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Wohnen ohne Barrieren

Die Hausbesitzer, ein pensioniertes Apothekerehepaar, haben eine realistische Vorstellung vom Altwerden. Deshalb haben sie sich ein Haus bauen lassen, das alles bietet, um das Leben in den eigenen vier Wänden möglichst lange zu genießen. Das A und O war dabei die Realisierung eines barrierefreies Raum- und Funktionskonzeptes.

Alle Räume auf einer Ebene

Das Haus besteht aus drei Gebäuderiegeln, die leicht gegeneinander versetzt sind. Alle Räume liegen auf einer Ebene und gehen schwellenlos ineinander über. Im hinteren Block befinden sich das Schlaf- und Gästezimmer mit Bad. Im vorderen Bereich ist der Wohnraum mit Küche und Zugang zur Gartenterrasse. Im Herzen des Hauses liegt ein Schwimmbad.

Begrünte Wänder

Die Dächer und Außenwände des Hauses sollen mit der Zeit grün bewachsen. An der Westseite gibt es einen geschützten Terrassenplatz. Die Gartenterrasse mit angrenzendem Teich ist nach Süden ausgerichtet.

Zwischenwände aus Glas

Sämtliche Zwischenwände sind aus sandgestrahltem Glas. Die Wände zwischen Wohnraum, Orangerie und Schlafzimmer sind sogar völlig transparent. Das Haus wirkt hell und freundlich. Außerdem vermittelt es den Bewohnern ein Gefühl von Sicherheit, denn man hat sich gegenseitig im Blick: vom Wohnzimmer aus kann man das Schlafzimmer sehen. Links liegt die Hofterrasse, rechts das Schwimmbad.

Schlafzimmer mit Gartenblick

Das Schlafzimmer mit seinen massiven Außenwänden und dem schmalen Fensterschlitz wird durch eine Glaswand in den Wohnbereich mit einbezogen. Muss einer der Eheleute das Bett hüten, braucht er sich weder einsam noch isoliert zu fühlen und kann sogar bis zum Garten schauen.

Pool mit Oberlichtern

Das Schwimmbad dient als Erholungsbereich sowie als Lichtquelle für die angrenzenden Räume. Oberlichter sorgen dabei für natürliches Licht. Die Wasseroberfläche ist raffiniert auf das Fußbodenniveau angehoben. Durch die klar belassenen Glasflächen kann man vom Schwimmbad in den Garten blicken. Die geringe Beckentiefe gewährleistet, dass später auch Pflegepersonal mit im Wasser stehen kann.

Gang entlang der Fensterfront

Auf der Südseite reihen sich Arbeits-, Ess- und Wohnraum aneinander. Sie sind durch einen breiten Gang entlang der Fensterfront miteinander verbunden. Das gesamte Haus ist rollstuhl- und altersgerecht angelegt: Es gibt keine nach außen aufgehenden Schränke und Türen, sondern Schiebetüren, die sich - ebenso wie Gardinen, Jalousien und Lampen - per Fernbedienung steuern lassen.

Küche auf Rollstuhlhöhe

In der Küche ist alles auch aus Rollstuhlhöhe zu bedienen. Vom Küchentisch, an dem bequeme, rutschfeste Armlehnstühle stehen, hat man einen schönen Blick auf den Garten. Schwellenlos führen Schiebetüren auf die Terrasse.

Planmaterial: Unser Altersheim

Die Niederländer Henk und Jeanne Deys brauchen weder einen Rollstuhl, noch sind sie bettlägrig. Aber die Apotheker im Ruhestand haben eine realistische Vorstellung vom Altwerden. Irgendwann werden sie gebrechlicher werden. Deshalb haben sie sich ein Haus gebaut, das alles bietet, um möglichst lange das Leben in den eigenen vier Wänden zu genießen.
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Baudaten/Architekt: de Ruiter

Baubeginn: 2001
Bauende: 2002
Bauweise: massiv
Lage: Stadtrand
Land: Niederlande/ Utrecht
Dach: Pultdach
Fassade: Schichtholz, begrüntes Gitter
Fussboden: fugenloser Polyurethanbelag
Wohnfläche: 280 qm
Grundstücksgröße: 1030 qm