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Glasfassade nach Südosten

Die Fassade nach Südosten ist unter dem weit auskragenden Dach über beide Geschosse verglast. Zur Straße hin gibt sich der Bau umso verschlossener - mit rauen Sichtbetonmauern und einem schweren Garagentor.

Hohe Mauern zur Straße

Rohe horizontale Betonbänder strukturieren die hohen Mauern. Für die fünf Zentimeter breiten Streifen wurden zunächst die Schalungen angefertigt, der Beton gegossen und danach die glatten Wülste von Hand aufgeschlagen. Schmale Holzlatten auf dem Garagentor und vor den Fenstern im Obergeschoss nehmen die horizontalen Linien auf.

Wohnbereich mit raumhoher Verglasung

An der Südseite des Hauses liegt der offene Wohn- und Essbereich, der sich über raumhohe Verglasungen zur Terasse hin öffnet. Unbeschwert und heiter gibt sich die offene Front mit der überdachten Terrasse und den vorgelagerten hausbreiten Stufen, die dem angrenzenden kurzen Gartenstück etwas Erhabenes verleihen. Dunkelgraue Betonsteine stehen in Kontrast zu einer sonnengelb gestrichenen Wand.

Esszimmerwände aus rohen Betonziegeln

Die Betonziegel und -decken ließen Hubert Hermann und François Valentiny weitgehend unbehandelt oder nur lasieren. Die offene Küche legten sie an eine der Längsseiten des Hauses. Ein schmales horizontales Fensterband belichtet die Küche. Wenn am Abend die Sonneneinstrahlung nachlässt, dient der zentral vor der Fensterfront platzierte Kamin als Wärmespender.

Klare Formen im Flur

Ein Spiegel an der Innenwand, die das Schutzdach über der Eingangstür trägt, erweist sich als nützliche Hilfe für die Bewohner. Vis-à-vis zum Eingang lenkt eine Wand der Garage - sie wurde aus Platz- und Kostengründen in das Haus hineingeschoben - den Besucher in den lichten Wohnbereich. Parallel führt eine Treppe übereck direkt auf die Erschließungsgalerie im ersten Stock zu Schlafzimmern und Bad.

Helles Badezimmer

Die hinterleuchteten transluzenten Profilit-Wände des Badezimmers strahlen bei Dämmerung auf der Galerie wie ein Kristall in den hohen Raum. Die Verwendung derartiger Industriematerialien, die unbehandelten Wände und nicht zuletzt die integrierte Garage ermöglichten ein Haus, das zur Freude der Bauherren keineswegs mehr kostete als zu Beginn festgelegt.

Planmaterial: Konzentriert auf den Garten

Um sich vom gleichförmigen Einerlei einer Neubausiedlung abzusetzen, entwarfen Hermann & Valentiny am Rande von Luxemburg-Stadt einen Kubus, der sich nur nach Süden hin großzügig öffnet.
Download (PDF)

Baudaten/Architekt: Hermann & Valentiny et Associés

Baubeginn: 1996
Bauende: 1997
Bauweise: Sichtbeton
Lage: Stadtrand
Land: Luxemburg
Dach: Pultdach, Holzkonstruktion
Fußboden: Hochkantlamellenparkett
Wohnfläche: 190 qm
Grundstücksgröße: 620 qm