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Zweigeschossiger Wohn-Kubus

Das Haus ist streng aufgebaut aus drei ineinander verschobenen Kuben und variiert gekonnt die Formen der heroischen, weißen Moderne. Die Fassade lebt vom abwechslungsreichen Kontrast transparenter Glasflächen und massiver Red-Cedar-Verkleidung, deren Färbung allmählich ins Silbrig-Matte übergeht.

Voll verglaste Südfassade

Das Haus ist optimal auf das idyllische Grundstück zugeschnitten und bietet auch durch perfekten Außenbezug ein Höchstmaß an Lebensqualität für die Familie. Die Südwestterrasse grenzt konsequenterweise an Küche und Essraum an. Hier überzeugen nicht nur der Sonnenstand, sondern auch kurze Wege. Trotz voll verglaster Südfassade sind Einblicke kaum möglich.

Fast fensterlose Eingangsseite

Die nördliche Eingangsseite des zweigeschossigen Kubus kommt weitgehend ohne Fenster aus. Von der Straße ist der kompakte Bau kaum auszumachen, nur auf den zweiten Blick erkennt man den Eingang in der verwitternden Red-Cedar-Fassade.

Wandscheiben gliedern das Erdgeschoss

Das Haus wirkt größer, als es die Wohnfläche von 180 Quadratmetern vermuten lässt. Verantwortlich dafür ist der offene Grundriss, der das gesamte Erdgeschoss nur durch einzelne Wandscheiben in Zonen teilt. Auf Türen verzichtete der Architekt im gesamten Erdgeschoss. Der Wohnraum öffnet sich über Festverglasungen zum Garten.

Wohnzimmer mit Nussbaum-Lamellen

Weiß ist neben den grünen Reflexen des üppigen Gartens die beherrschende Farbe im Innern. Vor Steriliät schützt der lebendige Boden aus Nussbaum-Lamellen. Intimität in der Offenheit bieten die Kaminnische im Wohnraum und der halbverdeckte Essplatz hinter einer Wandscheibe.

Essplatz mit offener Küche

Den Wohnraum öffnete Raoul Zamel bis hinauf ins Obergeschoss, ins Treppenhaus und zum niedrigeren Essbereich mit der offenen Küche. Schlitzartige Fenster in der Küche brechen die Fassade an den Seiten reliefartig auf, heben die Decke optisch an und sorgen für überraschende Ausblicke. Galerie und Treppenhaus profitieren zusätzlich durch ein Oberlicht.

Offene Galerie zum hellen Schlaftrakt

Weite entsteht bei diesem Bau vor allem durch geschickte Blickführung: Elterntrakt und Kinderzimmer im Obergeschoss sind über eine offene Galerie verbunden. Vom Schlafraum der Eltern aus bietet sich eine prächtige Naturkulisse, spielerisch verdoppelt durch einen schmalen Fensterschlitz in der Ostfassade, durch den die Morgensonne hereinscheint.

Planmaterial: Unser Haus sollte viel Raum bieten

Für ihre vierköpfige Familie wurde die Wohnung von Karin und Raoul Zamel aus Hagen allmählich zu eng. Als der junge Architekt ein reizvolles Grundstück erbte, baute er ein offenes Haus und plante auch künftige Nutzungen mit ein.
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Baudaten/Architekt: Zamel Krug Architekten

Baubeginn: 2000
Bauende: 2001
Bauweise: Holzelementbauweise, Stahl
Lage: Stadt
Land: Deutschland/ Hagen
Baukosten: 350 000
Dach: Flachdach
Fußboden: Lamellenparkett, Nussbaum, Sauerländer Schiefer
Wohnfläche: 186 qm
Grundstücksgröße: 870 qm