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Anzeige: Gut bedacht und klug gefördert - jetzt wärmedämmen!

Die Energieeinsparverordnung nimmt Hausbesitzer jetzt in die Pflicht. Sie müssen bis Ende des Jahres ihr Dach dämmen. Viele erkennen darin eine Chance: die drastische Reduzierung von Energiekosten.

Wer ein Haus besitzt, sollte sich am besten mal selbst aufs Dach steigen. Denn bis zum Jahresende müssen die Dächer von vielen Ein- und Zweifamilienhäusern wärmegedämmt sein. Das schreibt die aktuelle Energieeinsparverordnung, EnEV 2009, vor. Der Grund: Aus 90 Prozent der vor 2001 gebauten Häuser in Deutschland entweicht viel Heizenergie ungenutzt nach oben. Damit soll jetzt Schluss sein. Die nachträgliche Dämmung muss die Wärmeverluste so reduzieren, dass die Immobilie den gleichen energetischen Ansprüchen genügt, die an Neubauten gestellt werden.

Ausnahmen bestätigen die Regel

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Doch für die Dämmpflicht gibt es Ausnahmen: Können Wohneigentümer nachweisen, dass die Nachrüstung nicht wirtschaftlich sinnvoll oder finanzierbar ist, kommen sie um die Dämmpflicht herum. Wer seine Immobilie schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnt hat, bleibt ebenfalls verschont. Wird die Immobilie verkauft, muss der neue Eigentümer dieser Pflicht binnen zwei Jahren nachkommen. "Allen Schlupflöchern zum Trotz: Wer jetzt in eine gute Wärmedämmung investiert, wird gefördert, spart Energiekosten und steigert den Wert des Hauses", betont Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse.

Heizenergie sparen

Wird das Dachgeschoss nicht als Wohnraum verwendet, genügt die Dämmung der obers­ten Geschossdecke mit circa 80 Euro pro Quadratmeter. Soll es hingegen als Wohnfläche genutzt oder neu ausgebaut werden, ist eine Dämmung des gesamten Daches erfor­derlich, was doppelt so hohe Kosten verursacht. "Eine professionell ausgeführ­te Dämmung spart bis zu 75% Heizenergie", so Neuborn. Die deutsche Energieagentur (dena) rechnet vor, dass ein ungedämmtes Eigenheimdach pro Jahr im Schnitt einen Wärmeverlust von 12.000 Kilowattstunden verursacht, bei einem gut gedämmten Dach aber nur noch 3.000 Kilowattstunden Heizenergie verloren gehen. Die Heizkosten reduzieren sich so um rund 630 Euro pro Jahr.

Tipp

Bausparkassen bieten zinsgünstige Modernisierungsdarlehen an. Mit dem Programm "Energieeffiziente Sanierung – Einzelmaßnahmen (152)" vergibt die KfW-Förderbank zinsgünstige Darlehen. Infos unter www.kfw.de.