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Prächtige Villa auf drei Ebenen

Wie ein Hangar oder eine futuristische Filmkulisse wirkt die von Patrick Jouin und Sanjit Manku entworfene Villa. Sie erstreckt sich über ein 3.500 Quadratmeter großes Terrain, einen üppig bewachsenen Hügel in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Der Auftraggeber wünschte sich ein Drei-Generationenhaus mit neun Schlafzimmern, zwei Gästesuiten, Privatkapelle, Ballsaal, Parkdecks – und daneben noch Platz für tropische Flora in privaten Paradiesgärten.

Mondänes Wohnen im Sockelgeschoss

Der Wohnbereich im Sockelgeschoss des Haupthauses öffnet sich auf eine Parklandschaft mit Pool. Die Architekten gliederten den Baukörper in drei Schichten. Das Untergeschoss beherbergt Parkhaus und Ballsaal, Küchen und Personalräume. Vom Haupteingang gelangt man direkt zur Rezeptionszone und kann, im Freien stehend, zur Brücke oder der zweiten Schicht des Hauses blicken. Von hier aus führt eine Treppe in die auf dem Bild zu sehende Erdgeschossebene des eigentlichen Privathauses.

Küchentresen aus Carrara-Marmor

Der Tresen aus Carrara-Marmor im Zentrum eines Atriums bildet den Blickfang im Essbereich der Wohnanlage. Er ist aus einem einzigen Block geschnitten.

Skulpturale Wendeltreppe aus Holz

So exquisit das oberste Geschoss mit Bädern, Schlafzimmern, Galerien und Bibliothek ausgestattet sein mag, am Beeindruckendsten ist die Ausgestaltung der offenen Wohnlandschaft im Erdgeschoss ausgefallen. Hier finden sich auch die beiden skulpturalen Wendeltreppen, die als vertikale Achsen ins Obergeschoss führen. Die eine ist aus Marmor und führt zur Bibliothek. Die hölzerne auf dem Bild führt zu den Schlafräumen.

Suiten schweben im Brückenabschnitt

Die beiden Gästesuiten befinden sich in einem Brückenabschnitt des Rings, der zweiten Gebäudeschicht, die ansonsten als Umfassungsmauer und Schutzbarriere des Hauses dient. Die Suiten öffnen sich auf schmale Loggien. Lamellenwände schützen vor der Sonne. Schiebt man sie zur Seite, ist die Skyline von Kuala Lumpur zu sehen.

Große Gartenflächen und Terrassen

Patrick Jouin und Sanjit Manku schufen 3.000 Quadratmeter Nutzfläche auf einem Grundstück mit lediglich 3.500 Quadratmetern. Platzsparend: Das Untergeschoss mit repräsentativen Bereichen, unter anderem zur Bewirtung von Gästen, ist teilweise tief in den Hügel eingegraben. Danach blieb noch reichlich Platz für üppige Vegetation auf Terrassen und in Gärten.

Planmaterial: Mondäne Villa aus Glas, Stahl und Beton

Bau- und Planungskosten spielten bei der Entstehung der Villa Hügel in Kuala Lumpur keine Rolle. Einem malaysischen Großindustriellen schufen die Architekten Patrick Jouin und Sanjit Manku aus Paris einen futuristischen Palast aus Glas, Stahl und Beton. Das seit 2008 fertiggestellte Haus besitzt einen Ballsaal, eine Privatkapelle, eine Garage mit Autowaschanlage und 21 Bäder.

Baudaten/Architekt: Jouin Manku

Bauende: 2008
Bauweise: massiv, Beton (Basis, Ring); Stahlkonstruktion (Haupthaus)
Wohnfläche: 3.000 qm
Land: Malaysia
Dach: Bogendach
Fassade: Brisesoleil, Edelstahl
Baukosten: über 1.000.000
Grundstücksgröße: 3.500 qm