• CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER
  • CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER

Energieeffizient bauen: Das KfW-Effizienzhaus

Bauen Sie ein KfW-Effizienzhaus 70, 55 oder 40? Wer heute Bauherr ist, kommt um solche sperrigen Begriffe nicht herum. Dabei ist alles gar nicht so kompliziert, wie es zunächst klingt. Auch beim KfW-Effizienzhaus nicht.
sw-200810-generationenhaus
In diesem Artikel
Das KfW-Effizienzhaus - eine Definition
Tilgungszuschuss für das KfW-Effizienzhaus 55 und 40
Energiesparhaus - alle Themen:
sw200808sup-18-passivhaus

Mit der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) stellt sich nicht mehr die Frage, ob man ein Energiesparhaus bauen will, sondern vielmehr, wie viel Energie man mit seinem Neubau einsparen möchte und kann. Wie energieeffizient möchte man persönlich leben? Nicht nur für die späteren Energiekosten ist das wichtig, sondern auch schon im Vorfeld für die Finanzierung. Und: Ein KfW-Effizienzhaus bedeutet eine Investition in den Werterhalt und Komfort einer Immobilie. Und es bietet eine nicht unerhebliche Förderung und den bekannten Tilgungszuschuss – und zwar umso mehr, je besser der Effizienzhaus-Standard des KfW-Effizienzhauses ist.

Das KfW-Effizienzhaus - eine Definition

Das KfW-Effizienzhaus - ein Fachbegriff, mit dem jeder Bauherr beim Hausbau früher oder später in Kontakt kommt. Gemeinsam entwickelt haben ihn das Bundesbauministerium (BMVBS), die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). Neben der Funktion als Qualitätsbegriff für besonders sparsame Energiesparhäuser ist die Bezeichnung KfW-Effizienzhaus besonders für die finanzielle Förderung der Bauherren durch die KfW-Förderbank wichtig. Die Zahl nach dem Begriff KfW-Effizienzhaus gibt nämlich an, wie weit das Haus die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung unterschreitet.

Die KfW fördert den Neubau von Wohnhäusern mit den KfW-Effizienzhaus-Standards 40, 55 und 70. Dabei gilt: Je kleiner die Zahl, desto besser die Energieeffizienz des Hauses und desto höher die Förderung. So muss ein Gebäude mit einem Effizienzhaus-Standard KfW 40 zum Beispiel 60 Prozent weniger Energie verbrauchen als ein vergleichbarer Neubau nach KfW-100-Standard. Weitere Voraussetzungen für KfW 40: Holz ist beim Bau der Fenster nicht erlaubt, stattdessen müssen dreifachverglaste Fenster aus PVC-5 eingesetzt werden. Außerdem muss das Haus luftdicht sein und regenerative Energien nutzen.

Tilgungszuschuss für das KfW-Effizienzhaus 55 und 40

Die Formel hinter der KfW-Förderung ist einfach: je geringer der Energiebedarf der neuen Immobilie, desto höher ist der Tilgungszuschuss und desto weniger müssen Bauherren von ihrem KfW-Kredit zurückzahlen.

Die beiden besonders sparsam mit Energie umgehenden Haustypen KfW-Effizienzhaus 55 und KfW-Effizienzhaus 40 werden von der KFW-Bank nämlich noch zusätzlich gefördert. Neben dem zinsgünstigen Kredit von bis zu maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit wird Bauherren von einem KfW-Effizienzhaus 55 und 40 der erwähnte, außerordentliche Tilgungszuschuss gewährt. Beim KfW-Effizienzhaus 55 liegt der bei 5 Prozent der Kreditsumme, bei einem KfW-Effizienshaus 40 sind es sogar 10 Prozent, die vom aufgenommenen Kredit später erlassen werden. Daher sollte jeder Bauherr für die Finanzierung immer sorgfältig prüfen, welche Möglichkeiten der Energieeinsparung es gibt und wie sie sich durch die Vergünstigungen in der Baufinanzierung für ein KfW-Effizienzhaus wieder bezahlt machen.

Übrigens: Sollten Ihnen im Zusammenhang mit der KfW-Förderbank noch Begriffe wie KfW-60-Haus oder KfW-40-Haus bekannt sein, so können Sie die praktisch wieder vergessen. Mit der überarbeiteten Energieeinsparverordnung von 2009 und den daran angepassten Förderprogrammen der KfW-Förderbank sind diese Hauskategorien überholt. Es gilt nur noch die Kategorie KfW-Effizienzhaus.

Energiesparhaus - alle Themen: