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Haus am Hang

Hoch über dem Vierwaldstätter See, mit atemberaubender Aussicht auf das Wasser und die Alpen, liegt die Villa aus Wohnboxen. Das Glasportal neben dem massiven stählernen Garagentor führt in einen Gang, an dessen Ende ein Lift in die drei übereinander gestapelten Wohnbereiche fährt.

Wohnzimmer mit Panorama

Mit einer verglasten Stirnseite springt die mittlere Betonbox, in der sich Küche, Essplatz und Wohnbereich befinden, zum See hin vor. Der exponierte Raum bietet grandiose Naturschauspiele im Breitwandformat. Ein stromlinienförmiger Sessel rundet das Szenario ab.

Gerahmte Treppe

Der Architekt gliederte das Gebäude in zwei durch einen Lift verbundene Trakte: Garage und Eingangshalle liegen auf Straßenniveau, das dreigeschossige Wohnhaus thront auf dem Berg. Im Zentrum des Wohnbereichs in der mittleren Ebene steht das von Betonscheiben gerahmte Treppenhaus. Im dritten Geschoss liegen Arbeits- und Gästezimmer sowie das Heimkino.

Kontrastierende Innenausstattung

Die weiß verputzten Wände und Decken kontrastieren mit den Böden aus dunklem Wengé-Holz und Basaltstein. Skulpturale Akzente setzt der L-förmige Küchentresen aus Corian, der den Bereich zwischen Essplatz und Sitzecke einnimmt. Der Tisch besteht aus einer alten DC9-Tragfläche.

Luftige Weite

Das Wohngeschoss in der mittleren Betonbox ist ein offener fließender Raum. Hier befinden sich auch der Essbereich mit Küche sowie die Außenterrasse mit Blick über die Bucht. Dank der 52 Millimeter starken Panoramascheiben bekommt der Raum viel Licht, die sparsame Möblierung unterstützt die luftige Raumwirkung noch.

Ein Tunnel als Flur

Der lange Eingangstunnel ist wie ein Stollen in den Berg getrieben und führt vorbei an der Autosammlung des Hausherrn. Der Gang ist über fünf Meter hoch und steigt 20 Meter lang wie eine Rampe zum Lift an. Die Sichtbetonwände und die Beleuchtung kreieren eine unwirkliche Atmosphäre und verstärken den Effekt des Stollens noch.

Ausstellungshalle im Erdgeschoss

Eigentlich wollte der Bauherr nur eine Garage mit drei Zimmern darüber: Architekt André Treina schuf für ihn eine verschachtelte Wohnskulptur aus Beton. Im Parterre gewährt ein trapezförmiges Fenster im stollenartigen Eingangsflur Einblick in die Porsche-Sammlung. Ein Interieur à la James Bond.

Home-Spa mit Aussicht

Die Ausblicke auf die See- und Bergwelt bestimmten die Ausrichtung der Betoncontainer und der Terrassen. Der Außenpool, mit Blick nach Südwesten, liegt vor der unteren Betonbox, die das Schlafzimmer, die Ankleide sowie den Fitness- und Wellnessbereich beherbergt. Hauptbaumaterial ist Beton, im Saunabereich setzt gebrochener Jurastein besondere Akzente.

Vorzugslage am Hang

Jede der drei Wohnboxen hat einen anderen Grundriss und wurde in einer gewinkelten Anordnung auf die darunter liegende gestapelt. So entstanden Einschübe und Auskragungen, die dem Baukörper eine plastische und dynamische Ausstrahlung verleihen. Wände aus starkem Glas fokussieren jeweils einen anderen Ausschnitt des großartigen Panoramas.

Planmaterial: Schachtelhaus mit Panoramablick

Eine verschachtelte Traumvilla aus Beton und Glas mit einer Ausstellungshalle für die Oldtimer-Sammlung: Diesen Bau skizzierte Architekt André Treina, als er den Auftrag bekam, eine große Garage mit drei Zimmern darüber zu entwerfen. Der Bauherr war begeistert. Zusätzlich bekam das Hanghaus noch einen stollenartigen Eingangstunnel mit Blick in die Garage. Die Wohnboxen mit den unterschiedlichen Grundrissen wurden unterschiedlich ausgerichtet und schenken tolle Aussichten über den Vierwaldstätter See und die Berge.
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Baudaten/Architekt: Unger & Treina AG, André Treina

Baubeginn: 2007
Fertigstellung: 2009
Ort: Weggis, Schweiz
Wohnfläche: 310 m²
Grundstücksgröße: 970 m²
Bauweise: massiv, Beton
Fassade: Sichtbeton
Dach: Flachdach
Raumhöhe: 2,60 m
Decken- und Wandoberfläche: Weißputz; Akustikdecke Jurastein
Fußboden: Wengé-Parkett, geölt; Naturstein Basalt