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Schneeweiße Wände

Das Hanggrundstück ist stadtnah und dennoch ruhig gelegen, mit alten Bäumen und herrlichem Blick. Lange stand hier ein marodes, nicht erhaltenswertes Haus aus den 1950er Jahren. Der Bauherr beauftragte seinen Cousin Thomas Dibelius mit dem Bau einer Villa.

Drei Terrassen

Weit greift die Südfassade über Stützmauern, Loggia und den Überhang des Dachgeschosses in den Garten aus. Drei Terrassen bieten abwechslungsreiche Freisitze.

Fassade aus Marmor

Die blendend weiße Fassade wirkt zunächst wie eine klassische Putzfassade, entpuppt sich auf den zweiten Blick aber als Marmor. Der Architekt ließ dafür gestockten (mit dem Hammer fein aufgerauten) Thassos-Marmor aus Griechenland in Platten verlegen, die Fugen eng und geschlossen, um eine möglichst homogene Fläche zu erzielen.

Riesige Glasfassade

Das Haus öffnet sich über die fein profilierte Glasfassade zur Landschaft. An der östlichen Schmalseite hat Dibelius den Raum zum Pool hin abgesenkt. Geschickt entsteht damit Intimität in der opulenten Weite des fließenden Raumes.

Wohnzimmer mit Schiebetüren und Panoramafenstern

Besonders breite Schiebetüren heben die Grenzen zwischen den repräsentativen Räumen des Erdgeschosses bei Bedarf auf. Von der Eingangshalle schweift der Blick in den Wohn- und Essbereich mit Kaminzimmer und Bibliothek. Hier öffnet sich das Haus über die gesamte Breite und über Panoramafenster hin zum Garten mit den alten Bäumen.

Schlafraum mit Ankleide

Der durchdachte Grundriss geht mit einem sorgsamen Innenausbau einher. Ein Beispiel hierfür ist das Elternbad im Obergeschoss, das mit der Ankleide und dem Schlafraum eine Einheit bildet.

Loggia und Dachterrasse

Ins Obergeschoss verlegte Dibelius das Schlafzimmer, die Bäder, zwei Kinderzimmer sowie ein Arbeitszimmer. Den gut geschnittenen Individualräumen ist eine Loggia unter markanten Brisesoleils vorgelagert. Ein traumhafter Blick auf Wiesbaden öffnet sich von hier, nur noch übertroffen von der Aussicht auf der Dachterrasse.

Planmaterial: Lichtblick in Weiß

In begehrter Hanglage über Deutschlands Villen-Hauptstadt Wiesbaden baute der Architekt Thomas Dibelius ein fulminantes Haus mit der zeitlosen Strahlkraft der klassisch komponierten Kuben eines Richard Meier.
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Baudaten/Architekt: Dibelius Architekten, Thomas Dibelius

Baubeginn: 1999
Bauende: 2001
Bauweise: massiv
Lage: Villenviertel
Land: Deutschland/ Wiesbaden
Dach: Flachdach
Fassade: griechischer Marmor, gestockt, Fugen weiß geschlossen, Glasfassade als Pfosten-Riegel-Konstruktion
Fußboden: Kalksteinplatten (EG), Stabparkett Eiche (OG)
Wohnfläche: 503 qm
Grundstücksgröße: 870 qm