanieren der verlassenen Fabrik

Zerbrochene Fenster, ein fehlendes Dach, marode Wände – es braucht schon einige Vorstellungskraft, um eine verlassene Fabrik zu kaufen. Wo heute ein kombiniertes Wohn- und Arbeitshaus steht, wurden früher im Kölner Vorort Sürth Kühlaggregate für Kühlschränke gefertigt.

Lange stand das Industrieensemble leer, die Hallen verfielen. So war unter anderem das dreigiebelige Scheddach nicht mehr vorhanden, wodurch es in die Räumlichkeiten hinein regnete. Aufgrund dieses maroden Zustands sollte die Immobilie auch zwangsversteigert werden. Doch dem kamen die Bauherren zuvor, sie sicherten sich dieses Industriezeugnis rechtzeitig.

Wie sich später erst herausstellte, waren zum Glück in den Zeiten der gewerblichen Nutzung keine Altlasten angefallen. Wände und Boden erwiesen sich als schadstofffrei.

Nachher: Drei Giebel, drei Nutzungsarten

Zwei Drittel gewerbliche Nutzung und nur ein Drittel privates Bewohnen – die gesetzlichen Auflagen hätten anderen Besitzern Schwierigkeiten bereitet. Für die Bauherren waren sie perfekt.
Durch die Bauweise mit drei Giebeln bot sich eine dementsprechende Aufteilung an: Ein Teil beherbergt heute das zwölf Meter hohe Kochatelier des Eventplaners und Rezepteerfinders. Der mittlere Trakt umfasst das Büro. Und im vorderen Teil des Gebäudes erstreckt sich auf zwei Etagen der Wohnbereich mit angeschlossenem Garten.
Ein Problem gab es jedoch: Es wäre unbezahlbar gewesen, allein auf den sanierungsbedürftigen 100 Jahre alten Ziegelmauern die Statik zu gründen. Aus diesem Grund wurden kurzerhand neue Wände innerhalb der alten Hallen eingezogen.

Teilverglastes Dach sorgt für Helligkeit

Der zentrale, zwölf Meter hohe Raum des Lofts holt sich selbst bei einem grauen Himmel noch genügend Licht über die Oberlichter. Möglich macht das die neue Isolierungverglasung. Der Lohn für den Aufwand: besonders helle Räume.

Platz für viele Gäste

Durch den Loftcharakter des Wohnraums hat man vom Loungesofa aus noch Sichtkontakt zum zentralen Esstisch aus Holz. Bei Bedarf lässt sich dieser bis auf sechs Meter ausziehen. Dann bietet er Platz für 20 Gäste. Schon von Anfang an waren für die Nutzung der Hallen Kochkurse oder andere kulinarische Seminare vorgesehen.

Dachfläche mit Solarmodulen

Nicht nur für zusätzliches Licht von oben sorgt das industrielle Scheddach. Auf seinen steilen Dachflächen lassen sich außerdem mehrere Solarmodule platzieren. Ein schöner Brückenschlag zwischen der 100-jährigen Geschichte des Gebäudes und heutiger Umwelttechnologie.

Industrieller Charme

Beim Kauf der alten Fabrik waren vom ehemaligen Scheddach nur noch die gemauerten Giebel erhalten. Nun ist das Dach auf den drei Gebäudeteilen wieder hergestellt. Alle Fenster sind heute doppelverglast, zitieren aber in ihrem Aufbau die funktionalen Vorbilder aus längst vergangener Zeit. Der Einbau der großen gläsernen Dachschrägen erfolgte ohne Probleme.

Aufgeräumte Optik im Eingangsbereich

Im Entree des Wohntrakts erinnert nur das stählerne Treppengeländer an den Fabrikcharakter von einst. Große Wandflächen in Weiß und Türkis sowie der beige Boden lassen alles aufgeräumt und großzügig wirken.

Bauherren: Dank Umbaus einfach zu Hause arbeiten

Die alte Fabrik für Kühlschränke hat das Catering-Unternehmerpaar Cymin und André Karpinski perfekt an ihre Bedürfnisse angepasst. Auch wenn zunächst ein aufwändiger Umbau anstand. Heute vereinen die beiden Kölner idealerweise Beruf und privates Leben unter einem Dach.

Damit es beim Bau zu keiner bösen finanziellen Überraschungen kam, setzte der Bauherr eine Erfahrung aus seinem Catering-Beruf um: Schon im Vorfeld beschrieb er die Leistungen exakt, um damit klar kalkulieren zu können. Dieses Vorgehen ersparte bei der Sanierung überflüssige Konflikte auf allen Seiten.