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Zwei Baukörper auf einem Sockelgeschoss

Das schwierige Hangareal und die ungünstige West-Orientierung meisterten die Architekten, indem sie das Haus über dem gemeinsamen Sockelgeschoss in zwei Baukörper gliederten. Zwischen dem Wohnbereich und der Bibliothek liegt ein sonniger Patio.

Fassade aus Beton und Backstein

François Frey plante das Haus als ganz und gar unprätentiöse Variante der Seevilla, die ohne große Vorfahrt auskommt. Das Architektenpaar wollte schon immer ein Haus mit dunkler Fassade - die Inspiration dazu gab ihnen der Ort. Zum Tragwerk aus Sichtbeton wählten sie Backsteine, deren Farbe je nach Licht zwischen Aubergine bis Graubraun und Anthrazit spielt. Die Fassade aus Beton und Backstein ist ein Rückgriff auf die Architektur der sechziger Jahre.

Terrasse aus südamerikanischem Ipé-Holz

Der Wohnraum im Obergeschoss öffnet sich über raumhohe Fenster zum See und nach Süden zum Patio. Als Zimmer im Freien bietet der Patio Platz zum Spielen und Essen. Dazu schützt er vor der Bise, dem starken Nordwind, und vor Neugierigen. Die Terrasse vor dem Sockelgeschoss und der Bodenbelag des Patios bestehen aus südamerikanischem Ipé-Holz.

Wohnzimmerblick auf den Genfer See

Im Obergeschoss des Haupthauses ist das großzügige Wohnzimmer mit Blick nach Süden auf den See untergebracht. Dort fühlt man sich wie in ein Baumhaus versetzt, mit der Krone der Linde vor dem Fenster auf Augenhöhe. Nicht nur bei der Backsteinfassade, auch bei der Wahl der Möbel ließen sich Valentine und François Frey von der Architektur der sechziger Jahre leiten.

Helle Wohnküche

Vom Wohnzimmer führt ein schmaler Gang in den Osttrakt des Hauses. Dort haben die Architekten die geräumige Wohnküche angesiedelt. Oberlichter sorgen im Flur für warmes, gemütliches Licht. Einbauschränke mit glatten Oberflächen liefern den nötigen Stauraum für die vierköpfige Familie.

Türrahmen aus Mahagoni

Die geräumige Wohnküche ist der Mittelpunkt des Hauses und für das Architektenpaar und seine zwei Kinder ein wichtiger Lebensraum. Deshalb wählten sie die Küchenmöbel in einem neutralen Weiß. Von der Küche gelangt man durch die Schiebefenster auf die Terrasse. Die Fenster- und Türrahmen sind aus afrikanischem Mahagoni, einem Hartholz, das im Bootsbau verwendet wird.

Esstisch mit bunten Stühlen

Keine Arbeitsküche, sondern ein behagliches Ambiente wünschten sich die Freys. Deshalb ist auch ihre CD-Sammlung in raumhohen Regalen direkt hinter dem großen Esstisch mit den bunten Stühlen untergebracht.

Oberlichter erhellen den Flur

Auch das Sockelgeschoss hat seine eigenen Reize. Hier reihen sich vier Schlafzimmer und zwei Bäder einen langen Gang entlang, der zugleich als Galerie für eine Vielzahl von Lithographien, Zeichnungen und Collagen dient. Oberlichter sorgen für angenehmes Licht.

Helles Bad mit dunkelbrauner Dusche

An das Elternschlafzimmer im Erdgeschoss schließt ein komfortables Badezimmer an. Die dunkelbraun gefließte Dusche kommt ganz ohne Tür oder Vorhang aus und erinnert in ihrer Optik an das dunkle Backsteinmuster der Außenfassade. Vom Schlafzimmer gelangt man über Schiebetüren zur großzügigen Südterrasse.

Planmaterial: Lage ist der wahre Luxus

Wer einen privaten Hafen in der allerschönsten Aussichtslage des Genfer Sees hat, bracuht nicht Hunderte Quadratmeter Wohnfläche. Die Villa der jungen Architekten Valentine und Francois Frey öffnet sich ganz zum Panorama und zu einem geschützten Innenhof.
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Baudaten/Architekt: François und Valentine Fey

Baubeginn: 2005
Bauende: 2006
Bauweise: massiv
Lage: See, Hang
Land: Schweiz/ Genf
Dach: Flachdach
Fassade: Beton, Backstein
Fußboden: Eichenparkett, Terrazzo, Glasmosaik
Wohnfläche: 200 qm
Grundstücksgröße: 1600 qm