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Schlicht-elegante Fassade

In einer gewöhnlichen Siedlung am Kölner Stadtrand erwarb der Architekt Martin Falke im Jahr 2004 ein schlichtes und funktionales Haus aus den Fünfzigern. Mit überschaubarem Aufwand und geringen Kosten schuf er einen Bau, der die Komfortbedürfnisse einer dreiköpfigen Familie erfüllt und sich gekonnt von der Behelfsästhetik der Nachbarhäuser abhebt.

Bodentiefe Wärmeschutzfenster

Aus finanziellen Gründen nahm Architekt Martin Falke den Umbau etappenweise vor. Zunächst sollte das Haus mit den zeittypisch kleinen Öffnungen über große, bodentiefe Wärmeschutzfenster nach Süden und Osten zum Garten hin geöffnet werden. Die Wände und das erneuerungsbedürftige Dach wurden mit einem Vollwärmeschutz gedämmt.

Erdgeschoss fast ohne Trennwände

Die größten Verwandlungen fanden im Innern statt. Hier sah sich Martin Falke flächendeckend düsteren Mahagoni-Decken

Neue Terrassentür im Esszimmer

Beherzt brach Falke die Südseite auf und öffnete den Essbereich über Holz-Aluminium-Flügel zum Garten. Wohn- und Essbereich gehen jetzt ineinander über. Das gut erhaltene alte Parkett blieb liegen, wurde aber weiß gekalkt und wirkt dadurch optisch leichter. Anstelle des alten Kachelofens baute Martin Falke einen Kamin ein, der sowohl zum Essplatz an der Südterrasse als auch zum Wohnbereich im Osten wohlige Wärme ausstrahlt.

Helle Küche

Endlich in der Moderne angekommen ist jetzt auch die Küche, einst ein finsterer Raumschlauch. Martin Falke setzte neue Fenster ein, nahm die Trennwände zum Flur und zum Wohnbereich heraus und betonte die Kochnische mit einer abgehängten, hinterleuchteten Decke.

Obergeschoss mit Wärmedämmung

Weniger radikal fielen die Umbauten im Obergeschoss aus. Hier erhielt der Architekt den Grundriss zum größten Teil und brachte Büro und Schlafzimmer unter dem neu gedämmten Dach unter. Eine kleine Raumreserve im Spitzboden nutzte Martin Falke für ein Gästezimmer, das man über eine steile Stiege vom Ankleidezimmer aus erreicht.

Planmaterial: Das wachgeküsste Siedlungshaus

Millionenfach enstanden in den 50er Jahren schlichte Eigenheime mit steilen Satteldächern in stadtnahen Lagen, aber fragwürdiger Bauqualität. Trotzdem entschied sich der Kölner Architekt Martin Falke für den Erhalt eines Siedlungshauses und passte es mit erstaunlich geringem Aufwand heutigen Wohnbedürfnissen an.
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Baudaten/Architekt: Martin Falke

Baubeginn: 2004
Bauende: 2006
Bauweise: massiv
Lage: Stadtrand
Land: Deutschland/ Köln
Baukosten: 85 000
Dach: Satteldach
Fassade: Putz
Fußboden: Eichenparkett
Wohnfläche: 140 qm
Grundstücksgröße: 560 qm