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Unverstellter Blick

Das Haus steht in Stuttgarts Wohnviertel Sonnenberg. Es öffnet sich zu den energetisch günstigen Süd- und Westseiten. Anders als bei den Nachbarn steht es längs zum Hang. Auf dem 540 qm großen Grundstück wird die Landschaft dank der Längsausrichtung nicht verstellt. Mit Blick auf Wald und Wiesen führt die Außentreppe hinab zum Eingang.

Gläserne Schiebetüren zum Garten

Innerhalb von nur einer Woche wurde das Gebäude in Massivbauweise errichtet. Der Keller ist voll eingegraben. Die Erdgeschossebene öffnet sich mit gläsernen Schiebetüren unmittelbar zur Natur. Die im Obergeschoss liegenden Privaträume sind in eine Lärchenholzschalung gehüllt.

Geräumiges Erdgeschoss

Der offene Grundriss bestimmt den großzügigen Raumeindruck im Erdgeschoss. Hier findet zwischen Küche, Esstisch und Kaminplatz ein Großteil des Familienlebens statt. Die Treppe führt nach oben zu den Kinderzimmern, dem Schlafbereich der Eltern und zum Bad.

Umlaufende Fenster in der Küche

Licht und Durchblicke machen den Raum groß. Das filigrane Stahltragwerk prägt den Ess- und Wohnbereich mit Luftraum zum Obergeschoss. Die Küche bietet helle Arbeitsflächen entlang umlaufender Fenster.

Kaminofen für das warme Wasser

Große Glasflächen lenken viel Licht in die Sitzecke. Der Kaminofen dient im Winter nicht nur der Behaglichkeit, sondern führt über einen Wärmetauscher 50 Prozent der Heizenergie dem Pufferspeicher im Keller zu. Während der trüben Jahreszeit werden so Warmwasserbereitung und Fußbodenheizung unterstützt.

Indirektes Licht im Treppenhaus

Das Obergeschoss mit der Galerieebene ruht auf Stahlstützen. Durch die Fassadenlattung fällt indirektes Licht ins Treppenhaus. Für die Wände wählten die Architekten neuartige Fertigteile aus Fichte. Dabei ist eine Seite als Sichtoberfläche ausgeführt. Die Vollholztafeln sind energetisch sinnvoll, da sie eine wesentlich größere Speichermasse als etwa ein Holzständersystem bieten.

Puristisches Schlafzimmer

Die im puristisch wirkenden Schlafzimmer der Eltern eingezogene Empore schafft einen Perspektivwechsel - ein Gestaltungselement, das überall im Haus wieder zu finden ist.

Solarzellen zum Energiesparen

Während die Architekten bei der Ausstattung der Räume auf preisgünstige Materialien achteten, wurde in die Haustechnik viel investiert: Der jährliche Energieverbrauch konnte auf nur 32 Kilowattstunden pro Quadratmeter reduziert werden. Die Südseite des Hauses fängt Solarenergie über Panoramafenster und Kollektoren ein. Für eine kontrolliert Be- und Entlüftung sorgt ein Erdkanal rund um das Haus.

Planmaterial: Auffällig unauffällig

Stefanie und Stephan Eberding bauten in Stuttgart ein archetypisches und bewusst einfaches Haus aus Massivholz. Unter dem Satteldach überraschen spannungsvolle Räume und ein minimaler Energieverbrauch.
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Baudaten/Architekt: (SE) Arch

Baubeginn: 2003
Bauende: 2004
Bauweise: Beton, Stahltragwerk (EG), Massivholz (OG)
Lage: Hang
Land: Deutschland/ Stuttgart
Baukosten: 373 000
Dach: Satteldach
Fassade: Lärchenholzlattung
Fußboden: Feinsteinzeug (EG), Eichenparkett (OG), Linoleum (DG)
Wohnfläche: 190 qm
Grundstücksgröße: 540 qm