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Fassade aus Zedernschindeln

Das Hill House steht ganz oben auf einer Hügelkuppe. Einerseits wirkt es wie eine Landmarke, andererseits wie ein Schiff auf den Wellen des nahen Ozeans. Der erhöhte, von Mauern eingefasste Hof dient als geschützter Garten mit freiem Blick in den Himmel.

Aussichtslage direkt am Meer

Schon von weitem fällt der lang gestreckte Bau in Aussichtslage über der Küste auf. Das Haus geht auf eine klare geometrische Entwurfsidee zurück: Brian MacKay-Lyons teilte das Gebäude in zwei lang gestreckte Riegel mit Holzfassade und Pultdächern.

Geschützte Sitzplätze

Der Entwurf von Brian MacKay-Lyons ist von der unprätentiösen Zweckdienlichkeit alter Farmen und Bootshäuser inspiriert. Holzpfosten und -riegel, Fassadenschindeln aus Zedernholz und glatte Wände aus Ortbeton sind den bodenständigen Bauten der Region nachempfunden. Loggienartige Einschnitte in der Schindelfassade bieten Schutz vor Sonne, Wind und Regen.

Von Mauern geschützter Innenhof

Die beiden Baukörper fassen mit den verbindenden Betonmauern einen ebenso statisch wie dynamisch wirkenden Raum. Der etwas größere Bau ist das Wohnhaus, der kleinere dient als Gästehaus und Scheune. Die hohen äußeren Mauern haben nur wenige Fensteröffnungen und bieten Schutz vor den starken Winden der Region.

Fensterbänder im Wohnbereich

Die Innenausstattung ist äußerst schlicht und unterstreicht die räumlich-konstruktive Gliederung des Hauses. Als Oberflächenmaterialien wählte der Architekt Vollholz und furniertes Schichtholz, die dem Wohn-Esszimmer eine behagliche Atmopshäre verleihen. Fensterbänder an den Seiten und die Panoramaverglasung zum Garten sorgen für gute Aussichten unterm Plutdach.

Holzschiebetüren zum Schlafzimmer

Nur durch Holzschiebetüren ist der Schlafraum vom offenen Wohn-Ess-Bereich getrennt. Während sich der Bau nach Südosten über hohe Glasfenster öffnet, gibt sich der Nordwest-Flügel, in dem Schlafzimmer, Bad und ein Arbeitszimmer untergebracht sind, hinter der Schindelfassade verschlossen.

Kamin im Gästezimmer

Im vorderen Bereich des kleinen Baukörpers ist ein Gästezimmer untergebracht. Neben einem gemütlichen Sitzplatz am Kamin, befindet sich dort auch eine kleine Kochnische sowie ein Schlafplatz auf der Galerie, die man über eine schmale Eisentreppe erreicht. Weitere Stufen führen hinab zu einem praktischen Abstellraum.

Planmaterial: Wie ein Schiff auf den Wellen des Ozeans

Die grandiose Einfachheit ländlicher Zweckbauten inspirierte Brian MacKay-Lyons bei seinen Häusern. Mit dem Hill House beweist der Kanadier jetzt aufs Neue, wie sehr er sich auf das Planen in der Landschaft versteht. Als klares Architekten-Statement thront der Bau auf einem Hügel, ohne die herbe Schönheit der Natur zu übertrumpfen.
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Baudaten/Architekt: Brian MacKay-Lyons

Baubeginn: 2003
Bauende: 2004
Bauweise: Holzskelett- und Stahlkonstruktion
Lage: Meer, Hang
Land: Kanada/ Nova Scotia
Dach: Pultdach
Fassade: Schindeln in Eastern White Cedar
Fußboden: Beton, Hemlockdielen
Wohnfläche: 316 qm
Grundstücksgröße: 9.7 ha