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Wie man bei Hausrat- und Gebäudeversicherung sparen kann

Fast jeder hat eine Hausratversicherung, für die er Jahr für Jahr zahlt, auch wenn er sie gar nicht 
in Anspruch genommen hat. Versicherungsmakler Alecto aus Berlin hat jetzt ein Modell namens Friendsurance entwickelt, das Schadensfreiheit mit jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt und so Versicherungen günstiger macht. Dabei werden Versicherte online zu kleinen Gruppen zusammengeschlossen. Von den gezahlten Versicherungsbeiträgen fließt ein Teil in einen Rückzahlungstopf. Wenn kein Schaden eintritt, bekommt jeder einen Teil aus dem Topf wieder zurück – im Schnitt ein Drittel der eingezahlten Beiträge! Möglich ist dies nicht nur für Versicherungen, die neu über die Plattform friendsurance.de abgeschlossen werden, sondern auch für bereits laufende Hausrat-, Privat-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen, bald auch für Gebäudeversicherungen.

Eine Trockenschüttung löst drei Probleme 
bei Holzbalkendecken

Noch bis in die 30er-Jahre wurden Geschossdecken mit Holzbalken, Draht- oder Strohmatten und Brettern gebaut. Wer solche Decken sanieren will, muss drei Probleme lösen: Trittschall, Wärmedämmung und Höhenausgleich. Bislang wurden oft mehrere Techniken kombiniert, die aber deutlich mehr Arbeit machten und zudem einen höheren Bodenaufbau zur Folge hatten. Nun gibt es eine Trockenschüttung namens "Bisotherm Bio" von bisotherm.de. Der Naturbims ist ein luftig-leichtes Granulat vulkanischen Ursprungs und gehört der Korngruppe 0,3 
bis 4 mm an. Er wird zwischen
den Balken eingebracht und gleichmäßig verteilt, bis diese bedeckt sind. Zum Schluss wird die Schüttung mit dem Richtscheit geebnet. Die einzelnen Körner verkrallen sich dank ihrer Struktur fast von selbst ineinander und sind der ideale (und direkte!) Untergrund für Estrich- und Holzbodenkonstruktionen. Verlegeplatten können einfach schwimmend darauf liegen.

Warum Fenstertüren möglichst schlanke Profile haben sollten


Je schmaler und feiner Fenster-
und Türprofile ausfallen, desto mehr Licht fällt in den Raum. Für den Trend allerdings, Verglasungen auf Balkonen oder Terrassen mit Hebeschiebetüren und vollflächig auszuführen, spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Außerdem sehen Profile – obendrein in der Trendfarbe Anthrazit – eleganter aus, wenn sie möglichst zierlich sind. Mit den Systemen "MB-59HS" und "MB-Slimline" hat der Fensterspezialist aluprof.eu zwei Aluminiumserien entwickelt, deren Rahmen schmaler sind als aus statischen und energetischen Gründen bisher nötig. Trotzdem ermöglichen
die thermisch getrennten Bauteile Schiebetüren von maximal 280 cm Höhe und 330 cm Länge – und
 das mit der heute in Neubauten vorgeschriebenen Dreifachverglasung.

Wie man mit wenig Aufwand Hunderte Euro Energiekosten im Jahr sparen kann

Wer nur sechs seiner 60-Watt-Glühlampen gegen gleich helle LED-Lampen austauscht (700 Lumen), spart gut 100 Euro Strom- kosten im Jahr. Das lohnt sich umso mehr, als LED- Lampen mittlerweile oft nur noch 5 Euro kosten. Dies ist einer von mehreren Energiespartipps der europäischen Kampagne "smergy" (be-smergy.de), die hierzulande von der gemeinnützigen GmbH "co2online" (co2online.de) getragen wird. 50 Euro im Jahr spart man zum Beispiel beim Kochen, wenn Topf und Herdplatte gleich groß sind und man Pfannen und Töpfe stets mit Deckeln schließt. Ein Sechstel seiner Heizkosten spart, wer seine Heizkörper um nur ein Grad niedriger einstellt. Ebenso einfach: die Außenwand hinter einem Heizkörper mit Alufolie beschichten, damit die Heizwärme reflektiert und in den Raum abgegeben wird. Und wer mehrmals täglich fünf Minuten lang stoß- und querlüftet, statt Fenster stundenlang auf Kipp zu stellen, verhindert, dass Laibungen später lange (und teuer) wieder erwärmt werden müssen. So vermeidet man übrigens auch Schimmel, der sich schnell oben um die Fenster herum bildet, weil dort die Wandpartien viel zu kalt geworden sind und nun Luftfeuchtigkeit darauf kondensiert.

Strom und Wärme aus einem einzigen Solarmodul

Wer auf seinem Dach sowohl Strom als auch Wärme für Heizkreislauf und Brauchwasser gewinnen wollte, benötigte bislang zwei unabhängige Anlagen – eine für Solarthermie, eine für Photovoltaik (PV). Das führte zu einem unruhigen Dachbild und zu Platznot. Dabei liegt es nahe, beide Methoden zu kombinieren, denn PV-Module werden im Sommer bis zu 80 Grad heiß – Wärme, die man nutzen könnte. Und genau das macht das neue Solarmodul "2Power" von nelskamp.de – es erzeugt sowohl Strom als auch Wärme. Wie das funktioniert? Indem eine Solarflüssigkeit durch einen an der Rückseite des Moduls befindlichen Vollflächen-Wärmetauscher fließt. Die Flüssigkeit erwärmt sich dabei und gibt diese Energie wieder ab, wenn sie den Wärmetauscher im Schichtenspeicher durchströmt. Eine Pumpe lässt die Flüssigkeit dynamisch zwischen dem Modul auf dem Dach und dem Speicher zirkulieren. Positiver Nebeneffekt: Die Module bleiben kühler als bei konventionellen PV-Anlagen, da die Wärme in den Speicher fließt – das steigert den Stromgewinn. Denn je kälter eine PV-Anlage, desto höher der Wirkungsgrad.

Autor: Thomas Eichhorn

Gibt es auch elegante Fliegengitter?

Plissees werden nicht nur als Sichtschutz für bodentiefe Fenster oder in Erdgeschosswohnungen immer beliebter, jetzt gibt es die dezenten Faltrollos auch als Fliegengitter. Das ist vor allem bei Hebe-Schiebetüren praktisch, weil hier die üblichen Fliegengitter-Lösungen zum Klappen nicht funktionieren. Die Insektenschutz-Plissees aus schwarzem Netzgewebe von laemmermann.de werden rundum in der Türlaibung mit Aluprofilen angebracht und sind so fein, dass sie nur 22 Millimeter Aufbauhöhe beanspruchen und von innen kaum wahrnehmbar sind. Das Gewebe besteht aus maschenfest verschweißtem und kunststoffbeschichtetem Fiberglas, das reißfest, UV- und witterungsbeständig ist. Die pulverbeschichteten oder eloxierten Aluprofile sind in sechs verschiedenen Farben erhältlich und an ihren Gehrungsecken zusätzlich mit eingeschobenen Winkeln verstärkt. Plissees an Türen zieht man von links nach rechts zu, an Fenstern von oben nach unten. Montiert werden sie von Lizenzpartnern, die man über die Website kontakten kann.

Autor: Thomas Eichhorn

Warum es sich lohnt, Strom zu speichern

Wer sich heute eine Photovoltaikanlage aufs Dach setzt, bekommt für ein selbst erzeugtes Kilowatt Strom gerade mal
 12 Cent erstattet, in den Anfängen der Photovoltaik waren es noch 50 Cent – und das garantiert für 20 Jahre. Zwar mindert man seine Stromkosten immer noch deutlich (ein Kilowatt kostet heute 25 bis 30 Cent), doch das Einspeisen 
ins Netz ist längst kein lukratives Geschäft mehr. Der "PV-Rechner" des Internetportals solaranlagen-portal.com rechnet genau aus, was eine konkrete PV-Anlage leistet, einbringt, kostet und wie lange es dauert, bis sie sich amortisiert hat. Parallel zur sinkenden Attraktivität des Einspeisens steigt der Reiz, seinen selbst erzeugten Strom direkt zu verbrauchen. Dafür gibt es immer kompaktere und bessere Speicher, die es erlauben, den tagsüber gewonnenen Strom auch nachts zu nutzen bzw. ihn bis zu drei Monate lang einzulagern (z. B. "Power Storage Eco" von rwe.de). Die Batterien haben Kühlschrankformat, können 5 bis 14 Kilowatt speichern, kosten ab circa 7.500 Euro und werden von der KfW mit Zuschüssen gefördert.

So werden Wände aus Gipskarton schön glatt

Im Trockenbau sind Gipskartonplatten erste Wahl, denn sie bilden schnell und sauber glatte Wand- und Deckenflächen. Nur an den Stößen kommt es oft zu Haarrissen oder Unebenheiten, die sich später hässlich abzeichnen. Um das zu vermeiden, wählt man zunächst eine kunststoffvergütete Spachtelmasse (z.B. "Uniflott" von knauf.de oder "Vario" von rigips.de), die staubfein ist und rissfrei aushärtet. Nie Gips oder Schnellspachtel verwenden! Dann legt man ein sogenanntes Rissband aus Gaze (z. B. "Lux" von obi. de) in das erste Spachtelbett, um die Fuge zu stabilisieren. Danach zieht man mit der Glättekelle darüber und spachtelt es in mindestens zwei weiteren Durchgängen eben ein. Gespachtelt wird wechselseitig mit einer Glättekelle und einem Gipserspachtel – und immer sowohl senk- als auch waagerecht. Das Finish geschieht mit einem Schleifschwamm (Körnung 100).

Wie zu kurze Türen wieder länger werden

Gerade in Altbauten klafft zwischen
den schönen alten Türblättern und dem Dielen- oder Parkettboden oft eine viel
zu große Fuge: Sie wurden irgendwann einfach abgeschnitten, damit Teppich- böden und/oder Spanplatten darunterpassten. Heute wird der alte Holzboden gern wieder aufgearbeitet, leider wirkt
 die gekürzte Tür nun wie verstümmelt. Innentüren sollte man möglichst wieder mit einer Massivholzleiste verlängern,
die bestenfalls von unten eingenutet 
und -geleimt wird. Der Übergang wird gespachtelt, geschliffen und zusammen mit der Tür lackiert. Weniger aufwendig sind eine oder zwei vorgesetzte Leisten (circa 5–6 cm breit), die einfach unten ans Blatt geschraubt und im Farbton der Tür lackiert werden. Überall dort, wo Außenräume betroffen sind (etwa bei Wohnungs-, Windfang- oder Kellertüren), sind übergroße Fugen Kältebrücken und werden am besten mit einer sogenannten Absenkdichtung geschlossen (z. B. von planet.ag oder graf-dichtungen.de): Beim Schließen der Tür drückt sich eine Gummilippe auf den Boden und stoppt die Zugluft. Es gibt welche zum Kleben, Schrauben oder Einfräsen – in 30 Längen.

So findet man die richtige LED-Lampe

Über die Energiesparlampe (eine Art Mini-Leuchtstoffröhre), die erst nach Minuten ihre Endhelligkeit erreicht, redet schon keiner mehr. Auch Halogenlampen in Form der klassischen Glühbirne verschwinden langsam aus dem Fokus, denn in den Regalen machen sich flächendeckend LED-Lampen breit. Gut so: Die politisch gewollte Energiespartechnik überzeugt mit einem Angebot, das zumindest im Hauptsegment die ehemaligen 40-, 60- und 100-Watt-Birnen ersetzt, und zwar mit E14- wie E27-Fassungen und endlich auch zu moderaten Preisen (ab 4,99 Euro bei ikea.de).

Dazu muss man allerdings nun lernen, die Packungen richtig zu lesen. Am wichtigsten ist die Lumenzahl (lm), die die Helligkeit bezeichnet, früher fälschlicherweise in Watt ausgedrückt. Faustregel: die ehemalige Wattzahl mit 10 multiplizieren, das ergibt grob die entsprechende Lumenzahl, also 25 Watt = 250 Lumen, 60 Watt = 600. Auch wichtig: die Lichttemperatur. Sie wird in Kelvin (K) gemessen. Faustregel hier: Warmweißes Licht hat maximal 3000, kaltes Tageslicht 5300 Kelvin.

Mehr zum Thema: Ideen mit LED-Licht

Wie Holzfassaden schön vergrauen

Vorgehängte, hinterlüftete Holzfassaden erobern mittlerweile auch unsere Städte, und nicht selten werden ihre Leisten oder Bretter naturbelassen, damit sie mit der Zeit edel vergrauen. Leider tun sie das nur dort, wo Sonne und Witterung ungehindert aufs Holz treffen. Unter Dachüberständen, Balkonen und Fensterbänken oder nach Nordosten bleichen sie oft nur aus. Und so entsteht ein eher unruhiges, oft schmuddelig wirkendes Gesamtbild.

Jetzt gibt es jedoch sogenannte Vergrauungsfarben, die die Fassade vom ersten Tag an gleichmäßig silbergrau tönen: Von remmers.de kommt die Holzschutzlasur "HK-Lasur Grey Protect", die auch vor UV-Strahlung, Bläue, Fäulnis, Schimmel- und Algenbefall und Wespenfraß schützt. Und von keimfarben.de gibt es "Lignosil- Verano", eine schnell trocknende Silikatfarbe ohne Biozide oder Lösemittel und in zwölf verschiedenen Graustufen.

Mehr zum Thema: das abgebildete Strandhaus in Neuseeland.

Mehr Freiheit mit Multi-Tool-Technik

Die Lithium-Ionen-Technik (Li-Ion) für Akkus ist so weit fortgeschritten, dass nahezu jede Maschine kabellos damit betrieben werden kann, neuerdings sogar Handkreis- und Kappsägen, Winkelschleifer und Bohrhämmer. Und weil die Akkus ihre Ladung über Monate halten, untereinander austauschbar (innerhalb einer Marke) und obendrein in 30 Minuten wieder aufgeladen sind, haben Akkumaschinen endgültig selbst professionelle Baustellen erobert (z. B. bei metabo.de). Übrigens auch deshalb, weil sich die Kapazität ihrer Akkus auf 6 Ampere/Ah gesteigert hat (bosch.de).

Dieser neuen Freiheit und Flexibilität setzt das "Multi-evo-System" von blackanddecker.de nun die Krone auf: Das Multifunktionswerkzeug, das wie ein normaler Akkuschrauber aussieht, kann elf (!) verschiedene Maschinen sein: Stichsäge, Oberfräse, Heckenschere, Blech- oder Teppichschneider, Schlagbohrer, Luftpumpe, Winkel-, Oszillierschleifer, Bolzen- und klasssicher Bohrschrauber. Per Knopfdruck wechselt man in Sekundenschnelle elf Aufsätze aus. Die 18-Volt-(Antriebs-)Maschine liegt kompakt und griffig in der Hand, und auch die Aufsätze sind solide konstruiert.

Im Beispiel zu sehen: Heckenschere "AHS 54-20 LI" von Bosch.

Wie man sein Haus in Schwedenrot streicht

Mit "Faluröd", einer Schlammfarbe, die nach wie vor mit dem Pigment Rotmulm aus dem Kupferbergbau in Falun hergestellt wird, strichen die Schweden einst ihre Häuser – sie sollten aussehen wie die Backsteinbauten der wohlhabenderen Mitteleuropäer. Heute ist das charakteristische Dunkelrot Synonym für skandinavische Ländlichkeit und wird immer noch original hergestellt ("Falu Rödfärg" über schwedischer-farbenhandel.de).

Die wässrige Lösung enthält holzkonservierendes Eisenvitriol, fachgerecht aufgetragen hält der offenporige Anstrich zehn bis 15 Jahre lang. Allerdings muss der Untergrund sägerau und unbehandelt sein. Da das nicht immer der Fall ist, gibt es mittlerweile Alternativen vom selben Importeur: Leinöl-, Silikonalkyd- oder Emulsionsfarben. Aber auch deutsche Hersteller führen den Original-Farbton (NCS 5040-Y80R), z. B. von osmo.de: "Landhausfarbe deckend, Nordisch Rot".

Fliesenböden mit Beton beschichten

In 60er- und 70er-Jahre-Häusern, die zurzeit massenhaft saniert werden, ist
 das Erdgeschoss häufig komplett gefliest, mindestens sind es aber Eingangsbereich, Küche und Gäste-WC. Selten genügen diese Beläge heutigen Ansprüchen, man möchte sie entweder entfernen oder abdecken. Ersteres ist aufwendig (vor allem, wenn auch noch eine Fußbodenheizung darunter liegt), und obendrauf einen neuen Belag zu legen (Parkett oder Dielen zum Beispiel) erhöht den Boden um mehrere Zentimeter. Jetzt gibt es "Safetec" von quick-mix.de, eine zementgebundene Beschichtungsmasse, die nur 5 bis 10 Millimeter dick ist und nach dem Aushärten wie ein samtiger Betonboden aussieht – fugenlos bis 150 Quadratmeter.

Vor dem Anrühren und Verteilen der Masse wird eine Epoxydharzgrundierung aufgebracht, danach beschichtet und nach dem Aushärten mit dem Wischmopp matt oder glänzend versiegelt. Andere Produkte dieser Art sind "Microzement" und "-beton": 1 bis 7 Millimeter dünne Betonoberflächen (auch für Küchenarbeitsplatten) in 34 Farben (von microzementdesign.de).

So hält man Glaswände leicht sauber

Duschabtrennungen aus Klarglas sind aus unseren Bädern nicht mehr wegzudenken, sie werten den Raum einfach auf. Allerdings sehen die Scheiben nur edel aus, wenn sie schön sauber sind. Am einfachsten ist es, sie sofort nach dem Duschen mit dem Fensterwischer abzuziehen. Wer dazu nicht immer Lust hat, kann sie auch sehr gut mit Klarspüler für Geschirrspülmaschinen einsprühen und abwischen. Der preiswerte Flüssigreiniger muss nicht erst einwirken, er ist dafür gemacht, Ablagerungen auf Glas zu beseitigen, und hält einige Male Duschen vor.

Wer sogar ein paar Wochen oder Monate lang nicht reinigen will, versiegelt seine Duschabtrennung mit einem sogenannten Regenabweiser aus der Nanotechnologie (z. B. "Carron Bad & Fliesen" von carron.de). Der Lotus-Effekt bewirkt, dass das Wasser von der Oberfläche abperlt und keinerlei Kalk-, Seifen- und Schmutzspuren hinterlässt. Nanotec-Versiegelungen (z. B. "Pro. Glass®Clear105" oder "Signapur" von glasprofi24.de) werden häufig auch schon werkseitig aufgetragen und halten drei bis fünf Jahre lang. Dieser Glaspezialist aus Ostwestfalen führt auch den Lotus-Reiniger "Mer", der zugleich reinigt und versiegelt.

Warum Teppich auf Klebefolie besser liegt

Teppich-, PVC- oder Vinylböden von der Rolle sollten möglichst vollflächig auf dem Untergrund fixiert werden, damit keine Hohlräume, offene Stöße oder Beulen entstehen. Bislang war dafür Dispersionskleber nötig, der mit dem Zahnspachtel aufgetragen wird. Nachteil: Das Entfernen ist später mühsam und zerstört nicht nur den Belag, sondern zieht beim Beseitigen der Kleberückstände häufig auch den Untergrund in Mitleidenschaft. Deshalb versuchen Mieter sich oft mit doppelseitigem Klebeband zu helfen. Weil man es aber nur an den Rändern und Stößen anbringen kann, liegen solche Beläge denkbar lose und unbefriedigend.

Nun gibt es Abhilfe: Eine neuartige Klebefolie namens Sigan von uzin.de ermöglicht beides – vollflächiges Verkleben und rückstandsloses Entfernen. Die patentierte Folie hat zwei unterschiedliche Klebeseiten und kann schnell und blasenfrei aufgebracht werden, weil sie mikroperforiert ist und Lüftungskanäle besitzt. Je nach Untergrund gibt es drei Sorten: eine für Estrich, eine für PVC oder Fliesen und eine für Laminat oder Parkett. Bei Bedarf können Belag und Folie einfach wieder abgezogen werden.

Wie man Rauchmelder dübelfrei befestigt

Rauchmelder in Wohnräumen sind mittlerweile in fast allen Bundesländern Pflicht, für Altbauten laufen mancherorts Nachrüstpflichten bis Ende 2017 (z. B. in Bayern). Den weißen Kunststoffdosen (Durchmesser 10 bis 12 cm, Höhe 4 cm) liegen Dübel und Schrauben bei, mit denen man sie an der Zimmerdecke befestigen soll. Gerade in Betondecken ist das harte Arbeit, denn kaum einer hat einen Bohrhammer zur Hand, allenfalls eine Schlagbohrmaschine.

Viel einfacher geht es mit einem Magnetscheiben-Set (z. B. "Magnetolink" von gev.de), dessen beide Teile an die Decke bzw. auf den Dosenboden geklebt werden. So kann man auch leichter Batterien austauschen: Man holt die Dose einfach herunter und wechselt entspannt aus. Für Rauchmelder, die eine fest eingebaute Batterie haben und nach zehn Jahren ersetzt werden, braucht man allerdings Ersatzscheiben.

Was tun, wenn Türen von selbst zufallen?

Türen, die sich von allein schließen, sitzen schief, ihr Türblatt steht nicht senkrecht. Meist steht es oben weiter heraus als unten (eher unwahrscheinlich ist es, dass die ganze Wand inklusive Tür gekippt ist). Türblätter sind heute meist mit sog. Einbohrbändern an der Zarge befestigt, sie sind leicht zu verstellen: Man hängt das Türblatt aus und dreht (nur!) die obere Hülse im Uhrzeigersinn weiter hinein. Fällt die Tür dann immer noch von allein zu, wiederholt man das Ganze.

Wurden Zweifach-Einbohrbänder verwendet, kann man die Hülse mittels Inbusschlüssel weiter ins Blatt schieben. Schwieriger wird es, wenn es sich um klassische Aufschraubbänder handelt, wie sie früher im Altbau verwendet wurden. Die sind nicht justierbar, aber es gibt zwei Tricks: Um die Reibung zwischen Hülse und Zapfen zu erhöhen, kann man einen weichen Gummiring (sog. O-Ring) über den Zapfen schieben, der dann wie eine Bremse wirkt. Tischler empfehlen auch, den oberen Zapfen mit etwas Klopapier zu umwickeln, was die Leichtgängigkeit des Türblatts merklich einschränkt.

Moderne Steinarbeitsplatten

Was im Küchenstudio immer häufiger auf den Küchenzeilen und -inseln glänzt und aussieht wie eine Steinarbeitsplatte, ist in Wahrheit ein Kunststein, der allerdings zu mehr als 90 Prozent aus Quarz besteht. Der relativ neuartige Werkstoff aus Steinmehl und Polymeren (der Fachbegriff lautet Quarzkomposit) feiert vor allem im aktuellen, monolithischen Küchendesign Einstand, denn er kann besonders dünn, glatt und homogen auftreten – alles Eigenschaften, die ihn für eine klare Küchenarchitektur auszeichnen.

Was an diesem Arbeitsplattenmaterial (z.B. "Silestone" von silestone.com) jedoch am meisten überzeugt, ist seine Haptik: Es fühlt sich weich und warm an, obwohl es hart und dicht ist – im Gegensatz zu Naturstein hat es eine nicht poröse Oberfläche. Außerdem ist es schlag- und kratzfest, säureresistent und bakteriostatisch: Es verhindert die Vermehrung von Bakterien, denn in die Rezeptur ist auch Silber gemischt. Quarzkomposite gibt es in gut 60 Farben und Dekoren und in drei Texturen: poliert, matt oder strukturiert. Die Platten sind bis zu 320 x 158 Zentimeter groß, 1,2 bis 3 Zentimeter stark und auch als Fliesen zu haben.

Wie man Silikon und Fugen farbig angleicht

Badewannen, Duschtassen und Spritzwände müssen rundum mit Silikon abgedichtet werden, damit kein Wasser hinter die Fliesen oder in die Unterkonstruktion dringen kann. Silikonfugen sind eine Kunst für sich, nur mit viel Erfahrung werden sie dezent und gleichmäßig. Kein Problem ist es hingegen, dafür zu sorgen, dass Silikonfugen farblich zum übrigen Fugenbild passen.

Im Fliesengroßhandel findet man ein ungleich größeres Angebot als im Baumarkt. Der Fugenspezialist PCI aus Augsburg (pci-augsburg.eu) beispielsweise hat mit "Nanofug" und "Silcofug" ein farblich aufeinander abgestimmtes System von Fugenmörtel und dauerelastischer Dichtungsmasse im Angebot, das jeweils 19 (!) identische Farbtöne umfasst – von Caramel über Basalt bis zu Anthrazit. Mit dieser Farbpalette genügt man vor allem auch den neuen großformatigen und oft dunklen Fliesen.

Fußbodenheizung bei Massivholzböden?

Massive Holzböden gelten als das Nonplusultra der Bodenbeläge, weil sie mit den Jahren eine schöne Patina bekommen, sich angenehm warm unter den Füßen anfühlen und Tradition und Handwerk ausstrahlen. Diskussionen gibt es allerdings immer wieder über die Frage, ob eine Fußbodenheizung für Massivholzböden gefährlich sei. Die Befürchtung: Das Holz könne durch die einseitige Erwärmung reißen, schüsseln oder extrem schwinden.

Um all das auszuschließen, kommen nur sogenannte Niedrigtemperatur-Systeme infrage, die mit 35 bis 38 Grad warmem Wasser arbeiten (klassische Heizkörper brauchen 60 Grad heißes). Im Unterschied zur gängigen Fußbodenheizung kursiert bei der für massive Holzböden das warme Wasser nicht in eng gewundenen Schläuchen, sondern in relativ wenigen Kupferrohren, an denen Aluminiumscheiben nahezu flächendeckend die Wärme ans Holz weitergeben. Das ganze Rohr- und Scheibensystem passt in die Hohlräume der Unterkonstruktion, sodass keine weitere Aufbauhöhe anfällt (janssen-heizungssysteme.com).

Lack oder Lasur fürs Holz?

Wenn man Holzoberflächen farbig oder transparent streichen wollte, musste man sich bislang zwischen einer ins Holz eindringenden Lasur und einem filmbildenden Lack entscheiden. Eine neue Farbgattung, die sogenannte Lacklasur von bondex.de (www.bondex.de), vereint nun beide Qualitäten: Sie färbt wie eine Lasur und versiegelt wie ein Lack. Damit werden Oberflächen wesentlich robuster. Das wasserbasierte Gebinde eignet sich allerdings nur für den Innenbereich, insbesondere für Türen, Vertäfelungen oder Möbel. In der Küche etwa kann man Schränke nass abwischen, weil ihr Holz geschlossen und glatt ist, und in Verkleidungen kann sich kein Staub mehr in den Poren absetzen und schmutzig-grau wirken.

Unter den 14 Farbtönen von "Eiche-Mittel" bis "Palisander" sind vor allem Weiß, Grau, Anthrazit und Schwarz interessant, denn damit lassen sich in einem einzigen Arbeitsgang moderne Akzente setzen – für Türen und Fenster oder für unbehandelte Nadelholzmöbel, die man gern in einem Vintage-Ton ("Silbergrau") oder weiß pigmentiert ("Weiß") sehen möchte. Mit "Farblos" verhindert man, dass etwa Fichte vergilbt, sie bleibt natürlich hell.

Wie Wärmedämmglas in alte Fenster passt

Manches alte Fenster ist noch einfach verglast, weil man den schönen Rahmen erhalten möchte. Doppelverglaste, energie- und kostensparende Scheiben einzusetzen würde nicht nur neue, dickere Rahmen erfordern, sondern auch die Optik zerstören.

Die neuartige Vakuumverglasung "Spacia" vom Glashersteller pilkington.de (www.pilkington.de) ist eigens für solche Problemfälle entwickelt worden. Die Doppelscheiben sind nur 6,5 mm dünn und können direkt in die alten Fensterflügel eingesetzt werden. Das erfordert zwar eine Aufarbeitung der Fensterprofile, dafür erhält man aber einen sehr guten Ug-Wert von 0,9, der mit dem eines herkömmlichen Isolierglases von 23 mm Dicke vergleichbar ist. Das neue Doppelglas verbessert auch die Schalldämmung, und eine der beiden Scheiben ist obendrein mit einer "Low-E-Beschichtung" versehen, die Raumwärme zurückstrahlt.

Trockenbau ohne Spachtel und Staub?

Im Gegensatz zur klassischen Stein-auf-Stein-Bauweise, die mit (nassem) Mörtel und Putz ausgeführt wird, sind im Trockenbau errichtete Räume sofort bezugsfertig. Trotzdem müssen Schraubenlöcher und Fugen immer noch gespachtelt und geschliffen werden, das kostet Zeit und macht Dreck. Jetzt gibt es ein Bausystem namens Perfectwall von www.knauf.de, dessen 58 cm breite und 258 cm hohe Gipskartonplatten nur noch auf die Rahmenprofile geklebt werden und deren Oberfläche bereits "wohnfertig" ist.

Zur Auswahl stehen außer Weiß elf Tapeten- und Dekormotive, von der fotorealistischen Klinkerwand über eine Trockenmauer bis zum Sichtbeton-Look. Um die "Boards" auf den U-förmigen Aluminiumprofilen zu befestigen, werden sie mit speziellem Zug-Druck-Zubehör (Clips und Laschen) aufgeklebt.
Auch neu: Im AppStore oder bei Google Play gibt es eine kostenlose App, mit einer Schritt-für-Schritt-Videoanleitung.

Der richtige Weißton

Maler tönen Weiß grundsätzlich ab. Der Profi kippt einen Schuss Umbra oder Schwarz in den Eimer – und schon wirkt das Weiß etwas wärmer. Das Problem: Man bekommt exakt diesen Farbton nie wieder hin, wenn man z.B. mal eine Wand nachstreichen will. Und leider bezeichnen Namen wie "Creme-", "Alt-", oder "Wollweiß" viel zu ungenau, um welches Weiß es sich wirklich handelt, die Nuancenvielfalt ist unendlich.

Die Lösung sind fertig abgetönte Gebinde, die man immer wieder nachkaufen kann. Dabei ist die Weiß-Scala der RAL-Farben (www.ral-farben.de) eine sichere Bank, denn jeder der 213 RAL- Töne ist hierzulande allgemein gültig, jeder Farbenhersteller kann ihn anmischen, als Wandfarbe oder Lack. Es gibt allein neun RAL-Weißtöne von "Perlweiß" (No. 1013) bis "Papyrosweiß" (No. 9018), was sich im Vergleich allerdings als
 sehr helles Grau entpuppt. Als Türenlack empfiehlt sich übrigens der RAL-Ton "Verkehrsweiß"(No. 9016), er hat eine warme Note und passt ideal zum "Malerweiß ELF 956" von www.brillux.de, das ebenfalls schon vorgetönt ist.

Was ist eigentlich eine Japansäge?

In der "Bibel" ambitionierter Heimwerker, dem Katalog Dictum von Dick (www.dictum.de), füllen allein Japansägen die ersten 15 Seiten. Es gibt drei Typen und 29 verschiedene Modelle, die von 18 bis 165 Euro kosten.

Allen gemein: Sie werden beim Sägen nicht geschoben, wie hierzulande üblich, sondern gezogen. Und genau das erklärt ihren Erfolg, denn dadurch werden die Sägeblätter nicht mehr gestaucht und tendenziell verbogen. Sie können viel dünner ausfallen, was wiederum den Sägeschnitt verkleinert und das Sägen erleichtert, weil weniger Holzfasern durchtrennt werden müssen. Mittlerweile gehören die Sägen vom Typ "Dozuki" oder "Kataba" zur Grundausstattung eines Tischlers, schon jeder Lehrling lernt, feine und saubere Schnitte damit auszuführen. Zinkenverbindungen etwa lassen sich mit der rückenverstärkten "Dozuki Universal 240" bestens schneiden: Ihr Blatt flattert nicht. (hier abgebildet: beidseitig verzahnte Japansäge "Ryoba")

Woran man gute Akkusauger erkennt

Ein schnurloser Handstaubsauger ist im Wohnalltag überaus praktisch – vorausgesetzt, er ist stets aufgeladen, und seine Saugleistung bricht nicht nach wenigen Minuten zusammen. Das nämlich passiert bei älteren Modellen mit Nickel-Cadmium-Akkus (Ni-Cd-Akkus), die sich selbst entladen bzw. unter dem sogenannten Memoryeffekt leiden (die Akkuleistung nimmt stetig ab, wenn man die Akkus nicht regelmäßig leer laufen lässt).

Bessere Sauger werden mit Nickel-Metallhydrid-Akkus (Ni-Mh-Akkus) betrieben, deren Leistung entlädt sich nur zu 20 Prozent im Monat. Die besten Handstaubsauger sind jedoch mit Lithium-Ionen-Akkus (Li-Io-Akkus) ausgestattet (z. B. "Kobold VC 100" von vorwerk.de): einmal aufgeladen, schalten sie sich vom Stromnetz ab, laden sich obendrein schneller wieder auf und wiegen auch noch weniger. An der Voltzahl erkennt man die Saugkraft (nicht an der Wattzahl!), 10 bis 12 Volt sollte ein guter Sauger haben. Auch wichtig: 10 bis 15 Minuten Saugzeit und beutellose Auffangtechnik. Sieger vieler Tests ist übrigens der Philips "FC 6148" (philips.de).

Wie Kalkfarben Schimmel verhindern

Unsere Altvorderen wussten, dass in ihren Kellern, Stallungen oder Anbauten kein trockenes oder ausreichend wohnliches Raumklima herrschen konnte. Dort wurde nie geheizt, weswegen die Oberflächen (vor allem die Innenwände) immer kalt waren.

Damit sich vor allem im Sommer keine Luftfeuchte niederschlägt und sich später Schimmel bildet, war es üblich, solche Räume mit kalkhaltigem Putz, vor allem aber mit Kalkfarbe zu behandeln. Kalk ist stark alkalisch (sehr hoher pH-Wert) und somit fungizid und schimmelhemmend. Die behandelte Wand nimmt vom ersten Anstrich an überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab.

Früher war Kalkfarbe weiß, jetzt gibt es sie in allen Tönen: Naturfarben-Pionier Auro (auro.de) hat sowohl Kalk-Buntfarbe Nr. 350 wie einen bereits in zehn Farben getönten Feinputz entwickelt – wischfest und geeignet für Nassräume.

Was gibt's Neues in Sachen Lüftung?

Je besser unsere Häuser gedämmt sind, desto wichtiger wird es, die Räume regelmäßig zu lüften. Doch Lärm und Luftverschmutzung stören in erster Linie in der Stadt immer mehr Menschen, und Pollen hindern vor allem Allergiker am notwendigen Lüften. Eine kontrollierte Belüftung über eingebaute Rohrleitungen, die permanent verbrauchte gegen frische Luft austauscht, ist zwar in Fertighäusern und vielen Neubauten schon Standard, sie aber nachträglich einzubauen ist vor allem auf der Etage unwirtschaftlich bzw. unmöglich.

Jetzt gibt es ein Fenster ("KF 500" von internorm.com) mit einem eingebauten Lüfter, der nicht nur dauernd (feuchte) Luft abführt, sondern beim Ansaugen auch Feinstaub und Pollen herausfiltert. Das elektronisch geregelte Lüftungssystem ist unmerklich und lautlos in den normal aussehenden Fensterrahmen eingelassen, nur Lüftungsschlitze lassen die verborgene Technik erahnen. Diese Art der Belüftung minimiert nicht nur die Lärm- und Schadstoffbelastung, sondern auch den Wärmeverlust, den das Öffnen des Flügels bewirken würde: Der eingebaute Wärmetauscher "rettet" 93 Prozent der Raumwärme – ein sehr hoher Wert.

Wie man Metall einfach entrostet

Viele Terrassen-, Balkon- und Gartenaccessoires bestehen nicht aus Holz, sondern aus Metall, meist Eisen oder Blech. Da sie monatelang im Freien bleiben, setzen sie mit der Zeit Rost an. Das verleiht ihnen zwar Charme, macht sie aber irgendwann unansehnlich beziehungsweise kaputt. Mit Entrosten verbindet man mühsames Abschleifen, -kratzen, oder -bürsten von Hand - selbst mit Schleiftellern oder Drahtaufsätzen für die Bohrmaschine ein Vorhaben, das man gern auf die lange Bank schiebt.

Nun gibt es ganz neue Methoden, sich die Arbeit zu erleichtern: mit Entrosterbädern. Man legt die betroffenen Teile (z. B. Windlichter oder Petroleumlampen) in einen Eimer, "badet" sie ein bis drei Tage lang darin und bürstet sie danach mit Draht- und/oder Zahnbürste ab. Als Bad kann man entweder Discount-Cola verwenden (enthält Phosphorsäure) oder das säurefreie "Deox"-Granulat von korrisionsschutz-depot.de oder Mittel wie "Rostentferner-Tauchbad" (enthält Zitronensäure). Für feststehende oder große Teile gibt es auch ein "Rostentferner-Kraft-Gel" zum Auftragen (beides von www.hammerite.de).

So verschwinden Kratzer im Plastik

Glänzende oder sehr glatte Kunststoffoberflächen werden mit der Zeit allein durchs Entstauben oder feuchtes Abwischen matt oder stumpf; oder sie bekommen Kratzer, die sich in kurzer Zeit als hässlicher schwarzer Strich abzeichnen. Normale Haushaltmittel helfen dann kaum (oder nur sehr kurz), jetzt muss poliert werden.

Polieren ist eigentlich dreierlei: Reinigen, Schleifen/Glätten und Versiegeln in einem Arbeitsgang, vergleichbar mit Zähneputzen. Und tatsächlich: Zahnpasta (vor allem solche mit dem Prädikat "white") ist das Hausmittel gegen Kratzer – auf Ceranfeldern, Handys, Sitzschalen, Uhrgläsern etc. Wirksamer sind allerdings professionelle Polierpasten, die es in Tuben, Dosen oder Blöcken gibt (z. B. bei www.polierbock.de). Einer der bekanntesten ist "Unipol Dur-Plastic-Polish", die, verwendet man sie regelmäßig, Kratzer und Erblinden (z. B. von Acryl) sogar verhindert.

Was gibt's Neues in Sachen Dämmung?

Dämmen ist das Gebot der Stunde, entsprechend kreativ zeigt sich die Baubranche, immer neue Lösungen zu erfinden, die besser sind als alles bisher Dagewesene. So entstand die äußerst praktische Dämm-Innenausbauplatte "Pavaroom" (von www.pavatex.de), die gleich drei Arbeitsschritte einspart: eine eng gerasterte Montagelattung, deren Zwischendämmung und die separate Verlegung einer Dampfsperre.

Die weiße, 30 mm dicke und leichte Innenausbauplatte ist Dämmung, Dampfsperre und Oberfläche in einem und kann nach dem Verspachteln verputzt, tapeziert oder gestrichen werden. Die Platten werden mit der Stichsäge zugeschnitten, geklammert oder geschraubt und senken nicht nur den Energieverbrauch, sondern fühlen sich auch immer warm an, der sogenannte Strahlungszug, der von kalten Wandflächen ausgeht, entfällt. Ähnlich hilfreich ist die Holzwolle-Mehrschichtplatte "Tektalan" von knauf-insulation.de, deren Steinwollkern obendrein schallisolierend ist. Die 5 bis 17,5 cm dicken Platten werden mit Heraklith-Betonschrauben direkt an Wand oder Decke befestigt, auf Wunsch wird die Sichtfläche im Werk sogar vorher eingefärbt.

Warum dunkelgraue Häuser en vogue sind

Anthrazit und Schwarz sind bevorzugte Designfarben, denn als sogenannte Unfarben treten sie vollends hinter der Form, ihrem Untergrund, zurück - und betonen sie damit. Immer häufiger zeigt sich nun moderne Architektur - meist monolithisch geformte Häuser ohne Dachüberstand (im Volksmund "Monopoly-Häuser") - in tiefem Dunkelgrau.

Hinter diesem Trend steckt einerseits ökologisch und ökonomisch motivierter Minimalismus, andererseits technologischer Fortschritt: Früher war ein dunkler Hausanstrich tabu, vor allem mit einer Wärmedämmung darunter, weil beides sich bei Sonnenstrahlung extrem aufheizt und beim Abkühlen zu Rissen und Verformungen führt. Mit Weiß ist das kein Problem, weswegen fast alle neuen Häuser hell sind.

Mit der Edition "Carbon DarkSide" von www.caparol.de ist nun ein System entwickelt worden, das aus einer carbonfaserverstärkten, hochelastischen Deckschicht und einer thermostabilen Mineralwolle als Dämmstoff besteht und in allen satten dunklen Farben gestrichen werden kann - zum Beispiel in Anthrazit.

Wie Solarkollektoren unsichtbar werden

Mit Solarpaneelen ist es ähnlich wie mit Satellitenschüsseln: Sie sind wichtig, aber selten schön anzusehen. Wer über Land fährt, dem stößt es sofort auf, wenn er mit Solarzellen zugepflasterte alte Scheunendächer sieht.

Das könnte sich ändern, denn jetzt gibt es zwei Systeme, die sich sehr dezent in die Dachhaut fügen (im Gegensatz zu dachintegrierten Lösungen, die zwar flach, aber doch auffällig sind): Von Eternit (www.eternit.de) gibt es das Indach-Photovoltaiksystem "Solesia", dessen Solarstrommodule in denselben schlanken Maßen wie der Dachstein "Kapstadt" einfach mitverlegt werden.

Und vom Dachziegelhersteller Nelskamp (www.nelskamp.de) kommt das Warmwasser-Kollektorsystem "SolarPowerPack", dessen Aluminium-Absorber farblich und formal dem "Finkenberger"-Dachstein angepasst und mit Wärmepumpe, Heizung und Pufferspeichere verbunden sind.

Was ist eigentlich dieses HPL?

High Pressure Laminate (HPL) macht gerade als Fassadenbekleidung Karriere und taucht großflächig als dekoratives Element an Hauswänden auf. Das sechs, acht oder zehn Millimeter dünne Material ist ein klassisches Laminat, also ein Schichtstoff mit einem Kern aus sehr dicht gepressten Zellulosefasern, dessen obere Dekorschicht z. B. eine Holzmaserung abbildet. HPL-Platten sind im Gegensatz zu einem Laminatboden allerdings so robust, dass ihnen weder Feuchtigkeit noch Glut oder Scharfes schaden können. Deshalb eignen sie sich hervorragend als Schalungsmaterial im Außenbereich.

Vom weltgrößten Platten- und Schichtstoffhersteller Kronospan kommt jetzt das HPL-Paneelsystem "Krono Siding", das eigens für Privatabnehmer entwickelt wurde. Die einzelnen Bretter sind 305 cm lang, 25,5 cm breit und nur 0,6 cm dünn und werden klassisch auf einer Konterlattung angebracht (vorgehängt und hinterlüftet). Sie sind in acht Farben und acht Holzdekoren verfügbar. An der unteren Längskante ist für spezielle Montageklammern eine Nut eingefräst, und es gibt Eck- und Abschlussprofile. Jedem Paket liegt eine Montageanleitung bei (www.kronospan-hpl.pl).

Welcher Nagel sich wozu eignet

Nageln ist oft als rustikal verpönt, der ambitionierte Heimwerker bevorzugt die Schraube. Aber es gibt Situationen, da ist eine Nagelverbindung die beste – vorausgesetzt, man nimmt die richtige Sorte. Beim Bilderaufhängen etwa sind sogenannte Drahtstifte (normale Eisennägel) meist viel zu dick oder zu lang; oft lassen sie Putz abplatzen und halten dadurch schlechter oder stehen zu weit aus der Wand. Optimal sind sogenannte Sockelleistenstifte (z. B. bei seefelder.net): Sie sind dünn, spitz und aus Stahl, dadurch verkeilen sie sich in intaktem Putz bestens, und man kann sie anschließend mit der Zange auf Maß bringen. Man sollte immer zwei Längen zur Hand haben, 35 und 45 mm.

Wann immer man nagelt, setzt man den Nagel schräg an, damit er anzieht. Will man befestigen, wählt man Flachkopf-Drahtstifte, soll der Kopf möglichst wenig auffallen, greift man zum Senkkopf; mit einem Versenker treibt man dann den Nagel unter die Oberfläche und schließt das Loch mit Holzkitt. Um ein Reißen des Holzes zu verhindern, staucht man die Spitze des Nagels stets mit einem Hammerschlag, dann schneidet der Nagel beim Eindringen die Holzfasern an.

Wann Halogenlampen besser sind als LEDs

Die gute Nachricht: Es gibt mittlerweile auch für kleine Hochvolt-Halogenlampen (230 V) mit G9-, G4- oder GY6,35-Fassungen passende LED-Lampen (z. B. "Star Pin" von osram.de). Die schlechte: Sie erreichen mit maximal 140 Lumen nur ein Fünftel der Helligkeit der 48-Watt-Halogenlampen (740 Lumen), verbrauchen allerdings auch nur 1,9 Watt. Und sie lassen sich nicht dimmen. Die LED-Technik ist also in diesem Segment gegenüber Halogenlampen nicht konkurrenzfähig.

Ohnehin haben diese in den letzten Jahren ihren Energieverbrauch um 20 Prozent gesenkt und erleben als klassische Glühbirne mit E-27-Schraubfassung gerade einen unerwarteten Boom. Selbst wenn 2016 – wie von der EU bereits beschlossen – auch diese Lampen verboten werden sollten: Die kleinen G9- bis GY6,35-Halogenbirnen werden erlaubt bleiben, weil es bis dahin keinen LED-Ersatz für sie geben wird.

So pflegt man Möbel aus Kunstgeflecht

Geflochtene Gartenmöbel, die meist aus Rattan bestehen, muss man vor Regen schützen, sie eignen sich hierzulande mehr für Wintergärten. Doch seit Bobby Dekeyser von dedon.de die Polyethylen-Geflechtfaser Hularo entwickelt hat, sind Geflechtmöbel gartentauglich geworden – und weit verbreitet. Gute Qualität ist durchgefärbt, bleicht nicht aus, fühlt sich weich und hart zugleich an, bricht und reißt nicht und erträgt Frost und Hitze.

Gereinigt werden die feinen und meist von Hand gefertigten Geflechte mit Haushaltsreiniger und einer Bürste oder mit einem mittelstark eingestellten Hochdruckreiniger. Sollten sich Algenablagerungen gebildet haben (z. B. an Rück- oder Unterseiten, wo keine Sonne hinkommt oder wo sich Kondenswasser bildet), hilft auch ein Algen- und Moosentferner, der mit der Sprühflasche aufgetragen wird und über Nacht einwirkt (z. B. "Allex" von lithofin.de).

Was neue Fensterscheiben alles können

Wer noch Doppelglas aus den 70ern in seinen Fenstern hat, sollte wissen, dass die "Thermopenscheiben" von damals dreimal so viel Wärme entweichen lassen wie heutige, ihr Ug-Wert (Wärmedurchlässigkeits-Koeffizient) beträgt im Schnitt 3, derzeit gängige liegen bei 1.

Ohnehin ist Doppelverglasung auf dem Rückzug: Wer heute baut, verwendet in der Regel Dreifachverglasung, deren Ug-Wert bei 0,5 liegt, das sind satte 80 Prozent weniger. Was neue Scheiben alten auch noch voraushaben, ist ihre Sonnen- bzw. Lichtausbeute: Das Glas ist so durchlässig, dass es einstrahlende Sonnenwärme zu 63 Prozent und Tageslicht zu 74 Prozent ins Haus lässt. Gleichzeitig ist die Innenscheibe so beschichtet, dass Raumwärme in hohem Maße reflektiert wird. Beim führenden Scheibenhersteller interpane.com gibt es allein elf verschiedene Wärmedämmgläser (so heißen Scheiben heute).

Solar-Lüfter gegen klammes Raumklima

In Zeiten steigender Energiekosten und bestens isolierter Innenräume kommt ein Produkt groß raus, das bislang kaum bekannt war: das Solar-Luft-Paneel.

Das Solar-Luft-Paneel (z. B. "Twinsolar" von grammer-solar.com) besteht aus einer schwarzen Kollektorfläche, 150 x 90 cm, in der sich die angesogene Außenluft erwärmt, und aus einem Ventilator, der seinen Strom aus eigenen Solarzellen bezieht. Das Paneel tauscht pro Stunde 120 m3 gefilterte gegen kalte, zu feuchte oder abgestandene Luft aus. Damit eignet sich das Gerät besonders für temporär genutzte Wochenend-, Ferien- oder Gartenhäuser und abgelegene Hütten, selbst (oder gerade dann) wenn sie keinen Stromanschluss haben.

Auch für dauerhaft bewohnte Häuser können sich Solar-Luft-Paneele lohnen: In Übergangszeiten sparen sie bis zu 30 Prozent Heizenergie. Der Markt ist inzwischen so gewachsen, dass es solche autarken Paneele jetzt auch in Klein gibt: Eines von scanheat.dk misst nur 87x57 cm.

Was schlechte Gerüche neutralisiert

Ein unangenehmer Geruch hält sich manchmal tagelang oder hat sich regelrecht festgesetzt, es hilft weder waschen noch lüften. In der Küche stören z. B. Zwiebel-, Knoblauch- und Fischgerüche, die sich selbst von den Händen schwer abwaschen lassen. Polster oder Kleidung riechen schnell nach Nikotin. "Geruchskiller" wie Sprays, Cremes oder Befeuchter helfen immer nur kurz. Fest steht: Ein unangenehmer Geruch verschwindet nur, wenn er durch "Zerstörung" neutralisiert wird.

In umfangreichen Tests hat sich Edelstahl als der Neutralisierer penetranter Gerüche erwiesen, doch noch wird an einer wissenschaftlichen Erklärung geforscht. Vermutet wird – gestützt auf zahllose Erfahrungen privater Tester –, dass Edelstahl eine katalytische (auflösende) Wirkung hat: Er geht mit den geruchsauslösenden Substanzen entweder eine Oxidation (chemische Reaktion) oder eine Adsorption (Ansaugen) ein.

Mittlerweile gibt es Edelstahlseife, -kämme (für Tierfelle), -pads für Toilette, Geschirrspüler und Mülleimer und sogenannte -Raumerfrischer (www.zielonka-shop.com).

Was gegen trockene Raumluft hilft

Führt zu feuchte Raumluft zu gefährlicher Schimmelbildung an kalten Oberflächen, so schadet zu trockene den Schleimhäuten, reizt die Augen und erhöht das Erkältungsrisiko. Wer in seinen Räumen deutlich weniger als 40 Prozent Luftfeuchtigkeit misst (gute Hygrometer gibt’s bei tfa-dostmann.de), sollte handeln.

Das einfachste Mittel: mehrmals am Tag querlüften. Dabei öffnet man fünf Minuten lang gegenüberliegende Außentüren oder Fenster, sodass die Raumluft schnell ausgetauscht wird. Allerdings darf draußen kein Frost herrschen, eiskalte Luft ist sehr trocken und entzieht dem Raum eventuell noch mehr Luftfeuchtigkeit. Auch große Zimmerpflanzen, die meist tropischer Herkunft sind und viel Wasser brauchen, bringen mehr Luftfeuchtigkeit.

Verdunster oder nasse Tücher auf den Heizkörpern reichen jedoch meist nicht aus. Als überwiegend nützlich hingegen gelten elektrische Luftbefeuchter, die Dampf ausstoßen und extrem wenig Strom verbrauchen. In Tests und Foren haben Luftbefeuchter von Venta (venta-luftwaescher.de) und Breuer (www.beurer.com) sehr gute Ergebnisse gezeigt.

Wann Fußleisten (un)entbehrlich sind

Ursprünglich dienten Fußleisten dazu, die Fuge zwischen Wand- und Boden (Stein an Holz) zu schließen bzw. die Wand zu schützen (weswegen sie auch Scheuerleisten heißen). Heute kann man eventuelle Materialspannungen weitgehend mit Acryl oder Silikon dämpfen, oder man verdeckt den Bodenabschluss mit einer niedrigen Sockelleiste, die zudem auch Ungenauigkeiten kaschiert.

Selbst Parkett oder Laminat können heute ohne Fußleiste verlegt werden – die nötige Dehnungsfuge zur Wand wird mit Spritzkork geschlossen (z. B. "3070" von bostik.de). Im Altbau oder bei Renovierungen jedoch erfüllt die klassische Fußleiste (z. B. das "Berliner Profil" bei www.profisockelleisten.de) mit bis zu 14,5 Zentimetern Breite sowohl dekorative wie praktische Zwecke: Sie bildet am Boden ein Pendant zum Stuck an der Decke und kann Stromkabel verdeckt führen.

Wie Spiegel weniger beschlagen

Luftfeuchtigkeit kondensiert nur auf kalten Flächen, zum Beispiel auf einfach verglasten Fenstern. Dasselbe geschieht beim Duschen, wenn der Badspiegel beschlägt: Er ist so kalt, dass der im Übermaß vorhandene Wasserdampf darauf "taut".

Um das Beschlagen zu reduzieren, müsste der Spiegel einfach nur wärmer sein. Das erreicht man zum Beispiel, indem man den Spiegel nicht direkt auf der Wand, sondern mit ein paar Zentimetern Abstand davor montiert, er nimmt dann mehr die Raum-, weniger die Wandtemperatur an.

Mit sogenannten Spiegelklemmhaltern, etwa von muskat.com, hängt der Spiegel automatisch 2 Zentimeter weit vor der Wand. Auch Magnetbefestigungen, die den Spiegel unsichtbar an der Wand halten, heben ihn um bis zu 2 Zentimeter ab. Bei abstandhalter.de gibt es sogar Edelstahlzylinder, die 4 Zentimeter Distanz halten. Soll ein Spiegel überhaupt nicht beschlagen, beheizt man ihn, bzw. benutzt ihn sogar als Heizkörper: Die Firma Redwell (www.redwell.de) führt spezielle, verspiegelte Infrarot-Heizkörper ab 62 x 52 cm mit 350 Watt.

Wann es sich lohnt, Wasser zu entkalken

Wenn Leitungswasser zu kalkhaltig bzw. zu hart ist, verkalken Armaturen und Haushaltsgeräte wie Geschirrspüler, Wasch- und Kaffeemaschinen oder Wasserkocher rasch, aber auch der Verbrauch von Wasch- und Spülmitteln ist höher als nötig, und für Fliesen und Duschabtrennungen müssen scharfe Putzmittel eingesetzt werden.

Auf www.wasserhaerte.net kann man den Härtegrad (°dH) seines Leitungswassers per Postleitzahleingabe erfahren. Ab 14 odH gilt Wasser als hart, ab 21,3 °dH als sehr hart. Der Durchschnittswert in Deutschland liegt bei 15,68 °dH, der von Regenwasser unter 2 °dH.

Nach Ansicht von Fachleuten besteht in halb Deutschland Handlungsbedarf. Dafür gibt es zentrale Entkalkungsgeräte, die im Technikraum stehen (z. B. von bwt.de), oder dezentrale wie etwa Tischwasserfilter fürs Kaffee-, Tee- oder Kochwasser oder sogar gefiltertes, sprudelndes und gekühltes Wasser aus der Küchenarmatur (sogenannte leitungsgebundene Filterlösungen, z. B. von www.brita.de).

Neues von Nut- und Federbrettern

In den siebziger Jahren waren Verbretterungen aus Profilhölzern der Renner. Leider vergilbte das meist astreiche Fichtenholz schnell und wurde honiggelb.

Doch nun, nach Jahrzehnten des Schattendaseins, rücken Profilholzwände mit Nut und Feder wieder ins Wohngeschehen. Der Grund: Es gibt sie in ungezählten neuen Holzarten, Formaten und Oberflächen, und damit entstehen ganz neue Möglichkeiten.

Bei www.osmo.de etwa gibt es Profilhölzer in acht verschiedenen Holzsorten, von Fichte, Rotzeder bis Espe; und Profile in fünf verschiedenen Designs, von 9,4 bis 14,6 Zentimeter breit. Darunter ist zum Beispiel ein sogenanntes Landhausprofil, das an beiden Längsseiten fein profiliert ist und mit bis zu 5,4 Metern Länge selbst in Treppenhäusern imponiert. Auch neu: bereits vorbehandelte Bretter, entweder farblos geölt oder weiß transparent. Und eine werksseitige Behandlung mit "Uviwachs", einem Sunblocker, der dauerhaft vor UV-Strahlen schützt, verhindert das Vergilben von Kiefer und Fichte.

So repariert man Druckstellen im Holz

Oberflächen von Massivholz werden auf Dauer durch Stöße harter Gegenstände beschädigt, sie bekommen Kerben und Dellen, besonders an den Kanten. Bevor man mit Feile und/oder Schleifpapier zu Werke geht (wodurch Holzmasse schwindet), kann man einfach ein bisschen Spucke auf die Stelle tröpfeln und über Nacht einziehen lassen.

Meist richten sich dadurch die eingedrückten Holzfasern wieder auf, und wenn man dann mit feinem Schleifpapier (240er-Körnung) oder Stahlwolle darübergeht, ist vom Schaden kaum mehr etwas zu sehen. Diese Methode (auch Wässern genannt) klappt allerdings nur bei offenporigem Massivholz, nicht bei lackierten Flächen oder Plattenwerkstoffen.

Spucke eignet sich deshalb so gut, weil sie dick- und zähflüssig ist und langsam verdunstet. Das Aufquellen funktioniert übrigens auch mit einem nassen Tuch und Bügeleisen.

So entsteht ein Memoboard

Ob Türen, Wände oder Schränke – man kann jede glatte Oberfläche beschreib- und abwischbar oder magnetisch machen. Oder beides, wenn man unter eine Tafelfarbe vorher Magnetfarbe streicht.

Tafelfarbe (oder -lack) gibt es nicht nur in klassischem Dunkelgrün oder Anthrazit, sondern auch in Türkis, Gelb oder Pink. Und die Kreide, mit der man sie beschreibt, in vielen Farben von Weiß bis Orange. Damit die wischfeste Fläche immer wieder schön sauber wird, muss sie möglichst glatt und der Anstrich möglichst gleichmäßig sein. Weiß beschichtete Spanplatte und glatte Zimmertüren sind sicher die optimale Basis, wohingegen verputzte Wand- oder Gipskartonflächen vorher mit Fein- bzw. Lackspachtel geglättet und geschliffen werden sollten. Magnetfarben enthalten Eisenpulver, und je öfter man streicht, desto magnetischer wird die Fläche.

Sowohl Tafel- wie Magnetfarben gibt es auch als Lack. Lacke sind meist intensiver bzw. inhaltsreicher als (wasserbasierte) Farben, und sie werden am besten mit der Rolle dünn, kreuzweise und mehrfach aufgetragen. Im Portal www.tafelfarben.de findet man sämtliches Zubehör inklusive Anleitungen und Bestellservice.

Was Bewegungsmelder heute alles können

Die neue Generation Bewegungsmelder reagiert so sensibel, dass Menschen erkannt werden und die Außenbeleuchtung entsprechend angeht, Katzen oder Igel aber im Dunkeln bleiben (Modus: Unterkriechschutz). Man kann auch Anwesenheit simulieren (Modus: Abwesenheit) und Jalousien, Innenbeleuchtung oder Kameras anschließen und all das bequem per Fernbedienung oder App steuern. Die Linse erfasst Winkelbereiche bis zu 280 Grad, sodass an Hausecken zwei Wände gleichzeitig kontrolliert werden können ("220/280 Masterline" von busch-jaeger.de).

Wohnungen schützt ein "starter kit", dessen Sensoren (es gibt derzeit drei verschiedene) drinnen kaum sichtbar angebracht werden und gezielt Eingangstüren und Fenster bewachen. Sie lösen eine Sirene aus und/oder senden per App eine Alarmmeldung auf den Rechner oder aufs Smartphone (www.gigaset-elements.com).

Wie Glas eine Küchennische schöner macht

Der Wandbereich hinter Spüle und Kochfeld, die sogenannte Küchennische, ist besonders pflegebedürftig, weil hier oft Spritzer landen. Fliesen, vor allem aber ihre Fugen, sind schwer sauber zu halten und werden auf Dauer unansehnlich. Deshalb setzt es sich immer mehr durch, diesen circa 60 cm hohen Wandbereich vollflächig mit Glas zu verkleiden. Das wirkt nicht nur elegant, weil die Oberfläche immer glänzt, sondern auch großzügig, weil sie durchgeht. Die alten Fliesen können an der Wand bleiben, das maßgefertigte Glas wird einfach daraufgesetzt.

Wer sich die Montage selbst zutraut, lässt sich 6 mm dickes Glas auf Maß zuschneiden (rundum ca. 2 mm Luft lassen), die Kanten schleifen und klebt mit farblosem Silikon oder schraubt die Scheibe(n) direkt an.

Wer klebt, wählt am besten satiniertes Glas, damit man das Silikon von außen nicht sieht. Angeschraubt wird mit sogenannten Tellerschrauben (es gibt verschiedene Designs), deren Köpfe sichtbar bleiben. Bei www.kuechenrueckwand-glas-shop.de kann man direkt bestellen und findet auch zahleiche Glasdekore.

Gezeigte Küche: "Alnofine" von Alno

Ein paar Tricks, die Heizkosten sparen

Wenn man darauf achtet, dass Wohnräume im Winter nicht auskühlen, dass die Heizkörper ihre Wärme direkt verteilen und die Luftfeuchtigkeit circa 50 Prozent beträgt, senkt man tendenziell den Heizenergieverbrauch.

Damit Wohnräume nicht auskühlen (und beim Aufheizen die meiste Energie erst in Wände und Einrichtung fließt), lüftet man immer nur zehn Minuten lang quer und stellt Heizkörper nie auf null. Wenn man aus dem Haus geht, dreht man den Thermostatregler von drei auf eins, auch nachts. Bei Dauerfrost schließt man Innentüren, heizt nur die Räume, in denen man sich aufhält. Heizkörper sollten direkt nach vorn Strahlungs- und direkt nach oben Strömungswärme abgeben können. Fensterbänke, die z. B. Konvektoren abdecken, sollten Lüftungsgitter oder -öffnungen haben, damit die warme Luft einfacher aufsteigen kann.

Mit einem Hygrometer (z. B. von tfa-dostmann.de) misst man die Luftfeuchtigkeit. Trockene Luft wird als weniger warm empfunden als feuchtere. Und man spart pro Grad, um das man die Raumtemperatur senkt, sechs Prozent Heizenergie. Deshalb lohnt es, für ausreichende Luftbefeuchtung zu sorgen.

Wie man alte Fliesen überstreicht

Wie jeden Untergrund kann man auch Fliesen überstreichen. Wichtig ist allein, dass die neue Beschichtung auf dem glatten, nicht saugfähigen Untergrund fest haftet. Bevor man sich jedoch zu einem Anstrich entschließt, sollte man sich klarmachen, dass der bisherige Fliesen-Look, die Rasteroptik, verloren geht, denn auch die Fugen werden gestrichen, es entsteht eine optisch ruhigere Fläche als vorher.

Im Baumarkt gibt es spezielle Fliesenlacke, die eine Grundierung und den eigentlichen Lack enthalten (z. B. "Perfekt Fliesen-Lackier-System" von molto.de). Es gibt Ein- und Zweikomponentensysteme, wobei letztere mit Härter zwar widerstandsfähiger gegen Wasser sind, aber etwa in der Toilette zu viel des Guten wären. Wer will, kann sich seine Beschichtung auch selbst aus einem Haftgrund und einem Alkydharzlack komponieren, allerdings sollte der Lack High-Solid-Qualität haben.

Was gegen die ominöse Wandschwärze hilft

Vor wenigen Jahren trat ein Phänomen auf, das es nie zuvor gegeben hatte: Binnen Tagen verrußten die Wände von Wohnungen, ein schwarzer Film hatte sich auf die oft frisch renovierten Wände gelegt.

Die seltsame Wandschwärze, auch Fogging genannt, setzte umfangreiche Untersuchungen in Gang, die ergaben, dass mehrere, immer gleiche Ursachen zusammenwirken: Schwerflüchtige organische Verbindungen, die langsam, aber stetig aus lösemittelfreien (!) Farben, Lacken, Bodenbelägen oder Vinyltapeten ausdünsten, verbinden sich mit Staubpartikeln und schlagen sich während der Heizperiode an kalten Oberflächen wie
 z. B. Außenwänden nieder. Oft verrußen die Wandflächen über Heizkörpern, weil dort besonders viel Luftströmung und Staubaufwirbelung entsteht. Kerzen und Duftlampen etc. erhöhen noch den Partikelgehalt der Raumluft.

Abhilfe schaffen weichmacherfreie Produkte, wärmere Wände und besseres Lüften. Den Ratgeber "Attacke des schwarzen Staubes" kann man kostenlos downloaden bei www.umweltbundesamt.de Suchwort "Fogging".

Wie man Terrakottaböden richtig pflegt

Terrakottafliesen sind von Natur aus sehr porös und saugfähig im Unterschied zu glasiertem Steinzeug, das von Haus aus wasserabweisend ist. Ein Cottobelag dagegen muss schon vor dem Verfugen mit einer so genannten Ausfughilfe imprägniert werden, damit Mörtelreste später rückstandslos entfernt werden können. Bevor dann die schützende Wachsschicht aufgetragen wird, müssen die Fliesen mit einem Absäuerungsmittel oder Erstreiniger (Zementschleierentferner) und viel Wasser sauber gewischt werden und tagelang austrocknen. Wenn dieses Wachs (z. B. "Cotto-Deckwachs" von sopro.com ) fachgerecht aufgetragen und auspoliert ist, hat der Boden seinen endgültigen Grundschutz bekommen, und nun braucht er eigentlich nur noch wenig Pflege; Fegen oder Saugen reicht meist.

Wenn man wischt, dann nie mit einem gängigen Haushaltsreiniger, sondern mit einem milden Zusatz (z. B. "Cotto Pflegemilch" von lithofin.de), der säubert, ohne die Wachsschicht anzugreifen. Aus der Provence ist folgendes Hausmittel überliefert: 1/2 Liter Zitronensaft und 1/8 Liter Olivenöl mischen und davon einen Esslöffel in 10 Liter warmes Wischwasser geben.

Knete, Kaugummi & Kuli spurlos beseitigen

Kinder machen oft die ganze Wohnung zum Spielplatz mit Kollateralschäden wie Knete im Teppich, Kugelschreiber auf dem Parkett oder Kaugummi im Sofa.

Kaugummi und Knete entfernt Eis- oder Kältespray aus der Apotheke: Man sprüht das Flüssiggas einfach auf und kann dann die gefrorene Masse herunterbrechen bzw. vorsichtig abkratzen, Reinigungsbenzin besorgt den Rest. Von Holzoberflächen beseitigt Zahnpasta Kulispuren, die man mit einem feuchten Haushaltstuch fest abreibt, notfalls mehrmals. Kulispuren aus T-Shirts oder Hosen wiederum löst Haarspray: Man sprüht es auf und wäscht es unter fließendem Wasser aus. Der Trick: Gleiches löst sich in Gleichem – der unpolare Alkohol im Haarspray löst die unpolare Tinte. Filzstift entfernt man übrigens gut mit Nagellackentferner ohne Aceton. Auf Wänden hilft ein Natron-Wasser-Brei, den man aufreibt.

Eine Fußbodenheizung nachträglich einbauen

Mit einer Fußbodenheizung spart man sehr viel Heizenergie, weil sie mit Niedertemperatur, also 35 Grad "fährt", Heizkörper brauchen meist eine Vorlauftemperatur von 60 bis 66 Grad. Wer bisher in einen Altbau eine solche Flächenheizung einbauen wollte, musste alle Böden, vor allem den alten Estrich, kernsanieren, d. h. komplett rausbrechen und neu aufbauen.

Jetzt gibt es eine Methode namens "Cut-Therm" (empur.com), mit der in den freigelegten Bestandsestrich Rillen für die biegsamen Rohrleitungen eingefräst werden. Dabei wird der entstehende Staub gleich aufgesaugt. Der vorhandene Estrich muss nur vier Zentimeter dick und aus Zement sein. Die biegsamen Heizungsrohre werden dann einfach eingelegt. Darauf wird je nach Endbelag nur Fliesenkleber (bei großen Fliesen zusätzlich eine Entkoppelungsmatte) oder eine selbstnivellierende Bodenausgleichsmasse aufgetragen. Diese Schicht ist Grundlage für alle Beläge, die sich für eine Fußbodenheizung eignen. Vorteile: Türen müssen nicht gekürzt werden, es geht schnell, man spart Geld und vermeidet Dreck.

So streicht man Farbe direkt auf Putz

Liebhaber von puristisch eingerichteten Räumen lehnen Tapeten jeglicher Art ab, selbst Raufaser ist ihnen schon zu viel. Wer verputzte Flächen streichen möchte, muss sie zunächst glätten. Dies geschieht mit sogenanntem Feinspachtel, einem weißen Pulver, das man kilo- oder säckeweise bekommt und mit Wasser anrührt (keinen Gips nehmen, er härtet viel zu schnell aus). Zum Spachteln verwendet man einen breiten, biegsamen Japanspachtel. Man trägt die Spachtelmasse kreuz und quer so dünn wie möglich und ganzflächig auf, wartet ein paar Stunden und schleift dann mit dem Exzenterschleifer Überstände behutsam ab.

Vorsicht: Verkantet man die rotierende Schleifscheibe beim Aufsetzen, schleift man Kerben ein, die man später wieder zuspachteln muss. Man nimmt am besten eine 120er-Körnung, eventuell sogar eine 180er. Beim Schleifen fällt viel extrem feiner Staub an, deshalb ist eine Staubmaske Pflicht (z. B. "Moldex FFP1" von dictum.com). Nach dem Entstauben und Durchlüften werden alle Flächen per Quast mit Universal-Tiefengrund eingelassen (z. B. "K451" von knauf.de), damit später die Farbe gleichmäßig haftet und ausgerollt werden kann.

Neues zum Nageln und Schrauben

Wer sich im Baumarkt öfter mal in der Schraubenabteilung aufhält, hat es bemerkt: Es gibt einen neuen Star unter den Schrauben. Die "Torx" hat der guten alten Kreuzschlitzschraube den Rang abgelaufen, denn ihr sogenannter Sechsrund-Schlitz (sieht aus wie ein Stern) erleichtert das Einschrauben, man muss kaum Druck ausüben. So wird der Schraubenkopf nie verletzt, und deshalb zeigt man ihn wieder so gern wie einst eine Linsenkopf-Schlitzschraube. Bei Spax heißen Torx-Schrauben übrigens "T-Star" (spax.de) und haben eine orangefarbene Packungskennzeichnung.

Ein paar Meter weiter im Regal findet sich übrigens noch eine recht neue und schnelle Befestigungsart für Unterkonstruktionen – der Nageldübel: Man bohrt nur noch einmal durch Holz oder Stein und schlägt dann den vorgesteckten Nagel gleichzeitig mit dem Dübel ein (z. B. "Attack" von tox.de).

Wie man Schimmel an Wänden verhindert

Unsere Innenräume werden immer besser gedämmt. Das senkt zwar den Heizenergieverbrauch, führt aber auch zu schnellerer Schimmelbildung. Schimmelsporen gedeihen überall dort, wo sich Luftfeuchtigkeit auf Wänden und Decken niederschlägt (Kondenswasser) und nicht schnell genug abgeführt wird oder diffundieren kann. Wenn bereits ein graugrüner Belag sichtbar ist, besteht sofort Handlungsbedarf!

Die Sporen sind hochgefährlich, sie können Allergien wie Asthma und Niesattacken auslösen, reizen Schleimhäute und Lunge. Durch gezieltes Stoßlüften kann man z. B. im Winter verhindern, dass Wasserdampf auf kalten Oberflächen kondensiert, etwa in Fensternähe. Wärmebrücken (kalte Wände oder Ecken) müssen aber auf Dauer beseitigt werden, am besten durch eine diffusionsoffene, sogenannte kapillaraktive Innendämmung (z. B. "iPor" von keimfarben.de). Bewährter Schimmelschutz sind zudem Kalkputze und -farben (z. B. von haganatur.de): Kalk ist alkalisch, darauf gedeiht kein Schimmel. Kalkfarbe gibt es auch wischfest und farbig (alpenkalk.de).

Abdichten – mit Acryl oder Silikon?

Elastische Fugen sind überall da Pflicht, wo zwei (Bau-)Materialien aufeinandertreffen: Türrahmen auf Wand, Fliese auf Badewanne oder Parkett auf Estrich. Generell gilt, dass Acryl-Dichtmasse einfacher und vielseitiger zu verarbeiten ist, Silikon hingegen dauerelastischer und feuchtigkeitsresistenter ist. Faustregel: Wo’s nass wird, kommt Silikon zum Einsatz, also in der Dusche, rund ums Waschbecken, an der Badewanne. Auch Küchenarbeitsplatten oder Spülen sollten besser mit Silikon abgedichtet werden.

Doch Vorsicht: Silikonfugen, die im Gegensatz zu Acryl nicht überstreichbar sind, sehen nur dann schön aus, wenn sie gleichmäßig und möglichst fein gezogen wurden. Wer Erfahrung damit hat, weiß, dass man erst üben muss, die Kartusche schnell und ansatzlos zu ziehen, und auch das Glätten mit dem in Spüliwasser getauchten Finger will gelernt sein. Mittlerweile ist so genanntes Einfach Silikon von sista.de zu haben, das man wieder korrigieren kann und das wasserbasiert ist. Ansonsten gibt es Acryl- und Silikon in Kartuschen für verschiedene Situationen: bei Sista in 14, bei Knauf in neun Sorten (knauf-bauprodukte.de).

Wie man Kratzer im Parkett ausbessert

Bis zu einem gewissen Grad sind Kratzer im Parkett Nachweis seiner Qualität, denn Gebrauchsspuren unterscheiden es von Laminat (was nur nach Holz aussieht und eine so harte Oberfläche hat, dass es kaum Abrieb zulässt). Altes Parkett ist meist aus massiver einschichtiger Eiche und ein Verbund aus schmalen Riemen, neues ist meist dreischichtig und liegt als Brett auf dem Boden.

Ist ein Parkett geölt, lässt sich der Kratzer herausschleifen (120er- bis 240er-Körnung) und dann mit Hartöl (z. B. von clou.de) einlassen. Ist das Parkett jedoch versiegelt, muss der Lack erst entfernt werden – entweder großflächig mit einem Exzenterschleifer oder scharfkantig vom betroffenen Riemchen. Hier hilft ein Oszillierschleifer wie der "Multimaster" von fein.de. Wichtig ist, beim anschließenden Versiegeln nicht neuen auf alten Lack zu streichen, denn Übergänge würden sich abzeichnen.

Welche Holzfarben draußen lange decken

Ein deckender Anstrich für eine Holzfassade muss so einiges können: Er muss Regen abweisen, gleichzeitig aber das Holz atmen lassen, also offenporig sein. Und das bedeutet: Die Farbe muss eine Deckschicht bilden (im Unterschied zu einer Lasur, die vollkommen ins Holz eindringt), aber keinen Film, sonst reißt sie bald und blättert ab. Und schließlich muss sie UV-beständig sein, sonst bleicht sie aus.

Der Klassiker unter den Holzdeckfarben ist die ölbasierte „Landhausfarbe“ von Osmo (www.osmo.de), die es fertig in 18, auf Wunsch in allen 1950 NCS-Farbtönen gibt. Die High-Solid-Farbe enthält hauptsächlich pflanzliche und mineralische Bestandteile und ist äußerst ergiebig (ein Liter deckt knapp 30 Quadratmeter), braucht keine Grundierung, lässt sich ansatzlos verstreichen und haftet durch chemische Verbindung (Verkieselung) auf dem Untergrund. Das tun auch Silikatfarben, die unter Insidern als besonders langlebig und farbecht gelten. Keimfarben hat mit "Lignosil" eine patentierte Holzdeckfarbe entwickelt, die als das Nonplus- ultra gilt (www.lignosil.de).

Wenn Nadelholz frisch und hell bleiben soll

Ölt man Nut-und-Feder-Bretter aus Fichte, Kiefer oder Lärche nach dem Verarbeiten lediglich, vergilben sie und verlieren ihren frischen blassen Ton. Es gibt zwar weiß pigmentierte Öle oder Wachse, aber die legen einen Schleier über die Maserung, der den ursprünglichen Holzcharakter kaschiert. Mit Lauge hingegen konserviert man die Helligkeit der neu verlegten Bretter auf Dauer, ohne sie abzutönen. Die wässrige Lösung dringt transparent und rückstandslos ins Holz ein und bleicht es (z. B. von auro.de oder von faxeshop.de).

Dafür benutzt man einen Nylonpinsel oder eine Schaumstoffrolle und achtet darauf, dass man keinen Hautkontakt hat. Zum Nachbehandeln und Pflegen nimmt man Holzseife, die ins Wischwasser gegeben wird; möchte man einen weißlichen Ton haben, wählt man weiß getönte. Lauge und Seife gibt es auch als Proben zum Austesten (woca.info).

Wie ein Lackierpinsel richtig sauber wird

Beim ersten Streichen sind Pinsel weich und elastisch und geben die Farbe gleichmäßig ab. Macht man sie aber danach nicht ordentlich sauber, verklebt Farbe ihre Haare und sabotiert jeden weiteren glatten Anstrich. Der gelingt, wenn man die Farbreste aus den oberen Pinselregionen herausbekommt.

Bei wasserlöslichen Lacken (Acryl) ist das einfach: Zunächst spült man den Pinsel unter laufendem Wasser aus, biegt und spreizt die Haare, spült sie reibend durch. Dann gibt man etwas Geschirrspülmittel in den Pinsel, walkt die Haare sorgfältig durch, spült klar nach, trocknet ihn mit einem Tuch und lagert ihn liegend. Wurden Kunstharzlacke (Alkyd) verwendet, muss der Pinsel vorm Auswaschen erst mit speziellem Reiniger sauber gemacht werden. Heute gibt es ökologische Sorten, die den Lack emulgieren und dadurch wasserlöslich und biologisch abbaubar machen (www.geiger-chemie.de): Man füllt etwas davon in ein Glas, stupst den Pinsel mehrfach hinein und achtet darauf, dass auch die oberen Regionen durchtränkt werden. Dann lässt man Wasser einlaufen und spült den Pinsel aus.

So leben Terrassendecks länger

Das Wohnen wird immer offener und luftiger, schwellenlose Fenstertüren schlagen eine Brücke zwischen Zimmer und Balkon oder Terrasse. Der angesagte Bodenbelag für draußen ist in diesem Fall ein Holzdeck, das es aus vier Materialien gibt: Thermo-, Hart- oder Weichholz und als neue Alternative aus WPC (wood plastic composite). WPC wird wegen seiner Wetterfestigkeit zwar immer populärer, gilt vielen aber als Kunststoff, der nicht so recht in die Natur passt; zudem kosten die Bretter oft um die 80 Euro pro Quadratmeter. Wenn man ein Holzdeck richtig konstruiert, hält es locker zehn, 15 Jahre, auch wenn es "nur" aus kesseldruckimprägnierter Fichte (20 Euro/qm) besteht.

Wichtig ist, dass Bretter und Lagerhölzer stets schnell trocknen können, die Bildung von Feuchtenester etwa durch altes Laub unter den Brettern, die das Holz gammeln lassen, muss vermieden werden. Die Lagerhölzer sollten nur punktuell auf dem Untergrund ruhen, genau waagerecht ausgerichtet sein, und die einzelnen Bretter sollten mit sechs Millimeter Abstand mit speziellen Terrassenschrauben aus Edelstahl (spax.com/de) befestigt sein.

Wie ein Wasserhahn wieder leicht schwenkt

Küchen- und Badarmaturen drehen sich am Anfang schön leicht, aber nach ein paar Jahren fällt das Schwenken schon schwerer, mitunter dreht sich sogar die ganze Armatur mit. Spätestens dann muss man eingreifen, sonst leiert die gesamte Befestigung im Becken oder in der Arbeitsplatte aus, und der Wasserhahn wackelt.

Im Baumarkt gibt es so genanntes Armaturenfett in Tuben (z. B. von Glissa), mit dem man die Steckspindel des Hahnes einschmiert. Dafür löst man die seitliche oder hintere Inbusschraube, mit der die meisten modernen Hähne am Armaturkörper befestigt sind. Das geht mit einem passenden Inbusschlüssel (ein Set mit den gängigsten Größen sollte in keiner Werkzeugkiste fehlen). Dann zieht man den Hahn heraus, fettet seine Dichtung und Spindel mit dem Finger dick ein, steckt ihn wieder zurück und schraubt die Inbusschraube fest an – fertig.

Was Algen an der Fassade verhindert

Moderne Architektur und Weiß sind ein Traumpaar, schon die Kuben des Bauhauses strahlten am liebsten licht und leicht. Leider hält die Pracht oft nicht lange, denn vor allem an den Nordseiten bilden sich gern hässliche grüne Algenbeläge. Ursache ist zu viel Feuchtigkeit, die als Regen oder Kondenswasser auf der Fassade "austaut" und kaum oder viel zu langsam trocknet – ein idealer Nährboden für Algen. Fassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem auf Polystyrolbasis erweisen sich übrigens als besonders anfällig, denn sie sind weder atmungsaktiv noch warm, im Schatten bleiben sie lange feucht.

Wer kann, verputzt sein Haus von vornherein mit einem kapillaraktiven, alkalischen Silikatputz, der Feuchtigkeit aufnimmt (z. B. von gima-spezial.de) und streicht ihn mit einer Silikatfarbe (z. B. von keimfarben.de). Aber auch ein Anstrich mit einer auf Nanotechnologie basierenden Farbe wirkt. Diese noch wenig verbreitete Beschichtungsart ist gleichzeitig diffusionsoffen und extrem wasserabweisend, zudem überbrückt sie Risse und widersteht Abgasen ("Bioni Perform" von bioni.de).

Gibt es Dimmer für LED-Lampen?

Wer sich in letzter Zeit eine LED-Birne gekauft hat, musste zu Hause feststellen, dass sie sich nicht dimmen lässt. Kein Wunder: Eine LED-Lampe (light emitting diode) funktioniert elektrotechnisch völlig anders als eine Glüh- oder Halogenlampe, sie braucht einen anders gearteten Dimmer. Einfach losgehen und im Bau- oder Elektromarkt einen LED-Dimmer suchen, klappt nicht. Man muss nämlich genau wissen, welche Art von LED-Lampe man dimmen möchte.

Klingt anstrengend, aber alle Welt muss sich eben erst an die neue Lichttechnik gewöhnen. Das lohnt sich: LED-Lampen verbrauchen 85 Prozent weniger Strom und brennen 40.000 statt 1.000 Stunden lang. Das Internetforum ledhilfe.de gibt den Tipp: Lampe und Dimmer immer gleichzeitig kaufen; und sich von Experten beraten lassen, zum Beispiel bei Conrad oder im Lampengeschäft. Auch übergreifend naht Hilfe: Bekannte Marken wie Osram, Merten, Jung und Gira haben das digitale Dimmverfahren "Ledotron" erfunden, das LED-Lampen und Dimmer grundsätzlich kompatibel macht und noch in diesem Jahr eingeführt werden soll. www.ledotron.de

So pflegen Profis ihre Gartenmöbel

Gartenmöbel aus Teak kann man jahrelang im Regen stehen lassen, das Holz ist hart, wetterfest und resistent gegen Schädlinge. Überlässt man aber Bank, Tisch und Stühle dauerhaft der Witterung, bildet sich auf dem ergrauten Holz bald ein rauer, grün-schwarzer Belag, den die Sonne mit der Zeit auch noch aushärtet. Einige raten zu speziellem Teakholz-Entgrauer und der anschließenden Behandlung mit Teak-Öl, andere rücken mit dem Hochdruckreiniger an und empfehlen danach einen Feinschliff mit 120er-Körnung.

Biergartenwirte kennen einfachere Tricks: Sie lassen ihre Möbel ein, zwei Tage vom Regen einweichen, dann greifen sie zur Scheuerbürste, und damit ist die aufgeweichte Patina ruck, zuck abgeschrubbt. Nachgespült wird mit grüner Seife – fertig. Ist das Holz trocken, glättet ein Schleifschwamm (z. B. Brillux "Schleifblock 1353") aufgestellte Holzfasern. www.brillux.de

Wie Fliesenfugen schön hell bleiben

Jeder kennt das: Nach dem Verlegen sind die Fugen zwischen den Fliesen schön sauber und hell, nach ein paar Jahren sind sie schmutzig und grau. Das ist zwar nicht weiter schlimm (ihrer Funktion tut das keinen Abbruch), aber wenn Fugen mit der Zeit verdunkeln, beeinträchtigt das das Fliesenbild. Bei hellen Fliesen zum Beispiel entsteht mit der Zeit ein Raster: Was früher ruhig aussah, wirkt nun unruhig. Nur, wie bekommt man die Fugen wieder sauber?

Jedenfalls nicht mit einem scharfen Badreiniger: Lässt man den nämlich einwirken und rubbelt dann mit dem Putzschwamm nach, reibt man den Dreck erst richtig ein. Hier ein Trick: Man träufelt Klarspüler für Geschirrspülmaschinen auf die Fugen, putzt mit einer alten Zahnbürste kräftig nach – und zack, ist der Schmutz weg. Zugegeben, bis man größere Flächen geschafft hat, vergeht einige Zeit, aber der Effekt ist grandios: Die Fugen strahlen wie neu. Dauerhaft hell bleiben sie mit einem Imprägniermittel namens "KF-Fugenschutz": Es wird mit dem Pinsel aufgetragen, zieht 20 Minuten ein und versiegelt die Fugen unsichtbar.

"KF-Fugenschutz" ca. 14 Euro pro 500 ml: www.lithofin.com, online beispielsweise zu bestellen bei www.wunschbad24.de

Was Estrich zum edlen Boden macht

Sehr angesagt ist seit ein paar Jahren Sichtestrich, ein Betonboden, der früher allenfalls im Keller oder in der Garage geduldet wurde. Was ihn heute salonfähig macht, ist letztlich seine Oberflächenbehandlung, die mal urig, changierend oder samtig aussieht. Dafür wird der Estrich entweder gescheibt, geschliffen oder beschichtet. "Scheiben" nennt man die Endbehandlung von Zementestrich, dabei wird das noch nicht ausgetrocknete Material verdichtet und dadurch geglättet. Anschließend erfolgt eine Lackierung mit Epoxydharz. Kosten: rund 30 Euro pro Quadratmeter.

Geschliffen wird die Oberfläche von Calciumsulfat-Estrich. Diese früher auch als Anhydrid-Estrich bezeichnete Art kann z. B. in einem Loft fugenlos verlegt werden. Mischt man ihm Eisenoxyd zu, wird er dunkler und changiert farblich. Mit Epoxydlack-Versiegelung kostet er am Ende etwa 65 Euro pro Quadratmeter.

Die feinste Estrich-Erscheinung kommt mit einer Beschichtung daher, einer selbstnivellierenden Spachtelmasse – auch Fließestrich genannt –, die 5 bis 10 Millimeter dick ist, samtmatt und ebenmäßig aussieht und gut 80 Euro pro Quadratmeter kostet (www.ardex-pandomo.com).

Was die gute alte Glühbirne ersetzt

Seit Ende 2012 sind auch die letzten Glühlampen aus dem Handel verschwunden. Nun müssen wir uns wohl oder übel an die neue Ära energiesparender Leuchtmittel gewöhnen – so weit die schlechte Nachricht. Die gute: Es gibt eine Alternative, die nicht so teuer ist wie eine LED-Lampe und die auch nicht Minuten braucht, um hell zu werden, wie eine Energiesparlampe: Halogen.

Die kleinen Lampen mit Sockel G9, G4 oder GY6.35 gibt es mittlerweile auch in Birnenform, mit den herkömmlichen Schraubfassungen E14 und E27 und in allen Lichtstärken (z. B. "Classic Eco" von www.osram.de). Diese Lampen lassen sich ausnahmslos dimmen (was bei LED- und Energiesparlampen oft ein Problem ist). Auch gut zu wissen: Hersteller Paulmann (www.paulmann.com) führt neuerdings sogenannte Sockelsets aus Stecklampen, Schraubsockeln und Glaskolben im Programm, mit denen man sich eigene Lampen zusammenstellen kann.

Übrigens: Die Helligkeit einer Lampe wird in Lumen (lm) gemessen, nicht in Watt! Watt bezeichnet lediglich den Stromverbrauch pro Stunde. Der Helligkeit einer ehemaligen 60-Watt-Glühbirne entsprechen circa 600 bis 700 Lumen.

Glühbirnen-Leuchte "Muurla Moomin", 25 x 16 cm, ca. 62,96 Euro: über www.rove.de

So halten Dübel in Altbauwänden

Wenn man beim Bohren in eine Altbauwand eine Fuge erwischt (deren Mörtel meist auch noch sandig ist), dreht der eingesteckte Dübel beim Anschrauben mit und hält nicht. Man kann versuchen, statt eines Fünfer- einen Sechser-Dübel oder gar Achter-Dübel zu nehmen und den Haken oder die Schraube vorsichtig einzudrehen. Oft hilft aber auch das nicht, meist franst das Loch immer mehr aus.

Für solche Fälle sollte man ein Säckchen Blitzzement zur Hand haben (z. B. von www.ceresit.de), mit dem man das Loch füllt. Dafür feuchtet man das Bohrloch mit einem Pinsel an, drückt den angerührten Zement rasch mit einem Spachtel hinein, setzt dann den Dübel ein, glättet den Wandanschluss und wartet ein paar Minuten, ehe man etwas einschraubt. Eine Alternative dazu ist "Powerknete" (www.pattex.de), eine Zweikomponentenpaste, die man in kleinen Mengen anrührt und mit der man übrigens auch Holz, Kunststoff oder Metall ausbessern kann. Sehr professionell sind ansonsten sogenannte Injektions-Ankerhülsen, in die per Kartusche Mörtel gedrückt wird (www.fischer.de).

Türen matt oder glänzend lackieren?

Grundsätzlich gilt: Glänzend lackierte Türen wirken stets edler als matte, es steckt aber auch mehr Arbeit darin.

Zunächst wird mit der Hand und dem Exzenterschleifer grob geschliffen (80er-Körnung), dann gespachtelt (z. B. mit "Lackspachtel 518" von www.brillux.de), nochmals geschliffen (120er), das erste Mal lackiert, wieder geschliffen (180er) und ein zweites Mal lackiert.

Eine Mattlackierung begnügt sich oft mit einmaligem Spachteln und Schleifen und zwei Anstrichen. Die Frage "matt oder glänzend" stellt sich nur, wenn alle Türen auf einmal lackiert werden sollen, ist bloß eine dran, passt man sie den anderen an. Zunächst prüft man, wie viele Schichten Lack bereits aufgetragen wurden. Gerade in Altbauten finden sich so viele Nasen, Risse oder Dellen, dass erst einmal alle Schichten heruntermüssen. Als Laie ist man da jedoch schnell überfordert.

Autor: Thomas Eichhorn