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Inhalt aus:

Massive Ferienhäuser in den Bergen

Als Wintersport-Eldorado ist Sils in den Schweizer Alpen bekannt. Mit einem großartigen Hausensemble des Architekten Renato Maurizio ist es nun auch auf der Landkarte der Architektur vermerkt. Als Beispiel für traditionsbewusstes regionales Bauen in neuem Gewand.
Geradlinige Häuserformen

Einfachheit und Natürlichkeit verkörpert das Hauspaar am Ufer des tief verschneiten Silsersees. Nicht zufällig stand ein traditionelles Stallgebäude Pate für den Entwurf. Die Fassaden aus Bergeller Gneis nehmen auf ihre Weise das grandiose Bergpanorama wieder auf.

Gebäudeverbindender Laubengang

Typisch für das Hochgebirge sind dramatische Gegensätze. Spielzeugklein wirken auch die beiden Häuser vor der Kulisse der Alpengipfel. Meterhoch türmt sich im Winter der Schnee im Hof zwischen den Zwillingsbauten. Ein hölzerner Laubengang verbindet die Gebäude miteinander und schützt vor der Witterung.

Fassaden aus Bruchsteinen

Architekt Renato Maurizio legte viel Wert auf die traditionelle Bauweise, die er neu interpretierte. Ziel war es, ein Steinhaus zu erreichten, das die Natur mit einbezieht. Der Architekt verlieh den beiden Häusern eine einfache und geradlinige Form, die aber durch die unregelmäßigen Bruchsteinmauern nie streng wirkt.

Räume mit viel Holz und Naturstein

Im Inneren der Häuser wiederholen sich die regionalen Baumaterialien der Fassaden. Naturstein und Holz dominieren. Der besseren Aussicht wegen entschieden sich die Bauherren, das obere Stockwerk als Wohnraum zu nutzen. Bis unter die Dachsparren weitet sich hier der Raum.

Fußboden aus alten Dachsteinen

Die Hausherren wollten in ihrem Ferienhaus komplett auf weiße Wände verzichten. Naturstein und Holz bestimmen daher das Bild im Innern. Eine Kuriosität ist der Fußboden aus Fextaler Natursteinplatten. Er diente als Dachbedeckung eines alten Heustalls, der früher auf dem Grundstück stand und im Zuge des Neubaus der beiden Ferienhäuser abgerissen wurde.

Wohn- und Essbereich im Obergeschoss

Von Essplatz aus, der nahtlos an den Wohnbereich im Obergeschoss anschließt, bietet sich ein prächtiges Panorama auf die majestätischen Gipfel der Umgebung. Über dem Esszimmer und der Küche wurden im Dachgeschoss eine Galerie und ein großes Gästezimmer mit separatem Bad eingefügt.

Küchenmöbel mit astreinem Tannenholz

Als Holzverkleidung für die Küche und die Einbauschränke wählte Architekt Renato Maurizio astreine Tanne. Das gesamte Obergeschoss mit Küche, Ess- und Wohnbereich überzeugt durch größtmögliche Offenheit. So liegt es nahe, dass die Übergänge zwischen Küchenzeile und Esszimmer fließend sind.

Holz und Stein auch im Badezimmer

Im Untergeschoss befinden sich Schlaf- und Kinderzimmer sowie drei Bäder. Da jedes Schlafzimmer die gleiche schöne Sicht haben sollte, orientierte sie der Architekt allesamt nach Süden, Richtung Fextal. Bis in die Badezimmer hinein fasziniert das Haus durch die gelungene Kombination natürlicher Baumaterialien wie Holz und Stein. Eckfenster garantieren selbst aus der Wanne heraus den Blick auf die schneebedeckten Hänge.

Planmaterial: Schneewunderhaus

Als Wintersport-Eldorado ist Sils in den Schweizer Alpen bekannt. Mit einem grossartigen Hausensemble des Architekten Renato Maurizio ist es nun auch auf der Landkarte der Architektur vermerkt. Als Beispiel für traditionsbewusstes regionales Bauen in neuem Gewand.
Download (PDF)

Baudaten/Architekt: Renato Maurizio

Baubeginn: 2001
Bauende: 2002
Bauweise: massiv
Lage: Berge
Land: Schweiz/ Sils
Dach: Satteldach
Fassade: Naturstein, Bergeller Gneis
Fußboden: Naturstein, Sisalbelag
Wohnfläche: 370 qm
Grundstücksgröße: 1074 qm