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Mythos 1: Solarenergie wird hoch bezuschusst – das lohnt sich richtig

Das stimmt so nicht – Neueinsteiger sollten bei Solarenergie ganz genau rechnen. Zum Beispiel Solarstrom – auch Photovoltaik genannt. Er wird per Gesetz rückvergütet: 2004 bekam man auf 20 Jahre fast noch mehr als 50 Cent für eine eingespeiste Kilowattstunde erstattet (bei damals 18 Cent für Strom vom Energieversorger). Seit 2015 sind es aber nur noch 12 Cent. Dagegen steht eine Investition von zigtausend Euro für die Solarzellen. Für Neubauer rechnet sich hingegen Solarthermie, also die Warmwassererzeugung, ganz klar: Nach gut zehn Jahren sind Duschen und Abwaschen kostenlos.

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Mythos 2: Im Niedrigenergiehaus darf man keine Fenster öffnen

Falsch, das gilt in dieser Absolutheit für Passivhäuser, also Gebäude, die ohne traditionelle Heizung auskommen. Sie sind in der kalten Jahreszeit nur warm, wenn die Wärme nicht durchs Fenster wieder verschwindet. Niedrigenenergiehäuser dagegen haben meist eine Fußbodenheizung und immer öfter auch eine Lüftungsanlage. Sie macht das Fensteröffnen überflüssig. Tut man es trotzdem, entweicht zwar wertvolle Wärme, aber dank der eingebauten Heizung wird die gewünschte Raumtemperatur schnell wieder erreicht.

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Mythos 3: Dreifach verglaste Fenster sind dreimal so dicht wie einfach verglaste

Sie sind sogar noch viel besser, nämlich ungefähr zwölfmal so gut isolierend! Die Wärmedurchlässigkeit von Fenstern wird als Ug-Wert ausgedrückt. Einfachglas hat einen Ug-Wert von 6 kWh/m²K, Dreifachglas von 0,5 kWh! Ein gutes Fenster von heute hat einen Ug-Wert von 1,1 kWh/m²K.

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Mythos 4: In Häusern mit Belüftung bekommt man schnell einen steifen Hals

Die Lüftungsanlagen in Niedrigenergiehäusern sind lautlos und zugfrei. Die Ventilation tauscht die Luft zirka alle zwei Stunden komplett aus, wobei bloß in Räumen, in denen viel Luftfeuchtigkeit entsteht – also in WC, Bad und Küche – Luft angesogen wird. In den Schlaf- und Wohnräumen wird nur eingelassen. All das geschieht automatisch und unmerklich – ohne Zug.

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Mythos 5: Je dichter das Haus, desto besser gedeiht Schimmel

Das gilt für Altbauten mit schlecht gedämmten Außenwänden, und zwar dann, wenn nicht genügend gelüftet wird. In gut gedämmten Häusern sind die Außenwände innen warm, also kann Luftfeuchtigkeit nicht kondensieren, sich an der Wand niederschlagen und damit zum Nährboden für Schimmelpilze werden. In Häusern mit Lüftungsanlage ist Schimmel kein Thema mehr – Luftfeuchtigkeit wird permanent abgeführt.

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Mythos 6: Die Technik im Energiesparhaus ist total clever – die regelt alles automatisch

Das ist zumindest das Versprechen. In Wirklichkeit kämpfen selbst die Installationstechniker oft über Monate mit der Komplexität der Regelelektronik. Bauherren sollten sich unbedingt Referenzobjekte nennen lassen und ein paar Gespräche mit bisherigen Kunden führen, um die Souveränität ihres Haustechnik-Gewerks zu checken. Beruhigend ist, wenn Automatisiertes im Notfall auch per Hand gesteuert werden kann.

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Mythos 7: Regenerative Energien machen zwar ein gutes Gewissen, kosten aber das Dreifache

Das mag sein, und endgültige Effizienzrechnungen sind kaum möglich. Es gibt trotzdem ernst zu nehmende Berechnungen, wonach sich eine Holzpelletheizung nach sieben Jahren, eine Solarthermieanlage nach acht und eine Erdwärmepumpe nach 13 Jahren amortisiert hat (Dena). Fest steht: Mit einer guten Dämmung und dem Einsatz einer Erdwärmepumpe senkt man die Energiekosten um 85 Prozent. Das spart nicht nur Tausende Euro für Öl, Gas und Strom im Jahr, sondern nimmt auch die Angst vor unkalkulierbaren Preiserhöhungen.

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Mythos 8: Wärmepumpen heizen genauso gut wie herkömmliche Brenner – nur viel ökologischer

Wie warm es zu Hause wird, entscheiden vor allem die Dämmung der Gebäudehülle und die Dichtigkeit der Fenster. Eine Luftwärmepumpe, die eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung speist, wird niemals einen Altbau mit offenen Räumen bis unters Dach warm bekommen. Welcher Brenner mit welchen Heizkörpern oder -flächen am besten geeignet und damit am umweltfreundlichsten ist, errechnen der Energieberater und/oder Architekt in Zusammenarbeit mit dem Heizungsinstallateur.

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Mythos 9: Energiesparlampen sparen am meisten

Wer bislang dachte, dass herkömmliche Energiesparlampen die Stromrechnung am eindeutigsten drücken, der irrt. Zwar sind sie genügsamer als normale Glühbirnen und Halogen-Strahler, moderne LED-Lampen sparen aber noch mehr Energie. So verbraucht zum Beispiel eine LED-Lampe, die die gleiche Lichtleistung wie ein 35-Watt-Halogen-Spot hat, lediglich 3 Watt. So kann man selbst nach dem Bau eines Energieeffizienzhauses zusätzlich Energie sparen.

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Mythos 10: Energiesparmaßnahmen machen nur für Neubauten Sinn

Auch dieses Gerücht stimmt so nicht. Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) schätzt sogar, dass bisher unsanierte Altbauten Einsparpotentiale von bis zu 90 Prozent haben. Das nachträgliche Dämmen oder der Einbau eines neuen Heizsystems lohnen sich aber nicht nur wegen der niedrigeren Energiekosten. Die Maßnahmen verbessern auch den Wohnkomfort und steigert den Wert der Immobilie. Damit die finanzielle Belastung zu tragen ist, gibt es für energieeffizientes Sanieren zinsgünstige Darlehen von der KfW-Förderbank.

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