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Luftwärmepumpe

Luftwärmepumpen sind zwar preiswerter und leichter zu installieren, energetisch aber nicht so wirkungsvoll wie Erdwärmepumpen. In Fällen, in denen die Erschließung von Erdwärme aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage kommt, sind sie trotzdem eine interessante Alternative.
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Da Luftwärmepumpen für ihren Antrieb Strom benötigen, setzt ihr kostengünstiger und umweltschonender Betrieb ein gut gedämmtes Gebäude mit geringem Heizwärmebedarf voraus. Mindestens drei Einheiten Wärme sollten im Durchschnitt aus einer Einheit Strom gewonnen werden.

Die Effizienz hängt vor allem davon ab, wie warm die Umweltquelle ist: je günstiger die klimatischen Bedingungen, je höher die Umgebungstemperatur und je niedriger die zum Heizen benötigte Temperatur, desto besser. Ideal also für die Kombination mit einer Fußbodenheizung.

Bei tiefen Außentemperaturen allerdings sinkt der Wirkungsgrad, bei starkem Frost – wenn der Wärmebedarf im Haus am größten ist – kann die Anlage an ihre Grenzen stoßen. Dann muss ein weiteres Gerät einspringen, in der Regel ein eingebauter elektrischer Heizstab, der das Wasser im Speicher erwärmt, jedoch bei der Stromrechnung zu Buche schlägt. Günstiger ist es, die Spitzenlasten mit einem holzbefeuerten Kaminofen im Wohnraum abzudecken, der zudem die Übergangszeiten im Frühling und Herbst überbrückt.

Unser Beispiel

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Die Luft-Wasserwärmepumpe ist in Außenwandnähe aufgestellt. Über eine Ansaugöffnung im Sockelbereich gelangt die Außenluft in den Technikraum. Das Funktionsprinzip ähnelt dem eines Kühlschranks – jedoch in umgekehrter Weise: Die Luft-Wasserwärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme, bringt sie mithilfe eines Kompressors auf ein höheres Temperaturniveau und gibt sie an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab.

Die Luftkanäle haben eine spezielle Schalldämmung und Kälteisolierung. In der Wärmezentrale mit integriertem 290-Liter-Brauchwasserspeicher sind alle für den Betrieb erforderlichen Komponenten kompakt zusammengefasst.

Die Anlage kostete einschließlich Installation ca. 15.000 Euro, die Stromkosten liegen hier bei ca. 600 Euro pro Jahr (je nach Vorlauftemperatur schwanken sie zwischen 500 und 800 Euro pro Jahr). Stromversorger gewähren Wärmepumpenbetreibern meist günstige Sondertarife. Wartungskosten entfallen.

Fabrikate und Herstelleradressen


  • Wärmezentrale "WZ L 80" von Alpha-Inno Tec mit integriertem 290-Liter-Brauchwasserspeicher (www.alpha-innotec.com)