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Passivhaus

Ganz ohne Heizkörper oder Heizflächen kommt ein Passivhaus aus. Voraussetzung für den extrem niedrigen Wärmebedarf von nur 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr ist eine kompakte Bauweise mit luftdichter Außenhülle: Sämtliche Umfassungsflächen sind hochwertig gedämmt, alle Fenster dreifach verglast. Die extreme Abdichtung erfordert eine kontrollierte Lüftung, auch um Feuchte und Schimmelgefahr zu vermeiden.

Einfallende Sonnenstrahlen sowie die Abwärme technischer Geräte und der Bewohner selbst decken einen Großteil des Heizbedarfs, der Rest wird über ein Zuluftsystem mit Wärmerückgewinnung und Kleinstwärmepumpe erzeugt. Bei Kälte besser nicht zu oft Lüften – die Lüftungsanlage gleicht Temperaturdifferenzen nur langsam aus. Zusätzliche Energie wird hier vor allem für die Brauchwassererhitzung benötigt.

Die Baukosten eines Passivhauses liegen aufgrund der besonderen Anforderungen an Dämmung und Gebäudetechnik um bis zu zehn Prozent über denen eines konventionellen Gebäudes.

Weitere Informationen

Unser Beispiel

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Die Haustechnikzentrale passt in den Wandschrank in der Diele: Lüftungsmodul mit Wärmerückgewinnung, Kleinstwärmepumpe für Luft- und Brauchwassererwärmung sowie ein 200-Liter-Brauchwasserspeicher sind in einem kompakten Gerät zusammengefasst.

Die Kosten der kompletten haustechnischen Anlage (Lüftung, Geräte, Solekorb, einschließlich Planung/Projektierung) betrugen hier ca. 25.000 Euro – dafür entfallen beispielsweise Ausgaben für den Einbau einer Fußbodenheizung. Die Stromkosten für Warmwasserbereitung und Lüftung liegen mit Ökostrom bei ca. 300 bis 400 Euro pro Jahr. Wartungskosten entfallen, Filterwechsel können von Bewohnern selbst übernommen werden.

Fabrikate und Herstelleradressen


  • Kompaktgerät "aerosmart l" von Drexel und Weiss (www.drexel-weiss.de) mit Brauchwasserspeicher, Wärmepumpe und Lüftungsmodul