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London: Hotel "Haymarket"

Von der Designerin Kit Kemp stammen bereits einige Londoner Hotels. Das Hotel "Haymarket", eingerichtet in einem herrlichen alten Gebäude, ist jedoch ihr Meisterstück.
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"Oh my God", jubiliert die Amerikanerin angesichts des Swimmingpools, "it’s fantastic!" Eine kunstvolle Lichtinstallation färbt das Wasser in allen Tönen des Regenbogens und rund um das große Becken kann man es sich auf Sofas oder in kleinen Sitzgruppen gemütlich machen. Die schicke Baratmosphäre ist mehr für eine originelle Party als für echten Wassersport geeignet, aber wer will denn schon sein Fitnessprogramm absolvieren, wo doch draußen vor der Tür ganz London wartet, mit den schönsten Schaufensterdekorationen, den aufregendsten Kunstausstellungen, inspirierenden Restaurants, anregenden Cafés und überhaupt dem einzigartigen Flair seiner Architektur zwischen gestern und morgen?

Die Metropole an der Themse ist immer noch und zu jeder Zeit so voller Überraschungen, dass sie uns stets aufs Neue den Atem verschlägt. Und die Hotel-Kreationen von Kit und Tim Kemp tragen mit schöner Regelmäßigkeit dazu bei. Neuestes Objekt der kreativen Unternehmer ist das "Haymarket Hotel", für dessen Souterrainhalle sich Kit die sensationelle Poolbar ausgedacht hat.

"State of the Art", ohne modisch zu sein

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Die Ideen scheinen der Engländerin nie auszugehen, jedes ihrer Hotels hat einen ganz eigenen Charakter und obwohl die Gebäude, die sie und ihr Mann sich dafür aussuchen, immer größer werden, gelingt es ihr mühelos, sie ausgesprochen wohnlich einzurichten. Die Sitzgruppen in der Empfangshalle könnten wir uns sehr gut auch zu Hause vorstellen, die Kunstwerke, die sich wie selbstverständlich dazugesellen, sind "State of the Art", ohne modisch zu sein.

Dieses angenehme Gefühl begleitet uns durch alle Bereiche. Ein durch die Ecklage bedingtes Zwischenstück des Gebäudekarrees wirkt mit seinem traditionellen Glasdach wie ein klassischer englischer Wintergarten. Großblumige Stoffe, Treibholz und Eichendielen geben hier den Ton an und verbreiten auch bei Londoner Schmuddelwetter eine frühlingshafte Stimmung. Zum Nachmittagstee werden bildschöne Törtchen bereitgestellt, von denen man sich ganz unkompliziert selbst bedient. Ein perfekter Service ist überall spürbar, aber nur präsent, wenn man ihn wirklich wünscht.

Eine Einrichtung zum Wohlfühlen

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Der Stil des "Haymarket" ist vornehm und voller Nonchalance, dabei frisch und ungekünstelt, mehr ein Lebensgefühl als nur ein Einrichtungsstil. Und dazu gehört auch das Essen.

Traditionelle Gerichte werden auf leichte Art zubereitet, etwa Lammbraten mit Kartoffelbrei, der so lecker serviert wird, dass wir eine Ahnung davon bekommen, was die Engländer mit "Comfort Food" meinen – "Wohlfühlessen", bodenständig und gar nicht überkandidelt.

Wenn man erlahmt vom ausgiebigen Pflastertreten in der Stadt zurückkehrt, heißt das schönste Entspannungsprogramm: ein Bad nehmen und anschließend, im Luxusbademantel auf dem Bett lümmelnd, einen tollen Film sehen und dazu ein Club-Sandwich vom Zimmerservice genießen. Englischer kann nur noch das Frühstück sein!

Jedes Zimmer hat seine eigenen Farben

Die Zimmer sind alle unterschiedlich gestaltet. Manche Gäste wollen immer wieder dasselbe, andere testen jedes Mal ein neues Dekor. Die Räume folgen alle einem eigenen Farbthema, mal kühl in Beige und Grau gehalten, mal frisch in Pink und Apfelgrün oder warm in sattem Rot. "Sie sind männlich oder weiblich", sagt die charmante Hausdame, "so hat es sich jedenfalls Kit Kemp vorgestellt."

Moderne Kunst spielt immer mit und die Vielfalt an originellen Leuchten, Schmuckobjekten und Materialkombinationen lässt uns staunen. Detailverliebt und absolut stilsicher schafft die aparte Einrichterin Räume voller Stimmung und eine Atmosphäre des puren Wohlbehagens. Einfach fantastisch, da stimmen wir der Amerikanerin gerne zu – und denken dabei nicht nur an den Pool!