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Mit Fördergeldern modernisieren

Viele Eigentümer würden gern modernisieren, wenn da nicht die Kosten wären. Dabei können Fördermöglichkeiten den Anteil des Eigenkapitals ganz schnell verringern.
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Zuerst die schlechte Nachricht: Die Fördermöglichkeiten fürs Modernisieren haben sich in den letzten Jahren etwas verschlechtert. Besonders wer energieeffizient sanieren will, hat heute nicht mehr so viele attraktive Möglichkeiten wie noch vor wenigen Jahren. Dennoch: Modernisieren lohnt sich auch weiterhin. Beim energetischen Sanieren gibt es nach wie vor verschiedene Möglichkeiten für Bauherren, sich finanziell unterstützen zu lassen. So können Bauherren mit verschiedenen Förderungen weiterhin viel Geld sparen. Wir stellen die wichtigsten Möglichkeiten vor.

Fördermöglichkeiten der KfW-Bank

Wichtigste Anlaufstelle für günstige Kredite und attraktive Investitionszuschüsse ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie ist allen Eigentümern empfohlen, die eine Veränderung an ihrem Zuhause planen. Und das gilt nahezu für jede bauliche Maßnahme: vom altersgerechten Umbau bis zu Einzelmaßnahmen wie Dämmung der Kellerdecke – Modernisierer finden hier für nahezu alles das passende Förderprogramm. Zinssätze von lediglich 1,15 Prozent für Kredite und Zuschüsse von mehreren Tausend Euro sind bei den verschiedenen Förderprogrammen häufig keine Seltenheit. www.kfw.de

Unterstützung vom Bundesamt für Wirtschaft (Bafa)

Auch das Bundesamt für Wirtschaft (Bafa) fördert das Modernisieren von Häusern und Wohnungen. Bauherren bekommen neben einem Zuschuss in Höhe von 300 Euro für eine Vor-Ort-Energieberatung auch diverse Unterstützung beim Umrüsten auf erneuerbare Energien. Ob Solaranlagen, Kesselumrüstung auf Brennwerttechnik oder der Einsatz von Wärmepumpen – Eigentümer können hier mit Fördergeldern von mehreren Hundert bis Tausend Euro pro Maßnahme rechnen. www.bafa.de

Die Mittel der Dena

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Seit 2003 fördert die Deutsche Energie Agentur (dena) mit Modellprojekten den Umbau von Altbauten in Niedrigenergiehäuser. Wer sein Haus energetisch sanieren und gleichzeitig in den Genuss von günstigen Krediten und Tilgungszuschüssen kommen möchte, muss sich vorher beim jeweils gültigen Modellvorhaben anmelden. Für 2011 ist die Vorgabe besonders ambitioniert: Nach der Sanierung sollen die Gebäude klimaneutrale Niedrigsenergiehäuser sein. Dafür erhalten die Bauherren zinsverbilligte Kredite von bis zu 100.000 Euro und einen Kreditzuschuss von 20 Prozent, wenn das Gebäude nach dem Umbau dem geplanten Sanierungsziel entspricht. www.zukunft-haus.de

Förderung der Länder

Auch die einzelnen Bundesländer fördern aktiv Umbaumaßnahmen bei Altbauten. Je nach Land können die geförderten Maßnahmen jedoch sehr unterschiedlich ausfallen. So fördert das Land Berlin lediglich den altersgerechten Umbau mit einem noch einmal verbilligten Kredit der KfW-Bank. Hamburg hat dafür gleich 15 Fördermöglichkeiten für private Bauherren im Programm, bei denen vor allem die energetische Sanierung im Zentrum steht. www.foerderdatenbank.de

Steuern sparen mit Handwerker-Rechnungen

Wer keine Förderprogramme in Anspruch nimmt, kann dennoch Geld beim Modernisieren sparen. Möglich wird das bei der Einkommensteuererklärung. Bis zu 1.200 Euro an Handwerkerrechnungen lassen sich jährlich absetzen. Aber Achtung, diese Summe bezieht sich nur auf die reinen Lohnkosten und nicht auf das Material. Und von den Lohnkosten sind es nur 20 Prozent, die absetzbar sind. Sprich: Für die 1.200 Euro mussten vorher Rechnungen in Höhe von 6.000 Euro beglichen werden. Zusätzlich sind die Rechnungen per Überweisung zu zahlen, um so Schwarzarbeit auszuschließen. Entsprechende Belege sind der Steuerklärung beizufügen.