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Wie man für jede Malerarbeit das optimale Abklebeband findet

Zu Malerarbeiten gehört unweigerlich auch das Abkleben von Rändern oder Übergängen. Dies geschieht mit einem Klebeband von der Rolle, landläufig Kreppband genannt. Das klassische hellgelbe Abklebeband ist jedoch mittlerweile veraltet, seine modernen Weiterentwicklungen heißen heute nicht nur Maler- oder Abdeckband, es gibt auch verschiedene Sorten, je nach Anforderung. Der namhafteste Anbieter, Tesa, führt gleich in drei Kategorien zehn verschiedene Klebebänder – zum Streichen, Lackieren, Abdecken oder Verlegen. Die wichtigsten Qualitätsverbesserungen sind das Vermeiden jeglichen Farbdurchschlags, die Dünnheit des Materials, bis zu sechs Wochen lange extreme Haftfähigkeit und UV-Beständigkeit, was im Außenbereich und im Sommer relevant sein kann. Besonders hilfreich dürfte das Klebeband "For Corners" sein, das für Lackierarbeiten (etwa bei Fenstern) schon vorgeschnittene Ecken hat, und die Papier- oder Kunststofffolie "Easy Cover", die bereits mit einer Klebekante ausgestattet ist.

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Wer bei dringenden Reparaturen sofort Hilfe weiß und organisiert

Wenn plötzlich der Keller unter Wasser steht oder ein Baum aufs Haus gekracht ist, tut schnelle Hilfe not. Schon seit 2014 ist eigens dafür der deutschlandweite Notdienst schadenengel.de rund um die Uhr mit der kostenlosen Notfall-Hotline 0800/000 56 11 aktiv. Der Service umfasst Soforthilfe bei Wasser-, Brand- und Elementarschäden sowie sonstigen Gebäudereparaturen. Dafür lädt man sich am besten die gleichnamige App herunter (itunes.apple.com oder play.google.com) und tätigt im Schadensfall schnell einen Notruf oder macht schriftlich Meldung. Nun stellt der mehrfach ausgezeichnete Dienstleister zusätzlich seinen Service per WhatsApp zur Verfügung. Damit können auch Bilder und Videos schneller übermittelt werden, und Handwerksbetriebe bekommen direkten Kontakt und authentischen Eindruck. Das vereinfacht die Vermittlung und Steuerung der Reparatur.

 

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Warum Kastenfenster erhaltenswert sind und wie man sie restauriert

Der Mercedes unter den Fensterarten, das Kastenfenster, hat schon vor 200 Jahren das bis heute gültige Prinzip von Isolierglas vorweggenommen: die Doppelverglasung (allerdings waren das bis in die 50er- Jahre hinein zwei separate Fenster hintereinander mit bis zu 20 cm Zwischenraum). Wer solche Fenster in seiner Wohnung oder Immobilie vorfindet, sollte sie unbedingt erhalten bzw. modernisieren. Dafür gibt es mittlerweile viel Unterstützung, vor allem aus der Fensterbranche selbst. Unter window.de findet sich z. B. ein Leitfaden für die Instandsetzung historischer Kastenfenster. Und das Portal www.fensterratgeber.de bietet unter dem Menüpunkt "Alte Fenster" einen Suchservice für entsprechende Betriebe. Nach der Restaurierung erreicht ein Kastenfenster den sehr niedrigen Durchlässigkeits-Ug-Wert von 0,9.

 

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Welche LED-Lampen mit normalen Lichtschaltern gedimmt werden können

Unsere bisherigen Dimmer für Halogen- oder Glühfadenlampen funktionieren nicht bei LEDs; wer die dimmen wollte, musste sowohl eine dimmbare Lampe als auch einen speziellen LED-Dimmer haben. Doch nun gibt es LED-Lampen, deren Lichtleistung sich stufenweise (je nachdem wie oft man schaltet) über den normalen Lichtschalter von 100 auf 25 Prozent reduzieren lässt. Im Onlineshop cht-cottbus.de finden sich aktuell elf LED-Lampen ab 6,25 Euro, die das sog. Stepdimming erfüllen. Bei philips.de heißen diese Lampen "SceneSwitch" und bei Osrams Neugründung ledvance.de "Duo Click Dim" oder "Relax & Active". Letztere wechseln beim Doppelklick auf den Schalter sogar die Farbtemperatur– von Warm- auf Coolweiß.

 

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Wie man schnell einen Handwerker findet und sicher ist, was er kostet

Seinen Maler, Fliesenleger oder Dachdecker kann man jetzt bequem und vor allem termin- und preisverbindlich bei homebell.de buchen. Ein solcher Service ist offensichtlich geboten, seit Klagen über geplatzte Handwerkertermine, schlechte Qualität und/oder nachträgliche Kostenexplosionen gang und gäbe geworden sind. Homebell ist ein neues Serviceportal mit Sitz in Berlin, das seit Oktober 2016 flächendeckend in Deutschland mit 3500 Meisterbetrieben zusammenarbeitet. Für den Innenbereich werden derzeit Maler, Maurer, Boden- und Fliesenleger vermittelt, für den Außenbereich Maler und Dachdecker. Zunächst definiert man seinen Bedarf per Klicken durch ein einfach zu verstehendes Menü und schickt es ab. Kurz danach erhält man einen Anruf unter seiner angegebenen Nummer und bespricht seine Wünsche mit einem Berater. Danach erhält man innerhalb von Stunden ein Angebot für den vereinbarten Termin und zum garantierten Festpreis. Das Angebot orientiert sich am jeweiligen Preisniveau vor Ort. Erst wenn der Kunde zufrieden ist, räumen die zertifizierten Hombell-Handwerker das Feld.

 

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Mit welchen Farben und Spachteln man Beton perfekt simulieren kann

Sichtbeton ist auf dem Boden längst salonfähig geworden, nun gibt es auch Beschichtungsmittel, mit denen man auf Putz oder Tapete das betontypische, changierende Graubild erzeugen kann. Am echtesten wirkt der Marmorfeinputz "Sentimento 78" von brillux.de, der zunächst in einfacher Kornstärke aufgebracht wird. Nach dem Trocknen folgt ein zweiter, dickerer Auftrag mit zweifacher Kornstärke. In diese noch nasse Schicht wird danach großflächig eine Plastikplane gelegt, mittels Kelle leicht angedrückt und schnell wieder abgezogen. So entsteht eine teils raue, scheckige Oberfläche, die wiederum mit der Glättekelle geebnet und am Ende imprägniert wird. Wer nicht so viel Aufwand treiben möchte, findet bei schoener-wohnen-farbe.com unter Produkte/ Trendstrukturen "Beton-Optik" als Grund- und Effektspachtel inklusive einer filmischen Anleitung.

 

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Was man tun kann, um alte Raufasertapeten verschwinden zu lassen

Schlichte, glatte Wände sind hoch im Kurs. Leider findet man als Mieter meist Raufasertapete vor. Bislang musste man diese mehr oder weniger mühsam entfernen, und nicht selten taten sich dann Risse, Fugen oder Löcher auf, die man zunächst schließen und glätten musste, bevor man (endlich) streichen konnte. Mit "Einfach glatt" von molto.de kann man sich das Tapetenablösen sparen, die leichtgängige Spachtelmasse verspricht eine glatte Wand in nur zwei Schritten: Die weiße, cremige Masse wird mit einer Spezialrolle, die es als Extra-Zubehör gibt, auf der Raufasertapete verteilt und nach 15 Minuten mit einem breiten Rakel, den es ebenfalls als Zubehör gibt, glatt gezogen. Das geschieht in vertikalen Abschnitten (max. drei Bahnen). Feine Unebenheiten werden vor dem Anstrich einfach von Hand abgeschliffen; dafür eignet sich 120er Schleifpapier.

 

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Wie man Rippen- oder Plattenheizkörper schlicht und schön macht

Wir haben gelernt, dass Heizkörper möglichst frei vor der Wand hängen sollen, damit ihre Wärme ungehindert strömen und strahlen kann. Leider bieten sie direkt unter Fenstern oder neben Türen (wo sie am sinnvollsten sind) selten einen schönen Anblick. Und selbst luftige Umbauten aus Holz und Lochplatten betonen sie eher noch, als sie zu kaschieren. Doch nun gibt es die Internetseite sentimo.de, auf der man sich eine Maßverkleidung aus lackiertem Metall für jeden seiner Heizkörper bestellen kann. Einzige Einschränkung: Es darf kein Verbrauchszähler an den Rippen oder der Front hängen. Das Angebot gilt also in erster Linie für Bewohner mit eigenem Heizkessel in ihrer Wohnung oder ihrem Haus. Auf der Website trägt man unter "Konfigurieren" die Maße und den Heizkörpertyp ein, bestimmt das favorisierte Design (es gibt zwei verschiedene), wählt unter 20 Farbtönen und bekommt gleich den Preis inkl. Versand angezeigt. Befestigt werden die Verkleidungen, die man zuhause zusammensteckt, später mit Magneten, auch dafür gibt es eine genaue Anleitung. Preis für eine mittelgroße Verkleidung: ca. 150 bis 200 Euro.

 

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Wie man automatisch jedes Jahr Strom- und Gaskosten sparen kann

Es hat sich herumgesprochen, dass man Strom-, Gas-, Telefon- und Internetkosten nur durch einen Wechsel des Anbieters senken kann. Wer das nicht tut, weil er Angst hat, dass damit technische Probleme einhergehen, kann zumindest bei Strom und Gas beruhigt sein: Die Versorgung ist garantiert, der Wechsel geschieht "hinter den Kulissen" zwischen dem alten und dem neuen Anbieter. Internet-Vergleichsportale wie verivox.de oder check24.de finden zwar den jeweils günstigsten Anbieter, aber den Anstoß zum Wechsel musste man bislang schon selbst geben – und ärgerte sich nicht selten, so lange gezögert zu haben, dass man die Kündigungsfrist (mal wieder) versäumt hatte und der ungeliebte Vertrag noch ein Jahr länger lief. Doch nun gibt es wechselpilot.com, ein neues Internetportal, das laufend die Energieverträge checkt und automatisch den günstigsten Tarif organisiert. Man meldet sich einmal an, und das war’s. Wechselpilot erhält lediglich 15 Prozent Provision vom eingesparten Betrag, dafür ist die Agentur aber unabhängig – im Gegensatz zu den anderen Vergleichsportalen, die für einen Neuvertrag Provisionen vom jeweiligen Anbieter erhalten. Auch Klassiker Verivox hat nun mit seinem Service "Prime" nachgezogen: Wer sich unter verivox.de/prime anmeldet, zahlt einmalig 30 Euro im Jahr und erhält dafür auch einen persönlichen Ansprechpartner. Der Online-Dienstleister überprüft sogar die Verträge für die Kfz-Versicherung oder das Internet und verspricht fürs erste Jahr Einsparungen von 250, fürs zweite Jahr von immerhin noch 100 Euro.

 

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Wer direkte, häusliche Hilfe beim Installieren von Rootern und Computern leistet

Smart-Home-Geräte, Internet-Fernsehen, WLAN-Router, Telefonanlagen, 3-D-Drucker – unsere Technik wird immer vernetzter, und die Bedienung der Geräte ist zusehends erklärungsbedürftig, man ist schnell überfordert und schreckt aus Mangel an Unterstützung vor Neuanschaffungen zurück. Der Technikanbieter Conrad Electronic (conrad.de) will seine Kunden künftig nicht mehr alleinlassen und bietet ihnen einen hochwillkommenen Service: Schon beim Kauf können Kunden im Laden oder online sogenannte Tekkies, auch Conrad friends genannt, buchen. Das sind Technikbegeisterte, die etwa in Onlineforen aktiv sind und zusätzlich Menschen aus ihrer Umgebung bei Technikfragen oder -problemen zu Hause unterstützen, also keine (teuren) Firmen mit Kostendruck. Die Installation einer Fritzbox zum Beispiel kostet pauschal nur 29 Euro. Der Service wird vom On-Demand-Portal Mila (mila.com) organisiert, das bereits seit 2013 technikaffine Menschen miteinander vermittelt.

 

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Der richtige Berater für eine Solaranlage

Es gibt einen neuen Berufsstand – den Solarteur, einen eigens für die Berechnung von Photovoltaikanlagen ausgebildeter Fachberater. Er ist berechtigt, ein neues Qualitätssiegel, den Solaranlagenpass, auszustellen. Dieses Zertifikat ist vom Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW) und von dem zugehörigen Verband der Elektroindustrie (ZVEH) initiiert und dokumentiert Bauteile und Qualität der betreffenden Anlage. Der Handwerker wiederum bestätigt, dass er nach den aktuellen Regeln der Technik gearbeitet hat. Der Pass schafft Sicherheit und Transparenz und bildet die Grundlage für Gewährleistungsansprüche. Auf der Website photovoltaikanlagenpass.de finden sich gut 1600 Solarteure.

 

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Wo man sich online seine Haustür selbst entwerfen kann

Wer seine alte Haustür gegen eine neue eintauschen möchte, kann im Voraus visualisieren, wie die Tür später aussehen soll: Man lädt ein Foto seines Hauseingangs auf den Computer, sucht sich bei haustuerdesigner.com ein Design aus und zieht es am Bildschirm genau über seine alte Haustür. Dann bestimmt man noch Farbe und Griff und druckt sich das neue Foto aus. Parallel kann man eine Anfrage an den Hersteller Bayerwald stellen (bayerwald-fenster-tueren.de).

 

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Wie man Macken, Kratzer und Löcher selbst repariert

Auch wenn der Vintage-Look gerade im Trend ist – es gibt Schäden an Oberflächen, die einfach nur schäbig aussehen: Bohrlöcher in Fliesen, Schrammen im Parkett, Emailleschäden an der Badewanne oder abgeplatzte Ecken im Waschbecken. Das Internetportal Picobello (picobello-shop.eu) bietet für vier Anwendungsgebiete – Möbeloberflächen, Holzböden, Fenster und Türen sowie für Sanitärkeramik – jeweils ein Reparaturset an, mit dem man störende Macken so gut wie unsichtbar macht. Das Holzboden-Set für ca. 50 Euro enthält z. B. Füllstoffhobel, Schmelzgerät, Versiegelungsstift und 15 Hartwachsstangen für alle Holztöne. Videos auf der Website führen genau vor, wie man’s macht.

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Wann ein Makler auf seine Provision verzichten muss

Käufer einer Immobilie brauchen keine Maklerprovision zu zahlen, wenn der Vertrag außerhalb von dessen Geschäftsräumen und ohne Widerrufsbelehrung zustande kam. Bei zwei Fällen wies das BGH die Klagen auf Provisionszahlung nach erfolgreichem Abschluss des Grundstückkaufvertrages ab. Denn: Per Mail abgeschlossene Verträge gelten als Fernabsatzverträge, und bei denen muss auf eine 14-tägige Widerrufsfrist hingewiesen werden.

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Wie man Mauern und Fassaden dauerhaft vor Algen und Moos schützt

Nicht allein die weit verbreitete Dämmung von Fassaden (auf dem kalten, dichten Untergrund bildet sich Kondenswasser), auch die Zunahme von Luftfeuchtigkeit durch den Klimawandel befördern den Algenbewuchs in nicht gekanntem Ausmaß. Der grünliche Belag bildet sich auf natürliche Weise (organische Verschmutzung) überall dort, wo sich Feuchtigkeit niederschlägt und nicht schnell genug trocknet. Das geschieht auf sämtlichen Untergründen im Außenbereich, die nie oder wenig Sonne bekommen. Verwendet man nicht mindestens einmal im Jahr die im Baumarkt erhältlichen und ökologisch unbedenklichen Algen-Ex-Anstriche (z. B. den "Algen- und Grünbelag Entferner" von mellerud.de), bilden sich auf Wegen oder Dächern sogar Moospolster, die dann nur noch mechanisch entfernt werden können. Dauerhaft Abhilfe schafft eine auf Photokatalyse beruhende Beschichtung ("Titano A" von getifix.de), die auf molekularer Ebene Algen zersetzt: Regen wäscht die entstandenen Abbauprodukte weg und eine neue Algenbildung wird so für Jahre verhindert.

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Wo man kostenlos ein kompetentes Modernisierungsangebot erhält

Wer plant, seine Fenster auszutauschen, und anfängt, sich zu informieren, ist schnell verunsichert: Ist dreifach tatsächlich besser als zweifach verglast? Bekomme ich dafür Fördergelder, oder muss ich dafür auch noch die Fassade dämmen? Soll ich Holz-Alu-Rahmen nehmen, oder tun es auch Kunststofffenster? Aber was ist mit Lüften? Erfordern neue Fenster nicht auch eine kontrollierte Belüftung? Schnell wird klar: Selbst vermeintlich einfache Modernisierungsvorhaben sind komplex, neutraler (!) fachlicher Rat ist geboten. Genau dafür gibt es jetzt das Internetportal energieheld.de, in das man Punkt für Punkt sein Vorhaben eingeben kann und dann ein gewerkeübergreifendes Angebot erhält. Das Portal unterscheidet zwischen den Themen Heizung, Dämmung, Fenster, Dach, Solarenergie, Klima/Lüftung und Energieberatung. Man erhält unverbindliche, kostenlose Angebote, die monatlich schon von 3000 Bauherren genutzt werden.

 

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Wann ein Heizanstrich besser ist als eine Wand oder Fußbodenheizung

Flächenheizungen im Boden oder in der Wand sind in kleinen Räumen, etwa im Bad, erste Wahl, weil sie keinen Platz beanspruchen, keine (flüchtige) Strömungs-, sondern nachhaltige Strahlungswärme erzeugen und zudem den Baukörper wärmen, also Kältebrücken minimieren und z. B. Schimmel an Außenwänden verhindern. Allerdings müssen sie aufwendig in Estrich oder Putz eingebettet werden. Das kann man sich jetzt sparen, denn es gibt den sogenannten Heizanstrich "Carbon4" von sanitaerwahl.de: Papierdünne, über einen 24-Volt-Trafo beheizbare Kupferkabel werden auf die Wand geklebt und mit Spezialfarbe überzogen. Es folgt ein normaler Wandanstrich.

 

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Wie man neue Fenster innen und außen rundum ideal abdichtet

Beim Bauen kommt es darauf an, ein dichtes Gebäude zu errichten, das kaum Wärme verliert und trotzdem atmungsaktiv ist, sprich diffusionsoffen. Mineralische oder pflanzliche Baustoffe erfüllen diese Voraussetzung, doch wo Fugen geschlossen werden müssen, wurde bislang oft hermetisch mit Schaum, Acryl oder Silikon abgedichtet. Das Problem: An der Nahtstelle zwischen Fensterrahmen und Wand befindet sich eine Wärmebrücke, wo sich Schimmel bildet, wenn dort Luftfeuchtigkeit kondensiert und nicht diffundieren kann. Eine Lösung bietet das Dichtungsband "Contega IQ" von Pro Clima (proclima.com). Seine Molekularstruktur ist so "intelligent", dass sie sich bei Kälte schließt und bei Wärme öffnet und eine ganzjährig dichte, aber atmungsaktive Fuge bildet.

 

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Wann intelligente Stromzähler Pflicht werden und wozu sie gut sind

Eine EU-Richtlinie schreibt vor, dass ab 2020 insgesamt 80 Prozent aller Haushalte mit sogenannten Smart Meters ausgestattet sein sollen, für Neubauten sind solche intelligenten Messsysteme dann sogar Pflicht. Im Rahmen der Digitalisierung der Energiewende sollen in Deutschland ab 2017 nach und nach von den Energieversorgern neue Stromzähler eingebaut werden, zunächst nur bei Kunden mit 10 000 Kilowatt Verbrauch im Jahr, ab 2020 dann auch für Haushalte mit mehr als 6000 Kilowatt. Smart Meters messen den Stromverbrauch einzelner Geräte und wann er stattfindet. Die Messwerte erlauben Kunden wie Versorgern, den Verbrauch gleichmäßiger über Tag und Nacht zu verteilen bzw. ein intelligentes Stromnetz aufzubauen, das die von Sonne und Wind abhängige Energiewende auf Dauer erst möglich macht. Hersteller wie Miele (miele.de) haben bereits Waschmaschinen und Trockner im Programm, die sich erst dann einschalten (lassen), wenn etwa nachts überschüssiger (und preiswerterer) Strom zur Verfügung steht.

 

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Wo man Fördergelder für den Schutz vor Einbrechern bekommt

Die Zahl der Einbrüche steigt ständig. Deshalb stellt die KfW, die Förderbank des Bundes, seit April 2016 Geld und günstige Kredite für Einbruchschutzmaßnahmen bereit (kfw.de/einbruchschutz). Es gibt je nach Höhe der Investition Zuschüsse von 200 bis 1500 Euro, in Kombination mit Baumaßnahmen zur Barrierereduzierung sogar bis zu 6250 Euro. Bedingung: Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten eingereicht werden, die müssen mindestens 2000 Euro kosten und von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Förderfähig sind Nachrüstsysteme für Fenster und Türen, Alarm- und Lichtanlagen sowie Bewegungsmelder. Kredite dafür werden für bis zu 50 000 Euro vergeben, Zinssatz 0,75 Prozent bei zehn Jahren Laufzeit.

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Warum eine Brennstoffzellen- Heizung effektiver ist als alle anderen

Außer Wärmepumpen gelten auch Mini-Blockheizkraftwerke, die beim Heizen gleichzeitig Strom erzeugen, als umweltfreundlichste Heizsysteme. Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erfährt nun mit der Brennstoffzellen-Technik eine weitere Steigerung, denn gegenüber einer üblichen Gas-Brennwertheizung lassen sich 40 Prozent Energiekosten sparen und die CO2- Emission um 50 Prozent senken: Das Mini-KWK-System "Vitovalor 300-P" von viessmann.de erzeugt Strom und erwärmt Wasser durch "kalte Verbrennung" (chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff per Katalysator und Elektrolyse). Erst wenn im Winter die kostenlos erzeugte Energie nicht ausreicht, springt die integrierte Gastherme an und erzeugt bis zu 15 Kilowatt Strom am Tag.

 

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Welche Handwerks- und Dienstleistungen von der Steuer absetzbar sind

Künftig müssen die Finanzämter auch alle Arbeiten des Schornsteinfegers, also seine Rechnungen für Mess- und Überprüfungsleistungen inklusive Feuerstättenschau, steuermindernd anerkennen. Neuerdings auch absetzbar sind Gutachten jeglicher Art wie etwa die Kontrolle von Fahrstuhl- und Blitzschutzanlagen sowie solche zur energetischen Haussanierung. Winterräumdienst oder Anschlüsse des Hauses ans öffentliche Versorgungsnetz bringen ebenfalls erstmals einen Steuerabzug. Konnte man bisher nur mit Ausgaben für Modernisierung und Renovierung Steuern sparen, darf man inzwischen auch die Waschmaschinenreparatur, eine Wohnraumerweiterung oder die Neuanlage des Gartens absetzen. Sogar 20 Prozent der Kosten für Haushaltshilfen, Alten-, Kinder- und Haustierbetreuer sowie Fensterputzer können ab sofort geltend gemacht werden (siehe auch vlh.de).

 

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Wie moderne Fenster den Wärmeverlust um mehr als 70 Prozent verringern

Warum es sich lohnt, selbst 25 Jahre junge Fensterscheiben genau unter die Lupe zu nehmen, zeigen diese Zahlen: Die ersten Isolierverglasungen von 1974 bis 1994 hatten noch einen Durchlässigkeitswert (Ug) von 2,6. Heutiges Wärmeschutzglas kommt auf 1,1 – eine Reduktion um knapp 60 Prozent. Und betrachtet man den Ug-Wert einer heute bei Neubauten gängigen Dreifachverglasung von 0,7, dann hat sich der durch Fensterscheiben bedingte Wärmeverlust um gut 70 Prozent verringert. Natürlich haben sich nicht nur die Scheiben verbessert, auch ihre Rahmen sind mittlerweile thermisch entkoppelt und reduzieren den Wärmeverlust von 5,6 auf 0,75 – eine Reduktion um satte 86 Prozent. Übrigens: Das Herstellungsjahr einer Scheibe erkennt man, weil es zwischen den Scheiben innen im Rand eingeprägt ist.

 

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Wie man in niedrigen Räumen eine Fußbodenheizung einbaut

Wer beim Modernisieren nachträglich eine Fußbodenheizung einbauen will, senkt durch den nötigen Heizestrich-Bodenaufbau die Raumhöhe um gut sechs Zentimeter. Das spricht in niedrigen Altbauten oft gegen solch energiesparende Flächenheizungen und endet bei klassischen Heizkörpern, die 60 Grad heißes statt 35 Grad warmes Wasser benötigen. Doch jetzt gibt es ein superflaches Fußbodenheizsystem von effidur.de, das insgesamt nur 15 Millimeter aufträgt: Zwei fest miteinander verbundene, profilierte Stahlbleche bilden Wabenplatten, die flächig ausgelegt und durch ein Klicksystem miteinander verbunden werden. In den Waben befindet sich die Warmwasserleitung. Sind die Platten verlegt, werden sie einfach mit dem systemeigenen Fließestrich vergossen, wobei nur eine Überdeckung von fünf Millimetern notwendig ist. Dabei genügen als Untergrund auch stark beschädigte Bohlen oder Fliesen – ein spezieller Bodenaufbau ist nicht nötig, wichtig ist allein, dass der Belag nicht schwingt, feucht oder baufällig ist.

 

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Wann Fensterfalz-Lüfter sinnvoll sind, um das Raumklima zu bessern

Wer denkt schon immer daran, mehrmals täglich querzulüften, um zu hohe Luftfeuchtigkeit zu verhindern? Dort, wo Wände und Fenster nicht super gedämmt sind, ist die Gefahr von Schadstoffkonzentrationen oder Schimmel eher gering, aber gerade in modernisierten Wohnungsbauten häufen sich die Klagen über schwarze Ablagerungen in Fensterlaibungen oder Außenecken. Einfache Abhilfe schaffen sogenannte Fensterfalz-Lüfter (z. B. von regel-air.de), die nachträglich so ins Fenster eingebaut werden, dass sie selbsttätig und permanent lüften. Sie brauchen keinen Strom, ihre Wirkungsweise ist rein thermisch (warm/kalt, trocken/feucht).

 

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Was die neue EnEV Bauherren vorschreibt

Seit 2016 gelten für Neubauten strengere energetische Anforderungen: Der Primärenergiebedarf  muss gegenüber der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 um 25 Prozent gesenkt werden (enev-online.de). Der Primärenergiebedarf ist die gesamte benötigte Energiemenge für Heizung und Warmwasser inkl. Erzeugung, Umwandlung und Transport. Die Berechnung dieses Wertes ist komplex, er betrifft sowohl den Transmissionswärmeverlust der Gebäudehülle als auch die Art der Heizung. Deshalb kann es schon ausreichen, statt mit fossilem Gas mit regenerativem Holz zu heizen (z. B. Pellets) – so kann man beim Dämmen etwas sparen.

 

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Wie man bei Hausrat- und Gebäudeversicherung sparen kann

Fast jeder hat eine Hausratversicherung, für die er Jahr für Jahr zahlt, auch wenn er sie gar nicht 
in Anspruch genommen hat. Versicherungsmakler Alecto aus Berlin hat jetzt ein Modell namens Friendsurance entwickelt, das Schadensfreiheit mit jährlichen Beitragsrückzahlungen belohnt und so Versicherungen günstiger macht. Dabei werden Versicherte online zu kleinen Gruppen zusammengeschlossen. Von den gezahlten Versicherungsbeiträgen fließt ein Teil in einen Rückzahlungstopf. Wenn kein Schaden eintritt, bekommt jeder einen Teil aus dem Topf wieder zurück – im Schnitt ein Drittel der eingezahlten Beiträge! Möglich ist dies nicht nur für Versicherungen, die neu über die Plattform friendsurance.de abgeschlossen werden, sondern auch für bereits laufende Hausrat-, Privat-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen, bald auch für Gebäudeversicherungen.

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Eine Trockenschüttung löst drei Probleme 
bei Holzbalkendecken

Noch bis in die 30er-Jahre wurden Geschossdecken mit Holzbalken, Draht- oder Strohmatten und Brettern gebaut. Wer solche Decken sanieren will, muss drei Probleme lösen: Trittschall, Wärmedämmung und Höhenausgleich. Bislang wurden oft mehrere Techniken kombiniert, die aber deutlich mehr Arbeit machten und zudem einen höheren Bodenaufbau zur Folge hatten. Nun gibt es eine Trockenschüttung namens "Bisotherm Bio" von bisotherm.de. Der Naturbims ist ein luftig-leichtes Granulat vulkanischen Ursprungs und gehört der Korngruppe 0,3 
bis 4 mm an. Er wird zwischen
den Balken eingebracht und gleichmäßig verteilt, bis diese bedeckt sind. Zum Schluss wird die Schüttung mit dem Richtscheit geebnet. Die einzelnen Körner verkrallen sich dank ihrer Struktur fast von selbst ineinander und sind der ideale (und direkte!) Untergrund für Estrich- und Holzbodenkonstruktionen. Verlegeplatten können einfach schwimmend darauf liegen.

 

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Warum Fenstertüren möglichst schlanke Profile haben sollten


Je schmaler und feiner Fenster-
und Türprofile ausfallen, desto mehr Licht fällt in den Raum. Für den Trend allerdings, Verglasungen auf Balkonen oder Terrassen mit Hebeschiebetüren und vollflächig auszuführen, spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle. Außerdem sehen Profile – obendrein in der Trendfarbe Anthrazit – eleganter aus, wenn sie möglichst zierlich sind. Mit den Systemen "MB-59HS" und "MB-Slimline" hat der Fensterspezialist aluprof.eu zwei Aluminiumserien entwickelt, deren Rahmen schmaler sind als aus statischen und energetischen Gründen bisher nötig. Trotzdem ermöglichen
die thermisch getrennten Bauteile Schiebetüren von maximal 280 cm Höhe und 330 cm Länge – und
 das mit der heute in Neubauten vorgeschriebenen Dreifachverglasung.

 

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Wie man mit wenig Aufwand Hunderte Euro Energiekosten im Jahr sparen kann

Wer nur sechs seiner 60-Watt-Glühlampen gegen gleich helle LED-Lampen austauscht (700 Lumen), spart gut 100 Euro Strom- kosten im Jahr. Das lohnt sich umso mehr, als LED- Lampen mittlerweile oft nur noch 5 Euro kosten. Dies ist einer von mehreren Energiespartipps der europäischen Kampagne "smergy" (be-smergy.de), die hierzulande von der gemeinnützigen GmbH "co2online" (co2online.de) getragen wird. 50 Euro im Jahr spart man zum Beispiel beim Kochen, wenn Topf und Herdplatte gleich groß sind und man Pfannen und Töpfe stets mit Deckeln schließt. Ein Sechstel seiner Heizkosten spart, wer seine Heizkörper um nur ein Grad niedriger einstellt. Ebenso einfach: die Außenwand hinter einem Heizkörper mit Alufolie beschichten, damit die Heizwärme reflektiert und in den Raum abgegeben wird. Und wer mehrmals täglich fünf Minuten lang stoß- und querlüftet, statt Fenster stundenlang auf Kipp zu stellen, verhindert, dass Laibungen später lange (und teuer) wieder erwärmt werden müssen. So vermeidet man übrigens auch Schimmel, der sich schnell oben um die Fenster herum bildet, weil dort die Wandpartien viel zu kalt geworden sind und nun Luftfeuchtigkeit darauf kondensiert.

 

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Strom und Wärme aus einem einzigen Solarmodul

Wer auf seinem Dach sowohl Strom als auch Wärme für Heizkreislauf und Brauchwasser gewinnen wollte, benötigte bislang zwei unabhängige Anlagen – eine für Solarthermie, eine für Photovoltaik (PV). Das führte zu einem unruhigen Dachbild und zu Platznot. Dabei liegt es nahe, beide Methoden zu kombinieren, denn PV-Module werden im Sommer bis zu 80 Grad heiß – Wärme, die man nutzen könnte. Und genau das macht das neue Solarmodul "2Power" von nelskamp.de – es erzeugt sowohl Strom als auch Wärme. Wie das funktioniert? Indem eine Solarflüssigkeit durch einen an der Rückseite des Moduls befindlichen Vollflächen-Wärmetauscher fließt. Die Flüssigkeit erwärmt sich dabei und gibt diese Energie wieder ab, wenn sie den Wärmetauscher im Schichtenspeicher durchströmt. Eine Pumpe lässt die Flüssigkeit dynamisch zwischen dem Modul auf dem Dach und dem Speicher zirkulieren. Positiver Nebeneffekt: Die Module bleiben kühler als bei konventionellen PV-Anlagen, da die Wärme in den Speicher fließt – das steigert den Stromgewinn. Denn je kälter eine PV-Anlage, desto höher der Wirkungsgrad.

 

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Gibt es auch elegante Fliegengitter?

Plissees werden nicht nur als Sichtschutz für bodentiefe Fenster oder in Erdgeschosswohnungen immer beliebter, jetzt gibt es die dezenten Faltrollos auch als Fliegengitter. Das ist vor allem bei Hebe-Schiebetüren praktisch, weil hier die üblichen Fliegengitter-Lösungen zum Klappen nicht funktionieren. Die Insektenschutz-Plissees aus schwarzem Netzgewebe von laemmermann.de werden rundum in der Türlaibung mit Aluprofilen angebracht und sind so fein, dass sie nur 22 Millimeter Aufbauhöhe beanspruchen und von innen kaum wahrnehmbar sind. Das Gewebe besteht aus maschenfest verschweißtem und kunststoffbeschichtetem Fiberglas, das reißfest, UV- und witterungsbeständig ist. Die pulverbeschichteten oder eloxierten Aluprofile sind in sechs verschiedenen Farben erhältlich und an ihren Gehrungsecken zusätzlich mit eingeschobenen Winkeln verstärkt. Plissees an Türen zieht man von links nach rechts zu, an Fenstern von oben nach unten. Montiert werden sie von Lizenzpartnern, die man über die Website kontaktieren kann.

 

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Warum es sich lohnt, Strom zu speichern

Wer sich heute eine Photovoltaikanlage aufs Dach setzt, bekommt für ein selbst erzeugtes Kilowatt Strom gerade mal
 12 Cent erstattet, in den Anfängen der Photovoltaik waren es noch 50 Cent – und das garantiert für 20 Jahre. Zwar mindert man seine Stromkosten immer noch deutlich (ein Kilowatt kostet heute 25 bis 30 Cent), doch das Einspeisen 
ins Netz ist längst kein lukratives Geschäft mehr. Der "PV-Rechner" des Internetportals solaranlagen-portal.com rechnet genau aus, was eine konkrete PV-Anlage leistet, einbringt, kostet und wie lange es dauert, bis sie sich amortisiert hat. Parallel zur sinkenden Attraktivität des Einspeisens steigt der Reiz, seinen selbst erzeugten Strom direkt zu verbrauchen. Dafür gibt es immer kompaktere und bessere Speicher, die es erlauben, den tagsüber gewonnenen Strom auch nachts zu nutzen bzw. ihn bis zu drei Monate lang einzulagern (z. B. "Power Storage Eco" von rwe.de). Die Batterien haben Kühlschrankformat, können 5 bis 14 Kilowatt speichern, kosten ab circa 7.500 Euro und werden von der KfW mit Zuschüssen gefördert.

 

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So werden Wände aus Gipskarton schön glatt

Im Trockenbau sind Gipskartonplatten erste Wahl, denn sie bilden schnell und sauber glatte Wand- und Deckenflächen. Nur an den Stößen kommt es oft zu Haarrissen oder Unebenheiten, die sich später hässlich abzeichnen. Um das zu vermeiden, wählt man zunächst eine kunststoffvergütete Spachtelmasse (z.B. "Uniflott" von knauf.de oder "Vario" von rigips.de), die staubfein ist und rissfrei aushärtet. Nie Gips oder Schnellspachtel verwenden! Dann legt man ein sogenanntes Rissband aus Gaze (z. B. "Lux" von obi. de) in das erste Spachtelbett, um die Fuge zu stabilisieren. Danach zieht man mit der Glättekelle darüber und spachtelt es in mindestens zwei weiteren Durchgängen eben ein. Gespachtelt wird wechselseitig mit einer Glättekelle und einem Gipserspachtel – und immer sowohl senk- als auch waagerecht. Das Finish geschieht mit einem Schleifschwamm (Körnung 100).

 

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Wie zu kurze Türen wieder länger werden

Gerade in Altbauten klafft zwischen
 den schönen alten Türblättern und dem Dielen- oder Parkettboden oft eine viel
zu große Fuge: Sie wurden irgendwann einfach abgeschnitten, damit Teppich- böden und/oder Spanplatten darunterpassten. Heute wird der alte Holzboden gern wieder aufgearbeitet, leider wirkt
 die gekürzte Tür nun wie verstümmelt. Innentüren sollte man möglichst wieder mit einer Massivholzleiste verlängern,
die bestenfalls von unten eingenutet 
und -geleimt wird. Der Übergang wird gespachtelt, geschliffen und zusammen mit der Tür lackiert. Weniger aufwendig sind eine oder zwei vorgesetzte Leisten (circa 5–6 cm breit), die einfach unten ans Blatt geschraubt und im Farbton der Tür lackiert werden. Überall dort, wo Außenräume betroffen sind (etwa bei Wohnungs-, Windfang- oder Kellertüren), sind übergroße Fugen Kältebrücken und werden am besten mit einer sogenannten Absenkdichtung geschlossen (z. B. von planet.ag oder graf-dichtungen.de): Beim Schließen der Tür drückt sich eine Gummilippe auf den Boden und stoppt die Zugluft. Es gibt welche zum Kleben, Schrauben oder Einfräsen – in 30 Längen.

 

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So findet man die richtige LED-Lampe

Über die Energiesparlampe (eine Art Mini-Leuchtstoffröhre), die erst nach Minuten ihre Endhelligkeit erreicht, redet schon keiner mehr. Auch Halogenlampen in Form der klassischen Glühbirne verschwinden langsam aus dem Fokus, denn in den Regalen machen sich flächendeckend LED-Lampen breit. Gut so: Die politisch gewollte Energiespartechnik überzeugt mit einem Angebot, das zumindest im Hauptsegment die ehemaligen 40-, 60- und 100-Watt-Birnen ersetzt, und zwar mit E14- wie E27-Fassungen und endlich auch zu moderaten Preisen (ab 4,99 Euro bei ikea.de).

Dazu muss man allerdings nun lernen, die Packungen richtig zu lesen. Am wichtigsten ist die Lumenzahl (lm), die die Helligkeit bezeichnet, früher fälschlicherweise in Watt ausgedrückt. Faustregel: die ehemalige Wattzahl mit 10 multiplizieren, das ergibt grob die entsprechende Lumenzahl, also 25 Watt = 250 Lumen, 60 Watt = 600. Auch wichtig: die Lichttemperatur. Sie wird in Kelvin (K) gemessen. Faustregel hier: Warmweißes Licht hat maximal 3000, kaltes Tageslicht 5300 Kelvin.

Mehr zum Thema: Ideen mit LED-Licht

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Wie Holzfassaden schön vergrauen

Vorgehängte, hinterlüftete Holzfassaden erobern mittlerweile auch unsere Städte, und nicht selten werden ihre Leisten oder Bretter naturbelassen, damit sie mit der Zeit edel vergrauen. Leider tun sie das nur dort, wo Sonne und Witterung ungehindert aufs Holz treffen. Unter Dachüberständen, Balkonen und Fensterbänken oder nach Nordosten bleichen sie oft nur aus. Und so entsteht ein eher unruhiges, oft schmuddelig wirkendes Gesamtbild.

Jetzt gibt es jedoch sogenannte Vergrauungsfarben, die die Fassade vom ersten Tag an gleichmäßig silbergrau tönen: Von remmers.de kommt die Holzschutzlasur "HK-Lasur Grey Protect", die auch vor UV-Strahlung, Bläue, Fäulnis, Schimmel- und Algenbefall und Wespenfraß schützt. Und von keimfarben.de gibt es "Lignosil- Verano", eine schnell trocknende Silikatfarbe ohne Biozide oder Lösemittel und in zwölf verschiedenen Graustufen.

Mehr zum Thema: das abgebildete Strandhaus in Neuseeland.

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Mehr Freiheit mit Multi-Tool-Technik

Die Lithium-Ionen-Technik (Li-Ion) für Akkus ist so weit fortgeschritten, dass nahezu jede Maschine kabellos damit betrieben werden kann, neuerdings sogar Handkreis- und Kappsägen, Winkelschleifer und Bohrhämmer. Und weil die Akkus ihre Ladung über Monate halten, untereinander austauschbar (innerhalb einer Marke) und obendrein in 30 Minuten wieder aufgeladen sind, haben Akkumaschinen endgültig selbst professionelle Baustellen erobert (z. B. bei metabo.de). Übrigens auch deshalb, weil sich die Kapazität ihrer Akkus auf 6 Ampere/Ah gesteigert hat (bosch.de).

Dieser neuen Freiheit und Flexibilität setzt das "Multi-evo-System" von blackanddecker.de nun die Krone auf: Das Multifunktionswerkzeug, das wie ein normaler Akkuschrauber aussieht, kann elf (!) verschiedene Maschinen sein: Stichsäge, Oberfräse, Heckenschere, Blech- oder Teppichschneider, Schlagbohrer, Luftpumpe, Winkel-, Oszillierschleifer, Bolzen- und klasssicher Bohrschrauber. Per Knopfdruck wechselt man in Sekundenschnelle elf Aufsätze aus. Die 18-Volt-(Antriebs-)Maschine liegt kompakt und griffig in der Hand, und auch die Aufsätze sind solide konstruiert.

Im Beispiel zu sehen: Heckenschere "AHS 54-20 LI" von Bosch.

 

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Wie man sein Haus in Schwedenrot streicht

Mit "Faluröd", einer Schlammfarbe, die nach wie vor mit dem Pigment Rotmulm aus dem Kupferbergbau in Falun hergestellt wird, strichen die Schweden einst ihre Häuser – sie sollten aussehen wie die Backsteinbauten der wohlhabenderen Mitteleuropäer. Heute ist das charakteristische Dunkelrot Synonym für skandinavische Ländlichkeit und wird immer noch original hergestellt ("Falu Rödfärg" über schwedischer-farbenhandel.de).

Die wässrige Lösung enthält holzkonservierendes Eisenvitriol, fachgerecht aufgetragen hält der offenporige Anstrich zehn bis 15 Jahre lang. Allerdings muss der Untergrund sägerau und unbehandelt sein. Da das nicht immer der Fall ist, gibt es mittlerweile Alternativen vom selben Importeur: Leinöl-, Silikonalkyd- oder Emulsionsfarben. Aber auch deutsche Hersteller führen den Original-Farbton (NCS 5040-Y80R), z. B. von osmo.de: "Landhausfarbe deckend, Nordisch Rot".

 

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Fliesenböden mit Beton beschichten

In 60er- und 70er-Jahre-Häusern, die zurzeit massenhaft saniert werden, ist
 das Erdgeschoss häufig komplett gefliest, mindestens sind es aber Eingangsbereich, Küche und Gäste-WC. Selten genügen diese Beläge heutigen Ansprüchen, man möchte sie entweder entfernen oder abdecken. Ersteres ist aufwendig (vor allem, wenn auch noch eine Fußbodenheizung darunter liegt), und obendrauf einen neuen Belag zu legen (Parkett oder Dielen zum Beispiel) erhöht den Boden um mehrere Zentimeter. Jetzt gibt es "Safetec" von quick-mix.de, eine zementgebundene Beschichtungsmasse, die nur 5 bis 10 Millimeter dick ist und nach dem Aushärten wie ein samtiger Betonboden aussieht – fugenlos bis 150 Quadratmeter.

Vor dem Anrühren und Verteilen der Masse wird eine Epoxydharzgrundierung aufgebracht, danach beschichtet und nach dem Aushärten mit dem Wischmopp matt oder glänzend versiegelt. Andere Produkte dieser Art sind "Microzement" und "-beton": 1 bis 7 Millimeter dünne Betonoberflächen (auch für Küchenarbeitsplatten) in 34 Farben (von microzementdesign.de).

 

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So hält man Glaswände leicht sauber

Duschabtrennungen aus Klarglas sind aus unseren Bädern nicht mehr wegzudenken, sie werten den Raum einfach auf. Allerdings sehen die Scheiben nur edel aus, wenn sie schön sauber sind. Am einfachsten ist es, sie sofort nach dem Duschen mit dem Fensterwischer abzuziehen. Wer dazu nicht immer Lust hat, kann sie auch sehr gut mit Klarspüler für Geschirrspülmaschinen einsprühen und abwischen. Der preiswerte Flüssigreiniger muss nicht erst einwirken, er ist dafür gemacht, Ablagerungen auf Glas zu beseitigen, und hält einige Male Duschen vor.

Wer sogar ein paar Wochen oder Monate lang nicht reinigen will, versiegelt seine Duschabtrennung mit einem sogenannten Regenabweiser aus der Nanotechnologie (z. B. "Carron Bad & Fliesen" von carron.de). Der Lotus-Effekt bewirkt, dass das Wasser von der Oberfläche abperlt und keinerlei Kalk-, Seifen- und Schmutzspuren hinterlässt. Nanotec-Versiegelungen (z. B. "Pro. Glass®Clear105" oder "Signapur" von glasprofi24.de) werden häufig auch schon werkseitig aufgetragen und halten drei bis fünf Jahre lang. Dieser Glaspezialist aus Ostwestfalen führt auch den Lotus-Reiniger "Mer", der zugleich reinigt und versiegelt.

 

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Wie man Rauchmelder dübelfrei befestigt

Rauchmelder in Wohnräumen sind mittlerweile in fast allen Bundesländern Pflicht, für Altbauten laufen mancherorts Nachrüstpflichten bis Ende 2017 (z. B. in Bayern). Den weißen Kunststoffdosen (Durchmesser 10 bis 12 cm, Höhe 4 cm) liegen Dübel und Schrauben bei, mit denen man sie an der Zimmerdecke befestigen soll. Gerade in Betondecken ist das harte Arbeit, denn kaum einer hat einen Bohrhammer zur Hand, allenfalls eine Schlagbohrmaschine.

Viel einfacher geht es mit einem Magnetscheiben-Set (z. B. "Magnetolink" von gev.de), dessen beide Teile an die Decke bzw. auf den Dosenboden geklebt werden. So kann man auch leichter Batterien austauschen: Man holt die Dose einfach herunter und wechselt entspannt aus. Für Rauchmelder, die eine fest eingebaute Batterie haben und nach zehn Jahren ersetzt werden, braucht man allerdings Ersatzscheiben.

 

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Was tun, wenn Türen von selbst zufallen?

Türen, die sich von allein schließen, sitzen schief, ihr Türblatt steht nicht senkrecht. Meist steht es oben weiter heraus als unten (eher unwahrscheinlich ist es, dass die ganze Wand inklusive Tür gekippt ist). Türblätter sind heute meist mit sog. Einbohrbändern an der Zarge befestigt, sie sind leicht zu verstellen: Man hängt das Türblatt aus und dreht (nur!) die obere Hülse im Uhrzeigersinn weiter hinein. Fällt die Tür dann immer noch von allein zu, wiederholt man das Ganze.

Wurden Zweifach-Einbohrbänder verwendet, kann man die Hülse mittels Inbusschlüssel weiter ins Blatt schieben. Schwieriger wird es, wenn es sich um klassische Aufschraubbänder handelt, wie sie früher im Altbau verwendet wurden. Die sind nicht justierbar, aber es gibt zwei Tricks: Um die Reibung zwischen Hülse und Zapfen zu erhöhen, kann man einen weichen Gummiring (sog. O-Ring) über den Zapfen schieben, der dann wie eine Bremse wirkt. Tischler empfehlen auch, den oberen Zapfen mit etwas Klopapier zu umwickeln, was die Leichtgängigkeit des Türblatts merklich einschränkt.

 

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Moderne Steinarbeitsplatten

Was im Küchenstudio immer häufiger auf den Küchenzeilen und -inseln glänzt und aussieht wie eine Steinarbeitsplatte, ist in Wahrheit ein Kunststein, der allerdings zu mehr als 90 Prozent aus Quarz besteht. Der relativ neuartige Werkstoff aus Steinmehl und Polymeren (der Fachbegriff lautet Quarzkomposit) feiert vor allem im aktuellen, monolithischen Küchendesign Einstand, denn er kann besonders dünn, glatt und homogen auftreten – alles Eigenschaften, die ihn für eine klare Küchenarchitektur auszeichnen.

Was an diesem Arbeitsplattenmaterial (z.B. "Silestone" von silestone.com) jedoch am meisten überzeugt, ist seine Haptik: Es fühlt sich weich und warm an, obwohl es hart und dicht ist – im Gegensatz zu Naturstein hat es eine nicht poröse Oberfläche. Außerdem ist es schlag- und kratzfest, säureresistent und bakteriostatisch: Es verhindert die Vermehrung von Bakterien, denn in die Rezeptur ist auch Silber gemischt. Quarzkomposite gibt es in gut 60 Farben und Dekoren und in drei Texturen: poliert, matt oder strukturiert. Die Platten sind bis zu 320 x 158 Zentimeter groß, 1,2 bis 3 Zentimeter stark und auch als Fliesen zu haben.

 

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Wie man Silikon und Fugen farbig angleicht

Badewannen, Duschtassen und Spritzwände müssen rundum mit Silikon abgedichtet werden, damit kein Wasser hinter die Fliesen oder in die Unterkonstruktion dringen kann. Silikonfugen sind eine Kunst für sich, nur mit viel Erfahrung werden sie dezent und gleichmäßig. Kein Problem ist es hingegen, dafür zu sorgen, dass Silikonfugen farblich zum übrigen Fugenbild passen.

Im Fliesengroßhandel findet man ein ungleich größeres Angebot als im Baumarkt. Der Fugenspezialist PCI aus Augsburg (pci-augsburg.eu) beispielsweise hat mit "Nanofug" und "Silcofug" ein farblich aufeinander abgestimmtes System von Fugenmörtel und dauerelastischer Dichtungsmasse im Angebot, das jeweils 19 (!) identische Farbtöne umfasst – von Caramel über Basalt bis zu Anthrazit. Mit dieser Farbpalette genügt man vor allem auch den neuen großformatigen und oft dunklen Fliesen.

 

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Fußbodenheizung bei Massivholzböden?

Massive Holzböden gelten als das Nonplusultra der Bodenbeläge, weil sie mit den Jahren eine schöne Patina bekommen, sich angenehm warm unter den Füßen anfühlen und Tradition und Handwerk ausstrahlen. Diskussionen gibt es allerdings immer wieder über die Frage, ob eine Fußbodenheizung für Massivholzböden gefährlich sei. Die Befürchtung: Das Holz könne durch die einseitige Erwärmung reißen, schüsseln oder extrem schwinden.

Um all das auszuschließen, kommen nur sogenannte Niedrigtemperatur-Systeme infrage, die mit 35 bis 38 Grad warmem Wasser arbeiten (klassische Heizkörper brauchen 60 Grad heißes). Im Unterschied zur gängigen Fußbodenheizung kursiert bei der für massive Holzböden das warme Wasser nicht in eng gewundenen Schläuchen, sondern in relativ wenigen Kupferrohren, an denen Aluminiumscheiben nahezu flächendeckend die Wärme ans Holz weitergeben. Das ganze Rohr- und Scheibensystem passt in die Hohlräume der Unterkonstruktion, sodass keine weitere Aufbauhöhe anfällt (janssen-heizungssysteme.com).

 

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Lack oder Lasur fürs Holz?

Wenn man Holzoberflächen farbig oder transparent streichen wollte, musste man sich bislang zwischen einer ins Holz eindringenden Lasur und einem filmbildenden Lack entscheiden. Eine neue Farbgattung, die sogenannte Lacklasur von bondex.de (www.bondex.de), vereint nun beide Qualitäten: Sie färbt wie eine Lasur und versiegelt wie ein Lack. Damit werden Oberflächen wesentlich robuster. Das wasserbasierte Gebinde eignet sich allerdings nur für den Innenbereich, insbesondere für Türen, Vertäfelungen oder Möbel. In der Küche etwa kann man Schränke nass abwischen, weil ihr Holz geschlossen und glatt ist, und in Verkleidungen kann sich kein Staub mehr in den Poren absetzen und schmutzig-grau wirken.

Unter den 14 Farbtönen von "Eiche-Mittel" bis "Palisander" sind vor allem Weiß, Grau, Anthrazit und Schwarz interessant, denn damit lassen sich in einem einzigen Arbeitsgang moderne Akzente setzen – für Türen und Fenster oder für unbehandelte Nadelholzmöbel, die man gern in einem Vintage-Ton ("Silbergrau") oder weiß pigmentiert ("Weiß") sehen möchte. Mit "Farblos" verhindert man, dass etwa Fichte vergilbt, sie bleibt natürlich hell.

 

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Trockenbau ohne Spachtel und Staub?

Im Gegensatz zur klassischen Stein-auf-Stein-Bauweise, die mit (nassem) Mörtel und Putz ausgeführt wird, sind im Trockenbau errichtete Räume sofort bezugsfertig. Trotzdem müssen Schraubenlöcher und Fugen immer noch gespachtelt und geschliffen werden, das kostet Zeit und macht Dreck. Jetzt gibt es ein Bausystem namens Perfectwall von www.knauf.de, dessen 58 cm breite und 258 cm hohe Gipskartonplatten nur noch auf die Rahmenprofile geklebt werden und deren Oberfläche bereits "wohnfertig" ist.

Zur Auswahl stehen außer Weiß elf Tapeten- und Dekormotive, von der fotorealistischen Klinkerwand über eine Trockenmauer bis zum Sichtbeton-Look. Um die "Boards" auf den U-förmigen Aluminiumprofilen zu befestigen, werden sie mit speziellem Zug-Druck-Zubehör (Clips und Laschen) aufgeklebt.
Auch neu: Im AppStore oder bei Google Play gibt es eine kostenlose App, mit einer Schritt-für-Schritt-Videoanleitung.

 

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Der richtige Weißton

Maler tönen Weiß grundsätzlich ab. Der Profi kippt einen Schuss Umbra oder Schwarz in den Eimer – und schon wirkt das Weiß etwas wärmer. Das Problem: Man bekommt exakt diesen Farbton nie wieder hin, wenn man z.B. mal eine Wand nachstreichen will. Und leider bezeichnen Namen wie "Creme-", "Alt-", oder "Wollweiß" viel zu ungenau, um welches Weiß es sich wirklich handelt, die Nuancenvielfalt ist unendlich.

Die Lösung sind fertig abgetönte Gebinde, die man immer wieder nachkaufen kann. Dabei ist die Weiß-Scala der RAL-Farben (www.ral-farben.de) eine sichere Bank, denn jeder der 213 RAL- Töne ist hierzulande allgemein gültig, jeder Farbenhersteller kann ihn anmischen, als Wandfarbe oder Lack. Es gibt allein neun RAL-Weißtöne von "Perlweiß" (No. 1013) bis "Papyrosweiß" (No. 9018), was sich im Vergleich allerdings als
 sehr helles Grau entpuppt. Als Türenlack empfiehlt sich übrigens der RAL-Ton "Verkehrsweiß"(No. 9016), er hat eine warme Note und passt ideal zum "Malerweiß ELF 956" von www.brillux.de, das ebenfalls schon vorgetönt ist.

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Was ist eigentlich eine Japansäge?

In der "Bibel" ambitionierter Heimwerker, dem Katalog Dictum von Dick (www.dictum.de), füllen allein Japansägen die ersten 15 Seiten. Es gibt drei Typen und 29 verschiedene Modelle, die von 18 bis 165 Euro kosten.

Allen gemein: Sie werden beim Sägen nicht geschoben, wie hierzulande üblich, sondern gezogen. Und genau das erklärt ihren Erfolg, denn dadurch werden die Sägeblätter nicht mehr gestaucht und tendenziell verbogen. Sie können viel dünner ausfallen, was wiederum den Sägeschnitt verkleinert und das Sägen erleichtert, weil weniger Holzfasern durchtrennt werden müssen. Mittlerweile gehören die Sägen vom Typ "Dozuki" oder "Kataba" zur Grundausstattung eines Tischlers, schon jeder Lehrling lernt, feine und saubere Schnitte damit auszuführen. Zinkenverbindungen etwa lassen sich mit der rückenverstärkten "Dozuki Universal 240" bestens schneiden: Ihr Blatt flattert nicht. (hier abgebildet: beidseitig verzahnte Japansäge "Ryoba")

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Woran man gute Akkusauger erkennt

Ein schnurloser Handstaubsauger ist im Wohnalltag überaus praktisch – vorausgesetzt, er ist stets aufgeladen, und seine Saugleistung bricht nicht nach wenigen Minuten zusammen. Das nämlich passiert bei älteren Modellen mit Nickel-Cadmium-Akkus (Ni-Cd-Akkus), die sich selbst entladen bzw. unter dem sogenannten Memoryeffekt leiden (die Akkuleistung nimmt stetig ab, wenn man die Akkus nicht regelmäßig leer laufen lässt).

Bessere Sauger werden mit Nickel-Metallhydrid-Akkus (Ni-Mh-Akkus) betrieben, deren Leistung entlädt sich nur zu 20 Prozent im Monat. Die besten Handstaubsauger sind jedoch mit Lithium-Ionen-Akkus (Li-Io-Akkus) ausgestattet (z. B. "Kobold VC 100" von vorwerk.de): einmal aufgeladen, schalten sie sich vom Stromnetz ab, laden sich obendrein schneller wieder auf und wiegen auch noch weniger. An der Voltzahl erkennt man die Saugkraft (nicht an der Wattzahl!), 10 bis 12 Volt sollte ein guter Sauger haben. Auch wichtig: 10 bis 15 Minuten Saugzeit und beutellose Auffangtechnik. Sieger vieler Tests ist übrigens der Philips "FC 6148" (philips.de).

 

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Wie man Metall einfach entrostet

Viele Terrassen-, Balkon- und Gartenaccessoires bestehen nicht aus Holz, sondern aus Metall, meist Eisen oder Blech. Da sie monatelang im Freien bleiben, setzen sie mit der Zeit Rost an. Das verleiht ihnen zwar Charme, macht sie aber irgendwann unansehnlich beziehungsweise kaputt. Mit Entrosten verbindet man mühsames Abschleifen, -kratzen, oder -bürsten von Hand - selbst mit Schleiftellern oder Drahtaufsätzen für die Bohrmaschine ein Vorhaben, das man gern auf die lange Bank schiebt.

Nun gibt es ganz neue Methoden, sich die Arbeit zu erleichtern: mit Entrosterbädern. Man legt die betroffenen Teile (z. B. Windlichter oder Petroleumlampen) in einen Eimer, "badet" sie ein bis drei Tage lang darin und bürstet sie danach mit Draht- und/oder Zahnbürste ab. Als Bad kann man entweder Discount-Cola verwenden (enthält Phosphorsäure) oder das säurefreie "Deox"-Granulat von korrisionsschutz-depot.de oder Mittel wie "Rostentferner-Tauchbad" (enthält Zitronensäure). Für feststehende oder große Teile gibt es auch ein "Rostentferner-Kraft-Gel" zum Auftragen (beides von www.hammerite.de).

 

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So verschwinden Kratzer im Plastik

Glänzende oder sehr glatte Kunststoffoberflächen werden mit der Zeit allein durchs Entstauben oder feuchtes Abwischen matt oder stumpf; oder sie bekommen Kratzer, die sich in kurzer Zeit als hässlicher schwarzer Strich abzeichnen. Normale Haushaltmittel helfen dann kaum (oder nur sehr kurz), jetzt muss poliert werden.

Polieren ist eigentlich dreierlei: Reinigen, Schleifen/Glätten und Versiegeln in einem Arbeitsgang, vergleichbar mit Zähneputzen. Und tatsächlich: Zahnpasta (vor allem solche mit dem Prädikat "white") ist das Hausmittel gegen Kratzer – auf Ceranfeldern, Handys, Sitzschalen, Uhrgläsern etc. Wirksamer sind allerdings professionelle Polierpasten, die es in Tuben, Dosen oder Blöcken gibt (z. B. bei www.polierbock.de). Einer der bekanntesten ist "Unipol Dur-Plastic-Polish", die, verwendet man sie regelmäßig, Kratzer und Erblinden (z. B. von Acryl) sogar verhindert.

 

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Warum dunkelgraue Häuser en vogue sind

Anthrazit und Schwarz sind bevorzugte Designfarben, denn als sogenannte Unfarben treten sie vollends hinter der Form, ihrem Untergrund, zurück - und betonen sie damit. Immer häufiger zeigt sich nun moderne Architektur - meist monolithisch geformte Häuser ohne Dachüberstand (im Volksmund "Monopoly-Häuser") - in tiefem Dunkelgrau.

Hinter diesem Trend steckt einerseits ökologisch und ökonomisch motivierter Minimalismus, andererseits technologischer Fortschritt: Früher war ein dunkler Hausanstrich tabu, vor allem mit einer Wärmedämmung darunter, weil beides sich bei Sonnenstrahlung extrem aufheizt und beim Abkühlen zu Rissen und Verformungen führt. Mit Weiß ist das kein Problem, weswegen fast alle neuen Häuser hell sind.

Mit der Edition "Carbon DarkSide" von www.caparol.de ist nun ein System entwickelt worden, das aus einer carbonfaserverstärkten, hochelastischen Deckschicht und einer thermostabilen Mineralwolle als Dämmstoff besteht und in allen satten dunklen Farben gestrichen werden kann - zum Beispiel in Anthrazit.

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Welcher Nagel sich wozu eignet

Nageln ist oft als rustikal verpönt, der ambitionierte Heimwerker bevorzugt die Schraube. Aber es gibt Situationen, da ist eine Nagelverbindung die beste – vorausgesetzt, man nimmt die richtige Sorte. Beim Bilderaufhängen etwa sind sogenannte Drahtstifte (normale Eisennägel) meist viel zu dick oder zu lang; oft lassen sie Putz abplatzen und halten dadurch schlechter oder stehen zu weit aus der Wand. Optimal sind sogenannte Sockelleistenstifte (z. B. bei seefelder.net): Sie sind dünn, spitz und aus Stahl, dadurch verkeilen sie sich in intaktem Putz bestens, und man kann sie anschließend mit der Zange auf Maß bringen. Man sollte immer zwei Längen zur Hand haben, 35 und 45 mm.

Wann immer man nagelt, setzt man den Nagel schräg an, damit er anzieht. Will man befestigen, wählt man Flachkopf-Drahtstifte, soll der Kopf möglichst wenig auffallen, greift man zum Senkkopf; mit einem Versenker treibt man dann den Nagel unter die Oberfläche und schließt das Loch mit Holzkitt. Um ein Reißen des Holzes zu verhindern, staucht man die Spitze des Nagels stets mit einem Hammerschlag, dann schneidet der Nagel beim Eindringen die Holzfasern an.

 

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So pflegt man Möbel aus Kunstgeflecht

Geflochtene Gartenmöbel, die meist aus Rattan bestehen, muss man vor Regen schützen, sie eignen sich hierzulande mehr für Wintergärten. Doch seit Bobby Dekeyser von dedon.de die Polyethylen-Geflechtfaser Hularo entwickelt hat, sind Geflechtmöbel gartentauglich geworden – und weit verbreitet. Gute Qualität ist durchgefärbt, bleicht nicht aus, fühlt sich weich und hart zugleich an, bricht und reißt nicht und erträgt Frost und Hitze.

Gereinigt werden die feinen und meist von Hand gefertigten Geflechte mit Haushaltsreiniger und einer Bürste oder mit einem mittelstark eingestellten Hochdruckreiniger. Sollten sich Algenablagerungen gebildet haben (z. B. an Rück- oder Unterseiten, wo keine Sonne hinkommt oder wo sich Kondenswasser bildet), hilft auch ein Algen- und Moosentferner, der mit der Sprühflasche aufgetragen wird und über Nacht einwirkt (z. B. "Allex" von lithofin.de).

 

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Was neue Fensterscheiben alles können

Wer noch Doppelglas aus den 70ern in seinen Fenstern hat, sollte wissen, dass die "Thermopenscheiben" von damals dreimal so viel Wärme entweichen lassen wie heutige, ihr Ug-Wert (Wärmedurchlässigkeits-Koeffizient) beträgt im Schnitt 3, derzeit gängige liegen bei 1.

Ohnehin ist Doppelverglasung auf dem Rückzug: Wer heute baut, verwendet in der Regel Dreifachverglasung, deren Ug-Wert bei 0,5 liegt, das sind satte 80 Prozent weniger. Was neue Scheiben alten auch noch voraushaben, ist ihre Sonnen- bzw. Lichtausbeute: Das Glas ist so durchlässig, dass es einstrahlende Sonnenwärme zu 63 Prozent und Tageslicht zu 74 Prozent ins Haus lässt. Gleichzeitig ist die Innenscheibe so beschichtet, dass Raumwärme in hohem Maße reflektiert wird. Beim führenden Scheibenhersteller interpane.com gibt es allein elf verschiedene Wärmedämmgläser (so heißen Scheiben heute).

 

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Solar-Lüfter gegen klammes Raumklima

In Zeiten steigender Energiekosten und bestens isolierter Innenräume kommt ein Produkt groß raus, das bislang kaum bekannt war: das Solar-Luft-Paneel.

Das Solar-Luft-Paneel (z. B. "Twinsolar" von grammer-solar.com) besteht aus einer schwarzen Kollektorfläche, 150 x 90 cm, in der sich die angesogene Außenluft erwärmt, und aus einem Ventilator, der seinen Strom aus eigenen Solarzellen bezieht. Das Paneel tauscht pro Stunde 120 m3 gefilterte gegen kalte, zu feuchte oder abgestandene Luft aus. Damit eignet sich das Gerät besonders für temporär genutzte Wochenend-, Ferien- oder Gartenhäuser und abgelegene Hütten, selbst (oder gerade dann) wenn sie keinen Stromanschluss haben.

Auch für dauerhaft bewohnte Häuser können sich Solar-Luft-Paneele lohnen: In Übergangszeiten sparen sie bis zu 30 Prozent Heizenergie. Der Markt ist inzwischen so gewachsen, dass es solche autarken Paneele jetzt auch in Klein gibt: Eines von scanheat.dk misst nur 87x57 cm.

 

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Was schlechte Gerüche neutralisiert

Ein unangenehmer Geruch hält sich manchmal tagelang oder hat sich regelrecht festgesetzt, es hilft weder waschen noch lüften. In der Küche stören z. B. Zwiebel-, Knoblauch- und Fischgerüche, die sich selbst von den Händen schwer abwaschen lassen. Polster oder Kleidung riechen schnell nach Nikotin. "Geruchskiller" wie Sprays, Cremes oder Befeuchter helfen immer nur kurz. Fest steht: Ein unangenehmer Geruch verschwindet nur, wenn er durch "Zerstörung" neutralisiert wird.

In umfangreichen Tests hat sich Edelstahl als der Neutralisierer penetranter Gerüche erwiesen, doch noch wird an einer wissenschaftlichen Erklärung geforscht. Vermutet wird – gestützt auf zahllose Erfahrungen privater Tester –, dass Edelstahl eine katalytische (auflösende) Wirkung hat: Er geht mit den geruchsauslösenden Substanzen entweder eine Oxidation (chemische Reaktion) oder eine Adsorption (Ansaugen) ein.

Mittlerweile gibt es Edelstahlseife, -kämme (für Tierfelle), -pads für Toilette, Geschirrspüler und Mülleimer und sogenannte -Raumerfrischer (www.zielonka-shop.com).

 

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Was gegen trockene Raumluft hilft

Führt zu feuchte Raumluft zu gefährlicher Schimmelbildung an kalten Oberflächen, so schadet zu trockene den Schleimhäuten, reizt die Augen und erhöht das Erkältungsrisiko. Wer in seinen Räumen deutlich weniger als 40 Prozent Luftfeuchtigkeit misst (gute Hygrometer gibt’s bei tfa-dostmann.de), sollte handeln.

Das einfachste Mittel: mehrmals am Tag querlüften. Dabei öffnet man fünf Minuten lang gegenüberliegende Außentüren oder Fenster, sodass die Raumluft schnell ausgetauscht wird. Allerdings darf draußen kein Frost herrschen, eiskalte Luft ist sehr trocken und entzieht dem Raum eventuell noch mehr Luftfeuchtigkeit. Auch große Zimmerpflanzen, die meist tropischer Herkunft sind und viel Wasser brauchen, bringen mehr Luftfeuchtigkeit.

Verdunster oder nasse Tücher auf den Heizkörpern reichen jedoch meist nicht aus. Als überwiegend nützlich hingegen gelten elektrische Luftbefeuchter, die Dampf ausstoßen und extrem wenig Strom verbrauchen. In Tests und Foren haben Luftbefeuchter von Venta (venta-luftwaescher.de) und Breuer (www.beurer.com) sehr gute Ergebnisse gezeigt.

 

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Wie Spiegel weniger beschlagen

Luftfeuchtigkeit kondensiert nur auf kalten Flächen, zum Beispiel auf einfach verglasten Fenstern. Dasselbe geschieht beim Duschen, wenn der Badspiegel beschlägt: Er ist so kalt, dass der im Übermaß vorhandene Wasserdampf darauf "taut".

Um das Beschlagen zu reduzieren, müsste der Spiegel einfach nur wärmer sein. Das erreicht man zum Beispiel, indem man den Spiegel nicht direkt auf der Wand, sondern mit ein paar Zentimetern Abstand davor montiert, er nimmt dann mehr die Raum-, weniger die Wandtemperatur an.

Mit sogenannten Spiegelklemmhaltern, etwa von muskat.com, hängt der Spiegel automatisch 2 Zentimeter weit vor der Wand. Auch Magnetbefestigungen, die den Spiegel unsichtbar an der Wand halten, heben ihn um bis zu 2 Zentimeter ab. Bei abstandhalter.de gibt es sogar Edelstahlzylinder, die 4 Zentimeter Distanz halten. Soll ein Spiegel überhaupt nicht beschlagen, beheizt man ihn, bzw. benutzt ihn sogar als Heizkörper: Die Firma Redwell (www.redwell.de) führt spezielle, verspiegelte Infrarot-Heizkörper ab 62 x 52 cm mit 350 Watt.

 

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Wann es sich lohnt, Wasser zu entkalken

Wenn Leitungswasser zu kalkhaltig bzw. zu hart ist, verkalken Armaturen und Haushaltsgeräte wie Geschirrspüler, Wasch- und Kaffeemaschinen oder Wasserkocher rasch, aber auch der Verbrauch von Wasch- und Spülmitteln ist höher als nötig, und für Fliesen und Duschabtrennungen müssen scharfe Putzmittel eingesetzt werden.

Auf www.wasserhaerte.net kann man den Härtegrad (°dH) seines Leitungswassers per Postleitzahleingabe erfahren. Ab 14 °dH gilt Wasser als hart, ab 21,3 °dH als sehr hart. Der Durchschnittswert in Deutschland liegt bei 15,68 °dH, der von Regenwasser unter 2 °dH.

Nach Ansicht von Fachleuten besteht in halb Deutschland Handlungsbedarf. Dafür gibt es zentrale Entkalkungsgeräte, die im Technikraum stehen (z. B. von bwt.de), oder dezentrale wie etwa Tischwasserfilter fürs Kaffee-, Tee- oder Kochwasser oder sogar gefiltertes, sprudelndes und gekühltes Wasser aus der Küchenarmatur (sogenannte leitungsgebundene Filterlösungen, z. B. von www.brita.de).

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Neues von Nut- und Federbrettern

In den siebziger Jahren waren Verbretterungen aus Profilhölzern der Renner. Leider vergilbte das meist astreiche Fichtenholz schnell und wurde honiggelb.

Doch nun, nach Jahrzehnten des Schattendaseins, rücken Profilholzwände mit Nut und Feder wieder ins Wohngeschehen. Der Grund: Es gibt sie in ungezählten neuen Holzarten, Formaten und Oberflächen, und damit entstehen ganz neue Möglichkeiten.

Bei www.osmo.de etwa gibt es Profilhölzer in acht verschiedenen Holzsorten, von Fichte, Rotzeder bis Espe; und Profile in fünf verschiedenen Designs, von 9,4 bis 14,6 Zentimeter breit. Darunter ist zum Beispiel ein sogenanntes Landhausprofil, das an beiden Längsseiten fein profiliert ist und mit bis zu 5,4 Metern Länge selbst in Treppenhäusern imponiert. Auch neu: bereits vorbehandelte Bretter, entweder farblos geölt oder weiß transparent. Und eine werksseitige Behandlung mit "Uviwachs", einem Sunblocker, der dauerhaft vor UV-Strahlen schützt, verhindert das Vergilben von Kiefer und Fichte.

 

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So repariert man Druckstellen im Holz

Oberflächen von Massivholz werden auf Dauer durch Stöße harter Gegenstände beschädigt, sie bekommen Kerben und Dellen, besonders an den Kanten. Bevor man mit Feile und/oder Schleifpapier zu Werke geht (wodurch Holzmasse schwindet), kann man einfach ein bisschen Spucke auf die Stelle tröpfeln und über Nacht einziehen lassen.

Meist richten sich dadurch die eingedrückten Holzfasern wieder auf, und wenn man dann mit feinem Schleifpapier (240er-Körnung) oder Stahlwolle darübergeht, ist vom Schaden kaum mehr etwas zu sehen. Diese Methode (auch Wässern genannt) klappt allerdings nur bei offenporigem Massivholz, nicht bei lackierten Flächen oder Plattenwerkstoffen.

Spucke eignet sich deshalb so gut, weil sie dick- und zähflüssig ist und langsam verdunstet. Das Aufquellen funktioniert übrigens auch mit einem nassen Tuch und Bügeleisen.

 

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So entsteht ein Memoboard

Ob Türen, Wände oder Schränke – man kann jede glatte Oberfläche beschreib- und abwischbar oder magnetisch machen. Oder beides, wenn man unter eine Tafelfarbe vorher Magnetfarbe streicht.

Tafelfarbe (oder -lack) gibt es nicht nur in klassischem Dunkelgrün oder Anthrazit, sondern auch in Türkis, Gelb oder Pink. Und die Kreide, mit der man sie beschreibt, in vielen Farben von Weiß bis Orange. Damit die wischfeste Fläche immer wieder schön sauber wird, muss sie möglichst glatt und der Anstrich möglichst gleichmäßig sein. Weiß beschichtete Spanplatte und glatte Zimmertüren sind sicher die optimale Basis, wohingegen verputzte Wand- oder Gipskartonflächen vorher mit Fein- bzw. Lackspachtel geglättet und geschliffen werden sollten. Magnetfarben enthalten Eisenpulver, und je öfter man streicht, desto magnetischer wird die Fläche.

Sowohl Tafel- wie Magnetfarben gibt es auch als Lack. Lacke sind meist intensiver bzw. inhaltsreicher als (wasserbasierte) Farben, und sie werden am besten mit der Rolle dünn, kreuzweise und mehrfach aufgetragen. Im Portal www.tafelfarben.de findet man sämtliches Zubehör inklusive Anleitungen und Bestellservice.

 

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Was Bewegungsmelder heute alles können

Die neue Generation Bewegungsmelder reagiert so sensibel, dass Menschen erkannt werden und die Außenbeleuchtung entsprechend angeht, Katzen oder Igel aber im Dunkeln bleiben (Modus: Unterkriechschutz). Man kann auch Anwesenheit simulieren (Modus: Abwesenheit) und Jalousien, Innenbeleuchtung oder Kameras anschließen und all das bequem per Fernbedienung oder App steuern. Die Linse erfasst Winkelbereiche bis zu 280 Grad, sodass an Hausecken zwei Wände gleichzeitig kontrolliert werden können ("220/280 Masterline" von busch-jaeger.de).

Wohnungen schützt ein "starter kit", dessen Sensoren (es gibt derzeit drei verschiedene) drinnen kaum sichtbar angebracht werden und gezielt Eingangstüren und Fenster bewachen. Sie lösen eine Sirene aus und/oder senden per App eine Alarmmeldung auf den Rechner oder aufs Smartphone (www.gigaset-elements.com).

 

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Ein paar Tricks, die Heizkosten sparen

Wenn man darauf achtet, dass Wohnräume im Winter nicht auskühlen, dass die Heizkörper ihre Wärme direkt verteilen und die Luftfeuchtigkeit circa 50 Prozent beträgt, senkt man tendenziell den Heizenergieverbrauch.

Damit Wohnräume nicht auskühlen (und beim Aufheizen die meiste Energie erst in Wände und Einrichtung fließt), lüftet man immer nur zehn Minuten lang quer und stellt Heizkörper nie auf null. Wenn man aus dem Haus geht, dreht man den Thermostatregler von drei auf eins, auch nachts. Bei Dauerfrost schließt man Innentüren, heizt nur die Räume, in denen man sich aufhält. Heizkörper sollten direkt nach vorn Strahlungs- und direkt nach oben Strömungswärme abgeben können. Fensterbänke, die z. B. Konvektoren abdecken, sollten Lüftungsgitter oder -öffnungen haben, damit die warme Luft einfacher aufsteigen kann.

Mit einem Hygrometer (z. B. von tfa-dostmann.de) misst man die Luftfeuchtigkeit. Trockene Luft wird als weniger warm empfunden als feuchtere. Und man spart pro Grad, um das man die Raumtemperatur senkt, sechs Prozent Heizenergie. Deshalb lohnt es, für ausreichende Luftbefeuchtung zu sorgen.

 

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Wie man alte Fliesen überstreicht

Wie jeden Untergrund kann man auch Fliesen überstreichen. Wichtig ist allein, dass die neue Beschichtung auf dem glatten, nicht saugfähigen Untergrund fest haftet. Bevor man sich jedoch zu einem Anstrich entschließt, sollte man sich klarmachen, dass der bisherige Fliesen-Look, die Rasteroptik, verloren geht, denn auch die Fugen werden gestrichen, es entsteht eine optisch ruhigere Fläche als vorher.

Im Baumarkt gibt es spezielle Fliesenlacke, die eine Grundierung und den eigentlichen Lack enthalten (z. B. "Perfekt Fliesen-Lackier-System" von molto.de). Es gibt Ein- und Zweikomponentensysteme, wobei letztere mit Härter zwar widerstandsfähiger gegen Wasser sind, aber etwa in der Toilette zu viel des Guten wären. Wer will, kann sich seine Beschichtung auch selbst aus einem Haftgrund und einem Alkydharzlack komponieren, allerdings sollte der Lack High-Solid-Qualität haben.

 

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Was gegen die ominöse Wandschwärze hilft

Vor wenigen Jahren trat ein Phänomen auf, das es nie zuvor gegeben hatte: Binnen Tagen verrußten die Wände von Wohnungen, ein schwarzer Film hatte sich auf die oft frisch renovierten Wände gelegt.

Die seltsame Wandschwärze, auch Fogging genannt, setzte umfangreiche Untersuchungen in Gang, die ergaben, dass mehrere, immer gleiche Ursachen zusammenwirken: Schwerflüchtige organische Verbindungen, die langsam, aber stetig aus lösemittelfreien (!) Farben, Lacken, Bodenbelägen oder Vinyltapeten ausdünsten, verbinden sich mit Staubpartikeln und schlagen sich während der Heizperiode an kalten Oberflächen wie
 z. B. Außenwänden nieder. Oft verrußen die Wandflächen über Heizkörpern, weil dort besonders viel Luftströmung und Staubaufwirbelung entsteht. Kerzen und Duftlampen etc. erhöhen noch den Partikelgehalt der Raumluft.

Abhilfe schaffen weichmacherfreie Produkte, wärmere Wände und besseres Lüften. Den Ratgeber "Attacke des schwarzen Staubes" kann man kostenlos downloaden bei www.umweltbundesamt.de Suchwort "Fogging".

 

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Wie man Terrakottaböden richtig pflegt

Terrakottafliesen sind von Natur aus sehr porös und saugfähig im Unterschied zu glasiertem Steinzeug, das von Haus aus wasserabweisend ist. Ein Cottobelag dagegen muss schon vor dem Verfugen mit einer so genannten Ausfughilfe imprägniert werden, damit Mörtelreste später rückstandslos entfernt werden können. Bevor dann die schützende Wachsschicht aufgetragen wird, müssen die Fliesen mit einem Absäuerungsmittel oder Erstreiniger (Zementschleierentferner) und viel Wasser sauber gewischt werden und tagelang austrocknen. Wenn dieses Wachs (z. B. "Cotto-Deckwachs" von sopro.com ) fachgerecht aufgetragen und auspoliert ist, hat der Boden seinen endgültigen Grundschutz bekommen, und nun braucht er eigentlich nur noch wenig Pflege; Fegen oder Saugen reicht meist.

Wenn man wischt, dann nie mit einem gängigen Haushaltsreiniger, sondern mit einem milden Zusatz (z. B. "Cotto Pflegemilch" von lithofin.de), der säubert, ohne die Wachsschicht anzugreifen. Aus der Provence ist folgendes Hausmittel überliefert: 1/2 Liter Zitronensaft und 1/8 Liter Olivenöl mischen und davon einen Esslöffel in 10 Liter warmes Wischwasser geben.

 

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Knete, Kaugummi & Kuli spurlos beseitigen

Kinder machen oft die ganze Wohnung zum Spielplatz mit Kollateralschäden wie Knete im Teppich, Kugelschreiber auf dem Parkett oder Kaugummi im Sofa.

Kaugummi und Knete entfernt Eis- oder Kältespray aus der Apotheke: Man sprüht das Flüssiggas einfach auf und kann dann die gefrorene Masse herunterbrechen bzw. vorsichtig abkratzen, Reinigungsbenzin besorgt den Rest. Von Holzoberflächen beseitigt Zahnpasta Kulispuren, die man mit einem feuchten Haushaltstuch fest abreibt, notfalls mehrmals. Kulispuren aus T-Shirts oder Hosen wiederum löst Haarspray: Man sprüht es auf und wäscht es unter fließendem Wasser aus. Der Trick: Gleiches löst sich in Gleichem – der unpolare Alkohol im Haarspray löst die unpolare Tinte. Filzstift entfernt man übrigens gut mit Nagellackentferner ohne Aceton. Auf Wänden hilft ein Natron-Wasser-Brei, den man aufreibt.

 

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Eine Fußbodenheizung nachträglich einbauen

Mit einer Fußbodenheizung spart man sehr viel Heizenergie, weil sie mit Niedertemperatur, also 35 Grad "fährt", Heizkörper brauchen meist eine Vorlauftemperatur von 60 bis 66 Grad. Wer bisher in einen Altbau eine solche Flächenheizung einbauen wollte, musste alle Böden, vor allem den alten Estrich, kernsanieren, d. h. komplett rausbrechen und neu aufbauen.

Jetzt gibt es eine Methode namens "Cut-Therm" (empur.com), mit der in den freigelegten Bestandsestrich Rillen für die biegsamen Rohrleitungen eingefräst werden. Dabei wird der entstehende Staub gleich aufgesaugt. Der vorhandene Estrich muss nur vier Zentimeter dick und aus Zement sein. Die biegsamen Heizungsrohre werden dann einfach eingelegt. Darauf wird je nach Endbelag nur Fliesenkleber (bei großen Fliesen zusätzlich eine Entkoppelungsmatte) oder eine selbstnivellierende Bodenausgleichsmasse aufgetragen. Diese Schicht ist Grundlage für alle Beläge, die sich für eine Fußbodenheizung eignen. Vorteile: Türen müssen nicht gekürzt werden, es geht schnell, man spart Geld und vermeidet Dreck.

 

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So streicht man Farbe direkt auf Putz

Liebhaber von puristisch eingerichteten Räumen lehnen Tapeten jeglicher Art ab, selbst Raufaser ist ihnen schon zu viel. Wer verputzte Flächen streichen möchte, muss sie zunächst glätten. Dies geschieht mit sogenanntem Feinspachtel, einem weißen Pulver, das man kilo- oder säckeweise bekommt und mit Wasser anrührt (keinen Gips nehmen, er härtet viel zu schnell aus). Zum Spachteln verwendet man einen breiten, biegsamen Japanspachtel. Man trägt die Spachtelmasse kreuz und quer so dünn wie möglich und ganzflächig auf, wartet ein paar Stunden und schleift dann mit dem Exzenterschleifer Überstände behutsam ab.

Vorsicht: Verkantet man die rotierende Schleifscheibe beim Aufsetzen, schleift man Kerben ein, die man später wieder zuspachteln muss. Man nimmt am besten eine 120er-Körnung, eventuell sogar eine 180er. Beim Schleifen fällt viel extrem feiner Staub an, deshalb ist eine Staubmaske Pflicht (z. B. "Moldex FFP1" von dictum.com). Nach dem Entstauben und Durchlüften werden alle Flächen per Quast mit Universal-Tiefengrund eingelassen (z. B. "K451" von knauf.de), damit später die Farbe gleichmäßig haftet und ausgerollt werden kann.

 

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Wie man Schimmel an Wänden verhindert

Unsere Innenräume werden immer besser gedämmt. Das senkt zwar den Heizenergieverbrauch, führt aber auch zu schnellerer Schimmelbildung. Schimmelsporen gedeihen überall dort, wo sich Luftfeuchtigkeit auf Wänden und Decken niederschlägt (Kondenswasser) und nicht schnell genug abgeführt wird oder diffundieren kann. Wenn bereits ein graugrüner Belag sichtbar ist, besteht sofort Handlungsbedarf!

Die Sporen sind hochgefährlich, sie können Allergien wie Asthma und Niesattacken auslösen, reizen Schleimhäute und Lunge. Durch gezieltes Stoßlüften kann man z. B. im Winter verhindern, dass Wasserdampf auf kalten Oberflächen kondensiert, etwa in Fensternähe. Wärmebrücken (kalte Wände oder Ecken) müssen aber auf Dauer beseitigt werden, am besten durch eine diffusionsoffene, sogenannte kapillaraktive Innendämmung (z. B. "iPor" von keimfarben.de). Bewährter Schimmelschutz sind zudem Kalkputze und -farben (z. B. von haganatur.de): Kalk ist alkalisch, darauf gedeiht kein Schimmel. Kalkfarbe gibt es auch wischfest und farbig (alpenkalk.de).

 

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