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Energetisch sanieren

Machen Sie Ihren Altbau zu einem Niedrigenergiehaus! Möglich ist das mit nahezu jedem Gebäude. Wir sagen, welche Investitionen sich lohnen.

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Energie zu sparen heißt konkret Geld zu sparen. Hausbesitzer, die Ihr Zuhause energetisch sanieren wollen, zögern häufig; wegen der Vielzahl an Möglichkeiten und der Frage, welchen Effekt sie erwarten können. Wir geben einen Überblick darüber, welche Maßnahmen sich lohnen, um einen Altbau energieeffizienter zu machen.

Energieberater beauftragen

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Sind die Wände gut gedämmt? Verpulvert die Heizung Energie? Und gibt es unnötige Stromfresser im Haus? Diese und weitere Fragen klärt eine Energieberatung vor Ort, die immer der erste Schritt sein sollte, bevor es an die energetische Sanierung geht. Der Fachmann nimmt nämlich nicht nur den Ist-Zustand auf, sondern schlägt außerdem im detaillierten Gutachten entsprechende Maßnahmen für die Sanierung vor. Hierbei werden auch die jährlichen Einsparungen nach der Modernisierung in Euro ausgewiesen. So lässt sich schnell erkennen, in welchem Zeitraum sich eine Maßnahme amortisiert. Zusätzlich gibt der Energieberater Tipps zu Fördermaßnahmen. Je nach Anbieter verlangt ein Energieberater zwischen 500 und 800 Euro für diese Arbeit. Kosten, die sich später bei der zielgerichteten, energetischen Sanierung bezahlt machen. Außerdem unterstützt das Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) eine solche Vor-Ort-Beratung mit einem Beraterzuschuss von bis zu 300 Euro.

Dämmen – Dach, Außenwände, Keller

Das Haus warm einzupacken, ist die häufigste Maßnahme, die ein Energieberater empfiehlt. Denn Energie, die nicht verbraucht wird, ist natürlich die am besten gesparte Energie. Aus diesem Grund ist es immer sinnvoll, zunächst in eine Dämmung des Hauses zu investieren. Außenwände, das Dach und auch der Keller sind die wichtigsten Stellen. Bei einem Vollwärmeschutz bestehen für Altbauten Einsparpotentiale bei der Heizenergie von bis zu 60 Prozent.

Um das Erscheinungsbild des Hauses zu erhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Dämmung. Zum Beispiel können Besitzer mit Klinkerfassade und doppelt gemauerten Wänden häufig die Dämmung in Zwischenräume einblasen lassen, um den Charakter des Hauses nicht zu verändern. Wer dies nicht benötigt, ist mit einem üblichen Wärmedämmsystem, das auf die Außenwand aufgebracht wird, bestens beraten.

Einbau energiesparender Fenster

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Wer seine Fassade dämmt, sollte überlegen, ob er nicht gleichzeitg in neue Fenster investiert. Denn auch mit neuen Fenstern lässt sich enorm viel Energie einsparen. Möglich machen das fachlich korrekt eingebaute Fenster mit Dreifachverglasung und hochdämmenden Rahmen. Im Vergleich zur Einfachverglasung vor mehreren Jahrzehnten sind dreifachverglaste Fenster nämlich bis zu zwölfmal dichter. Ihr so genannter Wärmedurchgangswiderstand liegt bei etwa 0,5 W/m²K. Das spart im Vergleich zur Einfachverglasung umgerechnet 4 bis 5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Fensterfläche.

Neben dem gesteigerten Effekt beim Energiesparen hat es noch einen weiteren Vorteil, seine Fenster parallel zur Fassadendämmung zu erneuern. Sie können so in die Dämmung mit eingebunden werden – Kältebrücken werden so bereits im Vorfeld vermieden. Das vermeidet versteckten Energieverlust und spätere Schäden durch sich niederschlagende Feuchtigkeit.

Alten Heizkessel tauschen

Ist das Haus erst einmal rund um gut gedämmt, sollte es im nächsten Schritt dem alten Heizkessel an den Kragen gehen. Er vergeudet teure Energieträger wie Öl oder Gas häufig ungenutzt. Gegenüber alten Kesseln sind mit moderner Brennwerttechnik Einsparpotenziale von bis zu 30 Prozent möglich. Dank der zuvor erfolgten Dämmung des Hauses kann der neue Kessel außerdem auch kleiner ausgelegt werden als der ursprüngliche. Alles Faktoren, die die Heizkosten in den Folgejahren spürbar senken lassen.

Regenerative Energiequellen nutzen

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Solarthermie, Photovoltaik, Pelletheizung oder gar Erdwärme – heute gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, regenerative Energiequellen zu nutzen. Besonders Sonnenenergie rechnet sich besonders schnell. Eine Solaranlage kann bei der Modernisierung der Heizungsanlage zumeist problemlos integriert werden - und das bei überschaubaren Mehrkosten. In den Sommermonaten übernimmt dieses Kraftwerk auf dem Dach die Wassererwärmung. Das bringt eine Energieeinsparung von bis zu 60 Prozent. Außerdem ist die Technik erprobt und eine entsprechende Anlage auf dem Dach schnell aufgebaut.

Energiesparende Hausgeräte

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Zum Schluss noch eine Empfehlung, die im herkömmlichen Sinne keine reine Modernisierungsmaßnahme ist. Der Einsatz von energiesparenden Hausgeräten ist dennoch ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, sein Haus wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Darum sollte jeder, der seine Küche modernisiert, gerade bei Geräten wie Kühlschrank, Geschirrspüler und Herd darauf achten, in sparsame Geräte zu investieren. Gerade bei Kühlgeräten mit dem EU-Label A++ und mehr ergeben sich über ihre Lebensdauer enorme Einspareffekte von bis zu 70 Prozent pro Gerät – wodurch auch der Austausch gegen Neugeräte eine sinnvolle Maßnahme für die energetische Sanierung ist.