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Inhalt aus:

Flachdachbau mit Panoramafenstern

Ein Zufall verhalf dem Bauherren-Paar zum 3.500 Quadratmeter großen Traumgrundstück am Bodensee. Inspiriert von der Architektur der 50er-Jahre, ließen sie Architekt Andreas Zech einen Bungalow aus Holz und Glas bauen. Und weil im Angesicht des Seepanoramas andere Gesetze gelten, ist die Nordfassade des Hauses in Romanshorn voll verglast.

Licht und Luft im Wohnbereich

Der Glasbungalow ist eine Kombination aus drei Höfen, viel Glas und einer verschlossenen Rückseite. Der Holzbau wird teilweise durch Stahlträger verstärkt, die das 400 Quadratmeter große Flachdach tragen. Die offene Küche mit Esstisch im Westen des Hauses geht nahtlos in die – Baumhof genannte – großzügige Terrasse über.

Geschützte Terrasse mit Eichenboden

Die Terrasse am Westflügel des Hauses liegt vor dem Koch- und dem Gästebereich. Sie ist mit Eichenrosten belegt, die mit der Zeit patinieren werden, ebenso wie die Verkleidung aus unbehandelter Zeder. Mitten in der Terrasse wächst eine Felsenbirne, die ihre Zweige durch einen Ausschnitt im Dach streckt. Sie – und der Ausblick auf den Obstgarten nebenan - haben die Bewohner zum Namen "Baumhof" für die Terrasse inspiriert.

Lichthof in der Mitte des Hauses

Bungalows größerer Ausdehnung und Gebäudetiefe profitieren nicht nur von wandhohen Fenstern, sondern auch von Lichthöfen. Gleich drei davon gibt es hier: Sie sorgen für Intimität und räumliche Varianz. Die massive Südwand dagegen schützt die Bewohner vor neugierigen Blicken und sorgt für Geborgenheit.

Sonnenplatz im Wohnzimmer

Vom Eingang her führt der Weg ums Atrium herum in den Wohnbereich. Durch diesen Lichthof gelangt viel Helligkeit zur Sofaecke. Auf der anderen Seite öffnet sich der Raum zum See und dem parkähnlichen Garten. Die Wände im Haus sind verputzt, der Fußboden besteht aus burgundischem Kalkstein.

Kaminzimmer mit Aussicht

Das Haus strebt - wie Mies van der Rohes Architektur-Legende im amerikanischen Farnsworth - nach der Überwindung des Raums, was sich an den Panoramafenstern im Wohnbereich zeigt. Doch stärker als beim großen Vorbild achtete Architekt Andreas Zech auch auf Elemente, die Geborgenheit vermitteln, wie die massive Kaminwand.

Oberlichter im Bad

Das Badezimmer öffnet sich zu einem atrium-ähnlichen Innenhof, dem Badhof, der mit seiner Außendusche den Raum bei gutem Wetter nach draußen vergrößert. Oberlichter lassen Licht in das Zimmer und geben den Blick frei gen Himmel. Auch hier bestimmen Panoramascheiben und natürliche Materialien die Optik. Vor Blicken schützt die Seitenwand der Garage, durch sie entsteht der heimelige Badgarten.

Panoramafenster in der Ankleide

Selbst Nebenräume wie die Ankleide werden durch raumhohe Panoramascheiben natürlich und gut belichtet. Wie das Bad öffnet sich auch das Ankleidezimmer zum mit schwarzem Bambus bepflanzten Badhof. Dieser Innenhof und die Terrasse sind mit Eichenrosten belegt, die mit der Zeit schön patinieren werden.

Ruhepol Wasserbassin

Mit kleinen Reflecting Pools zaubert Architekt Andreas Zech Lichtreflexe bis an die Schlafzimmerdecke. Diese stählernen Wasserbecken befinden sich sowohl an der Seeseite des Hauses neben dem Schlafzimmer als auch im Eingangsbereich. Sie verhelfen dem Holzbau mit begrüntem Flachdach und burgundischem Kalksteinboden zu noch mehr Natürlichkeit.

Parkgarten mit Seeblick

Parkareale wie dieses sind auch am Bodensee selten. Andreas Zech zog das Haus deshalb an den hinteren Rand des 3.500 Quadratmeter großen Grundstücks zurück - zugunsten des freien Blicks über den Rasen, auf Bäume und Wasser. Damit steht das Haus nahe an der Grundstücksgrenze im Süden, eingerahmt von der Obstwiese eines Bauernhofs und einer Backsteinvilla aus den 60er-Jahren.

Planmaterial: Das Atriumhaus am See

Ruhig, diskret und ausgewogen sollte das Haus auf dem Traumgrundstück am Bodensee sein. Architekt Andreas Zech setzte den harmonischen Bungalow aus Glas und Holz an den Rand des parkartigen, 3.500 Quadratmeter großen Grundstücks, um möglichst viel von der Aussicht einzufangen. Inspiriert von der Architektur Kaliforniens in den 50er-Jahren baute er ein Haus, das natürlich, hell und fließend ist. Innenhöfe bringen zusätzliches Licht, eine massive Wand im Süden schützt vor Blicken und sorgt für Geborgenheit. Materialien wie Zedernholz, Eiche und Kalkstein unterstützen die natürliche, ausgeglichene Wirkung des Bungalows.
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Baudaten/Architekt: Zech Architektur, Andreas Zech

Baubeginn: 2005
Fertigstellung: 2006
Ort: Romanshorn, Schweiz
Wohnfläche: 190 m²
Grundstücksgröße: 3.500 m²
Bauweise: Holzkonstruktion
Fassade: Zeder
Dach: Flachdach, begrünt
Raumhöhe: 2,80 m
Decken- und Wandoberfläche: Zeder, Putz
Fußboden: burgundischer Kalkstein