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Moderner Allrounder: Laminat

Pflegeleichte Böden in Holzoptik für alle – mit diesem Versprechen trat Laminat vor 30 Jahren seinen Siegeszug in unseren Räumen an. Von dem einstigen typischen Buchen-Look unter der Melaminharz-Oberfläche hat es sich inzwischen weit entfernt und ist heute nahezu in jeder Holzoptik erhältlich. Selbst moderne Looks wie weiße Holzböden oder Dielenoptiken lassen sich nun realisieren - vor allem als Klick-Laminat, welches eigenständiges Verlegen auch weniger geübten Heimwerkern ermöglicht.
Wo geeignet: Flur, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer
Vorteile: günstige Holzoptik, robuste Oberfläche, leicht zu verlegen dank Klicksystem
Nachteile: kein echtes Holz, hoher Trittschalleffekt bei schlechter Dämmung, empfindlich gegen Nässe, kein Abschleifen wie bei Parkett zum Erneuern der Oberfläche möglich
Kosten: ab ca. 12 Euro/m²
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Tipp: Ideen für den Boden finden Sie auch im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

Vielseitiger Klassiker: Fliesen

Draußen oder drinnen, klein oder im XL-Format, klassisch rechteckig oder abgerundet – Fliesen lassen sich dank unzähliger Gestaltungsmöglichkeiten nahezu in jedem Raum, selbst im Wohnzimmer, einsetzen. Ideal sind sie aufgrund ihrer leichten Reinigung, Wasserverträglichkeit und robustem Material in Küche, Flur und Bad. In der Optik können sie dezent sein oder als Designvariante zum Beispiel als Goldmosaik zum Hingucker im Raum werden - selbst Holzoptiken sind möglich.
Wo geeignet: alle Wohnräume bis auf Schlafzimmer, wegen Halleffekt und subjektiv kühler Anmutung
Vorteile: unempfindlich gegen Feuchtigkeit, gute Reinigungseigenschaften, für Fußbodenheizung ideal, robust, hygienisch
Nachteile: kann die Raumakustik verschlechtern, ohne Fußbodenheizung subjektiv kühler in der Wahrnehmung.
Kosten: ab 10 Euro/m², Designvarianten ab 50 Euro/m²
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Tipp: Ideen für den Boden finden Sie auch im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

 

Laminat 2.0: Designböden

Während klassisches Laminat Holzarten imitiert, gehen sogenannte Designböden noch einen Schritt weiter. Vom Aufbau identisch mit Laminat zeigen Designböden jedoch keine Maserung und Holztöne, sondern können von Kork über Fliesen bis Stein auch ungewöhnlichere Optiken annehmen. Selbst eine Betonoptik für urbanes Wohnen beherrschen sie mühelos.
Wo geeignet: Flur, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer
Vorteile: schnelle und günstige Verlegung, frisches Design, strapazierfähige Oberfläche
Nachteile: nur Optik – nicht das Originalmaterial, empfindlich gegenüber Wasser, wie bei klassischem Laminat ist eine gute Trittschalldämmung notwendig
Kosten: ab ca. 20 Euro/m²
Mehr zu Designböden und aktuelle Bodentrends

Tipp: Ideen für den Boden finden Sie auch im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

Günstige Klassiker: Vinyl- und PVC-Böden

Vinyl-Boden – auch unter PVC (Polyvinylchlorid) bekannt - ist schon seit den 1930er-Jahren ein günstiger Bodenbelag für Küche und Bad. Es gibt ihn in Bahnen und Fliesen und in vielfältigen Designs wie Holzoptik. So entspricht der Bodenbelang mittlerweile selbst gehobenen Ansprüchen. Durch den zunehmenden Qualitätsgewinn – Vinylboden ist neben klassischem Vollvinyl auch als mehrschichtiges Klick-Vinyl erhältlich – erlebt der Bodenbelag derzeit sein Comeback.
Wo geeignet: Nassräume wie Bad, WC und Küche
Vorteile: günstiger Preis, lässt sich schnell verlegen, leichte Reinigung, unempfindlich gegenüber Wasser, schalldämmend, rutschfest, geringe Verlegehöhe
Nachteile: druckempfindliche Oberfläche, kann Giftstoffe wie schädliche Weichmacher enthalten, benötigt zum Verlegen glatten Untergrund
Kosten pro Quadratmeter: ab ca. 5 Euro

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Hochwertig und natürlich: Parkett

Beständig, natürlich, wertig: Bei den Vorzügen von Parkett herrscht Einigkeit, während seine Optik jedoch stark variieren kann. Von Hochkantlamelle bis Stabparkett, von Fischgrätmuster bis Schiffsboden-Verband ist alles möglich. Dank des verwendeten Echtholzes steht Parkett jedoch immer für eine wohnliche Atmosphäre im Raum. Schäden im Holz lassen sich zudem mit Abschleifen und neuer Oberflächenbehandlung gut beheben.
Wo geeignet: Wohnzimmer, Schlafzimmer   
Vorteile: gute Ökobilanz, Naturprodukt, langlebig, warme Optik, wertsteigernd für Immobilien, wärmedämmend
Nachteile: relativ teuer, aufwändige Verlegung, je nach Versiegelung und Holzart empfindliche Oberfläche
Kosten: ab ca. 30 Euro/m² aufwärts
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Fix und fertig: Fertigparkett und Klick-Parkett

Neben Massivholzparkett hat sich auch zunehmend mehrlagiges Fertigparkett etabliert. Es verbindet die Vorteile von Echtholz mit der einfachen Handhabbarkeit leimloser Klickverbindungen wie bei Laminat. So können selbst Laien es relativ einfach und schnell verlegen. Auch bei Klickparkett ist die Auswahl an Holzarten und Verlegemuster vielfältig. Außerdem kann es nach dem Verlegen sofort betreten werden, da es schon ab Werk wohnfertig versiegelt ist und keine zusätzliche Oberflächenbehandlung mehr benötigt.
Wo geeignet: Wohnzimmer, Schlafzimmer   
Vorteile: Naturprodukt, langlebig, hochwertige Optik, für Fußbodenheizung geeignet
Nachteile: je nach Versiegelung und Holzart empfindliche Oberfläche, relativ geringe Nutzschicht von 2,5 Millimeter
Kosten:  ab ca. 20 Euro/m² aufwärts
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Neuer Mitspieler: Bambus-Parkett

Nachhaltig und mit neuer Optik – Bambus brachte die letzten Jahre neue Möglichkeiten in Sachen Holzboden. Dabei ist es noch nicht einmal Holz, sondern genau genommen nur ein verholztes Riesengras. Neben der ökologisch guten Bewertung wegen seines schnellen Wachstums, bringt das Naturmaterial außerdem noch ein geringes Gewicht, eine lebendigere Maserung als übliche Holzarten und enorme Strapazierbarkeit als zusätzliche Vorteile mit. Gerade letzteres macht es als robusten Bodenbelag besonders für Familien mit jungen Kindern interessant.
Wo geeignet: alle Wohnräume
Vorteile: schnell wachsender und daher ökologischer Rohstoff, extrem robust, sehr leicht, exotisches Flair ohne schlechtes Gewissen
Nachteile: unruhigere Maserung als Holz, teurer als Standardparkett
Kosten: ab 40 Euro/m
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Aus dem Untergrund: Trendboden Sichtestrich

Noch vor wenigen Jahren war Estrich lediglich als plane Grundlage für den eigentlich Bodenbelag gedacht. Nun ist er selbst zum beliebten Boden geworden. Ähnlich wie  Sichtbeton oder raues Mauerwerk strahlt er einen urbanen Loft-Charme aus. Sichtestrich zu realisieren ist bei nahezu jedem Umbau möglich, aber selbst in Neubauten eignet sich Sichtestrich – meist auf Zementbasis - als moderner Bodenbelag. Wichtig ist nur, dass er bewusst vom Bauherrn gefordert wird, sodass die Gewerke ihn in hoher Qualität ausführen. Eine abschließende Versiegelung bietet die Möglichkeit, verschiedene Glanzgrade zu realisieren oder sogar den Sichtestrich einzufärben.
Wo geeignet: Wohnzimmer, Flur, Küche, Bad
Vorteile: gut für Fußbodenheizung geeignet, strapazierfähig, pflegeleicht, lässt sich farblich anpassen, extrem langlebig, keine Kosten für weitere Bodenbeläge
Nachteile: gute Verarbeitung notwendig, neigt zu Rissen, lange Trocknungszeit, jeder Sichtestrich sieht anders aus und hängt vom jeweiligen Handwerker ab.
Kosten:  ab ca. 80 Euro/m²
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Mehr als nur Standard: Teppichboden

Weich und mit angenehmen Laufgefühl – in Sachen Wohnlichkeit punktet ein Teppichboden sofort mit seiner Haptik. Da er einen Großteil des Raums einnimmt, sind sein Dessin und auch das verwendetet Material jedoch enorm wichtig. Teppichböden aus Synthetikfasern sind in vielen Farbvarianten erhältlich und außerdem günstig, können sich jedoch statisch aufladen und so andere Fasern und Schmutz anziehen. Wollteppiche sind teurer, überzeugen dafür als Naturprodukt mit einer sehr behaglichen Atmosphäre. Für beanspruchte Bereiche eignen sich kurzflorige Varianten (unter 1,5 cm), für Wohnräume sind weichere Varianten ab einer Florhöhe von 2 Zentimetern sinnvoller.
Wo geeignet: Wohnräume und Schlafzimmer
Vorteile: weiche Oberfläche, dämmt Trittschall, kann selbst verlegt werden
Nachteile: empfindlich gegen Flecken, je nach Material Tier- oder Kunstprodukt, kann Gerüche abgeben, teilweise elektrostatische Aufladung, mit der Zeit Abrieb, kann Gifte enthalten, hygienische Reinigung nicht möglich
Kosten: ab 10 Euro/m²
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Comeback des Klassikers: Linoleum

Früher war Linoleum ein beliebter Bodenbelag vor allem in Küchen, nun erlebt es als Naturprodukt sein Comeback. Aus Korkmehl und Leinöl wird Linoleum auch heute noch gefertigt, doch statt wie einst nur marmorierte Braun- oder Rottöne zu kennen, begeistert es immer öfter mit neuen Optiken. Selbst der Look von Holz oder auch Muster sind heute möglich. Statt als Bahnenware – deren Verlegung immer ein Fachbetrieb ausführen sollte – ist Linoleum mittlerweile auch als Paneele erhältlich, die selbst Laien verlegen können. So kann der Naturboden nahezu überall wieder einziehen.
Wo geeignet: alle Wohnräume bis aufs Badezimmer, da feuchtigkeitsempfindlich
Vorteile: Naturmaterial, dämmt Trittschall, hygienische Reinigung, rutschfest
Nachteile: empfindlich gegenüber Nässe und Druck, hat Eigengeruch, Verfärbungen bei falscher Pflege, kann Wohngifte enthalten
Kosten: ab ca. 25 Euro/m²
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Ganz elastisch und natürlich: Kork

Wie alle anderen Naturmaterialien profitiert auch Kork vom derzeitigen Trend hin zum natürlicheren Wohnen. Als Rinde von Korkbäumen gewonnen, muss für ihn noch nicht einmal ein Baum gefällt werden. Vor allem zeichnen ihn seine Elastizität und isolierende Eigenschaften als Bodenbelag aus. Und keine Sorge, wer die bekannte körnige Optik nicht mag, kann bei modernen Korkböden auf nahezu jedes Design von farbigen Varianten bis Holzoptiken wie in unserem Beispiel zurückgreifen.
Wo geeignet: bis aufs Bad alle Wohnräume
Vorteile: nachhaltig, trittdämpfend, umweltfreundlich, fußwarm, wohnliche Optik, feuchtigkeitsregulierend, elastische Oberfläche
Nachteile: empfindlich gegen Wasser, kann in Sonnenlicht ausbleichen, druckempfindlich
Kosten: ab ca. 20 Euro.
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Selbst gelegt: Teppichfliesen

Vom Büro ins Wohnzimmer: Eigentlich für den gewerblichen Bereich entwickelt, bieten Teppichfliesen auch zu Hause diverse Vorteile gegenüber bekannter Auslegware. Dank einer schweren Trägerschicht – früher Bitumen, heute zumeist ein Kunststoff – liegen sie von sich aus schon fest auf dem Boden oder sind selbstklebend ausgeführt. Das Verlegen wird damit zum Kinderspiel. Farbe, aber auch Florhöhe, kann dann von Fliese zu Fliese unterschiedlich sein, wodurch sich schöne Muster auf den Boden zaubern lassen. Zudem haben Teppichfliesen auch das Quadrat hinter sich gelassen und zeigen sich heute wie die Fliese "Elara SL" von Vorwerk in vielfältigen Formen – was noch weitere Gestaltungsideen erlaubt.
Wo geeignet: alle Wohnräume bis auf Küche und Bad aus hygienischen Gründen
Vorteile: vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, leicht verlegbar, strapazierfähig, einzeln tauschbar, wieder aufnehmbar
Nachteile: nur Staubsaugerreinigung wie Teppich, bei schlechter Verlegung können einzelne Platten doch rutschen.
Kosten: ab ca. 15 Euro/m²
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Lässiger Steinboden: Terrazzo

Ob Altbauvilla oder luxuriöser Neubau – Terrazzo bringt in jedes Zuhause eine gewisse Lässigkeit. Der Kunststeinboden ist an sich gesehen eine Estrichvariante, bei der lediglich Zement vor Ort noch mit Steinen unterschiedlicher Größe gemischt wird. Durch anschließendes Abschleifen und Polieren kommen die Steine wieder zum Vorschein und bieten die typische, an ungeordnete Mosaike erinnernde Optik. Je nach Mischung entstehen so unterschiedliche Effekte und Farbspiele. Alternativ zum klassischen Terrazzo gibt es auch fertige Terrazzo-Platten zum Verlegen oder Terrazzoböden auf Basis von Gussasphalt.
Wo geeignet: alle Wohnräume
Vorteile: fugenloses Verlegen möglich, hochwertiger Bodenbelag, wertsteigernd, langlebig, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, strapazierfähig, ideal für Fußbodenheizung, gute Reinigungsmöglichkeit
Nachteile: aufwändige und zeitintensive Herstellung vor Ort, Rissbildung bei nicht sachgemäßer Verarbeitung.
Kosten: ab ca. 60 Euro pro Quadratmeter
Terrazzo-Optik gibt es nicht nur als Boden, sondern auch als Wohn-Accessoires 

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Hart auf hart: Natursteinboden

Sie wünschen sich besonderes Flair beim Wohnen? Dann sind Natursteinböden genau richtig. Neben der enormen Strapazierbarkeit und Garantie auf 100 Prozent Naturmaterial begeistern Natursteinböden noch mit ihrer individuellen Optik. Denn kein Stein ist gleich und jede Platte, mit denen solch ein Boden verlegt wird, sieht in Farbe, Changierung und Einschlüssen anders aus. Ob es nun dunkler Schiefer oder heller Sandstein wird, bleibt jedoch ganz Ihnen überlassen.
Wo geeignet: alle Wohnräume
Vorteile: hochwertiger Bodenbelag, wertsteigernd, langlebig, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, strapazierfähig, ideal für Fußbodenheizung
Nachteile:  je nach Stein teurer Bodenbelag, anfällig für Kratzer, empfindlich gegenüber Sand oder auch Säuren in Essig, Zitrone oder Rotwein.
Kosten:  ab 30 Euro/m²
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Luxuriös und langlebig: Marmor

In Sachen Luxus und hochwertiger Bodenbelag besitzt Marmor eine besondere Stellung unter den Natursteinböden. Kaum ein Material ist exklusiver als der Carbonatstein. Es gibt ihn in vielfältigen Schattierungen und Nuancen – von klassischem Weiß über Rosa bis Grün. Selbst eine schwarze Variante ist möglich. Was ihn so auszeichnet ist seine Kristallstruktur, dank ihr lässt sich seine Oberfläche auf Hochglanz polieren. Das gibt Marmor den edlen Look.
Wo geeignet: alle Wohnräume
Vorteile: hochwertiger Bodenbelag, wertsteigernd, langlebig, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, strapazierfähig, ideal für Fußbodenheizung
Nachteile: sehr teuer, empfindlich gegenüber Sand oder auch Säuren in Essig, Zitrone oder Rotwein.
Kosten:  ab ca. 100 Euro/m²
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Böden aus Pflanzenfasern: Sisal und Kokos

Robuster kann ein Teppich kaum sein. Als Hartfaserteppich eignen sich Sisal – aus der Sisalagave gewonnen – und Kokosfasern daher besonders in beanspruchten Räumen wie dem Flur oder das Treppenhaus. Außerdem sind die Fasern zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt, was gerade für natürliches Wohnen ein schlagkräftiges Argument ist. Auf Farbe müssen sie dabei nicht verzichten, selbst kräftiges Blau und Rot ist bei beiden Fasern neben typischen Naturtönen möglich.
Wo geeignet: alle beanspruchten Wohnräume – insbesondere Flur und Treppenhaus
Vorteile: Nachwachsende Rohstoffe, strapazierbar, immun gegen Mottenfraß, geeignet für Fußbodenheizung, feuchtigkeitsbeständig.
Nachteile:  kann Eigengeruch haben, rauer Boden, erschwerte Reinigung
Kosten:  ab 20 Euro

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Anspruchsvoller Outdoor-Boden: WPC

Sieht nach Holz aus, ist es aber nicht. Wood Plastic Composite, kurz WPC, besteht aus einem Gemisch aus Holzfasern und Kunststoff. Das macht den Bodenbelag robust und pflegeleicht, bietet aber die Optik von echten Holzdielen auf der Terrasse. Weiterer schöner Nebeneffekt: Selbst nach Jahren kommt es nicht zu unschönem und schmerzhaftem Splittern und auch das typische Vermosen und Vergrauen ist gebannt. Es gibt den Outdoorboden in Brauntönen, Hellgrau und dunkel.
Wo geeignet: Terrassen, die schlecht abtrocknen
Vorteile: recycelbar, günstiger als Holz, langlebig, hohe Farbbeständigkeit, pflegeleicht
Nachteile:  weniger lebendigere Optik als Echtholz, teilweise hoher Kunststoffanteil von bis zu 50 Prozent, kann sich in der Sonne stark aufheizen
Kosten:  ab ca. 40 Euro/m²
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Robust und elastisch: Gummibodenbeläge

Ob Hauswirtschaftsraum, Abstellkammer oder Fitnessraum – Gummibodenbeläge sind robust, pflegeleicht und resistent gegen Feuchtigkeit. Als Ausgangsmaterial dient für sie ein Synthetikkautschuk, der eingefärbt wird. Eine Noppenoberfläche verbessert die Rutschfestigkeit und strukturiert die Oberfläche, die in vielfältigen Farbtönen erhältlich ist. Es gibt Kautschukböden sowohl als Bahnen als auch einzelne Fliesen, die mit dem Untergrund verklebt werden müssen.
Wo geeignet: beanspruchte Räume, aber auch Küche und Bad
Vorteile: robust, pflegleicht, Trittschall dämmend, elastisch
Nachteile: enthält Weichmacher, eventuell starker Eigengeruch, empfindlich gegen spitze Gegenstände und dauerhaften Druck
Kosten: ab ca. 25 Euro/m²

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